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Kategorie: Von der Vision zur Umsetzung – 3 Tipps für erfolgreiches Kulturmarketing von Karin Wöhrer

Von der Vision zur Umsetzung – 3 Tipps für erfolgreiches Kulturmarketing von Karin Wöhrer

Karin Wöhrer ist Kommunikationsberaterin und Marketing-Profi. Sie hat ihre Berufung zum Beruf gemacht und verbindet wirksame Kommunikation mit erfolgreichem Marketing. Als Kulturmarketing-Dozentin gibt sie Ihnen in diesem Beitrag drei grundlegende Tipps für Ihre Marketing-Aktivitäten.

Erfolg hat 3 Buchstaben: TUN!

Hier finden Sie die drei Erfolgsfaktoren, die sich in der Praxis bewährt haben:

Tipp 1 – Konkret sein

Für eine erfolgreiche Umsetzung braucht es klare Ziele. Definieren Sie konkret, was Sie in einem Jahr erreichen möchten – finanziell, strukturell, persönlich, quantitativ (BesucherInnenzahlen, Medienpräsenz, Team, …). Überprüfen Sie Ihre Ziele regelmäßig. Nur so können Sie messen, ob Sie „auf Kurs“ sind.

Tipp 2 – Klar sein

Die wichtigste Aufgabe im Kulturmarketing ist die Produktdefinition. Was ist Ihr „Produkt“? Die Kulturstätte der/die KünstlerIn, die Kunstwerke, die Performance, die Ausstellungen, …? Ziehen Sie die gewählte Produktpositionierung konsequent durch – in der Kommunikation, in der Bewerbung, in der Präsentation. So gelingt eine Markenbildung.

Tipp 3 – Konsequent sein

Die Umsetzung der Ziele in die Praxis ist die größte Herausforderung im Alltag. Weniger ist mehr! Legen Sie fünf Maßnahmen fest, die Sie umsetzen möchten. Konzentrieren Sie sich auf drei, maximal fünf Medien, in denen Sie konsequent Ihre Botschaften kommunizieren. Blocken Sie pro Woche ein fixes Zeitfenster für Marketing.

Von 11.-12. September 2020 unterrichtet Karin Wöhrer das Seminar Kulturmarketing am Institut für Kulturkonzepte. Die TeilnehmerInnen lernen dort relevante Grundlagen zum Thema Marketing im Kulturbereich kennen. Sie gehen die einzelnen Schritte auf dem Weg zum Marketingkonzept durch und bekommen Input und Feedback zu ihren eigenen Projekten. Sie wollen beim Seminar dabei sein? Sichern Sie sich gleich Ihren Seminarplatz!

Karin Wöhrer
Foto: Lukas Dostal

Karin Wöhrer

ist diplomierte Kommunikationsberaterin, CMC Certified Management Consultant und seit 2014 Dozentin für Kulturmarketing. Über 30 Jahre ist sie im Bereich Marketing & Werbung tätig und seit 2005 Inhaberin einer eigenen Werbeagentur (Agentur Wöhrer). Unter dem Motto „Erfolg ist leistbar!“ berät und begleitet sie österreichische KMU und Menschen im Kreativ- und Kulturbereich bei der erfolgreichen Positionierung am Markt, wie zum Beispiel das MAMUZ in Niederösterreich.

Kulturmarketing Tipps
Foto: Etienne Boulanger | unsplash
Kategorie: Produktiv im Homeoffice?

Produktiv im Homeoffice?

3 Empfehlungen von Stella Damm

Viele Menschen stehen jetzt vor der Herausforderung, ihre Arbeit und sich selbst im Homeoffice neu zu organisieren. Dabei muss jeder und jede einen Weg finden, die individuell ganz unterschiedlichen Hürden zu überwinden. Den einen fehlt der direkte und persönliche Austausch mit KollegInnen, die anderen teilen sich den Küchentisch mit Partner und schulpflichtigen Kindern und die dritten fragen sich, wie sie abgesagte Projekte und Aufträge ersetzen können.

Wir haben mit Stella Damm gesprochen und sie um ihre Empfehlungen gebeten. Wer praktische und konkrete Impulse für die eigene Situation erhalten möchte, dem sei das Online-Seminar To-Do-List Makeover – Produktiver arbeiten durch gekonnte Planung am 13. und 14. Mai ans Herz gelegt.

Warum fällt die Selbstorganisation gerade jetzt vielen so schwer?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit befindet sich gerade niemand in einem ressourcenreichen Zustand. Das Leben mit der Pandemie legt über alle die gleichen Stressoren, unabhängig von der persönlichen Situation. Wir alle müssen die ganze Zeit viel adaptive Energie aufwenden, d.h. wir müssen uns ständig neu ausrichten und neue Informationen verarbeiten. Wir treffen täglich neue Entscheidungen, von denen wir aber gar nicht wissen, wie lange sie gültig sein können. Um es salopp zu sagen: Wir sind alle etwas durch den Wind. Das führt auch zu einem intensiven Lernprozess, denn wir müssen uns gerade daran gewöhnen, im Rahmen dieser Unsicherheiten zu navigieren. Das bedeutet eine automatische Kompetenzerweiterung im Alltag und auch im Arbeitsleben.

Die neue Arbeitssituation mit Kurzarbeit und Homeoffice erfordert neue Kompetenzen im Bereich der Online-Zusammenarbeit. Dabei spielt es eine große Rolle, wie die Situation zu Hause ist und auch welche Art von Konzentration und Kommunikationsfluss die aktuelle Aufgabe und der gesamte Job brauchen. Um ein ganz konkretes Beispiel zu geben: die Mitarbeiterin in der Marketing-Abteilung eines Theaters ist es gewöhnt, mit mehreren Menschen in einem Büro zu sitzen und im Team zu arbeiten. Im Homeoffice ist sie alleine und es geht ihr vor allem der informelle Informationsfluss ab – die Bemerkung nebenbei, das Reagieren auf ein Telefonat der Kollegin, das Gespräch in der Küche. Vielleicht empfindet sie es dafür als positiv, dass sie bei ihren Kernaufgaben produktiver ist, weil sie in ihrem Denkfluss und ihrer Kreativität weniger unterbrochen wird. Tendenziell geht es aber insgesamt in Richtung Vereinsamung, weil einfach das ganz normale Fließen der Kommunikation fehlt.

Was sollte man bei der Teamarbeit jetzt vor allem beachten?

Wenn alle im Homeoffice sitzen, ist es umso wichtiger, sich über ganz banale Dinge abzusprechen: Wer ist wann erreichbar, wieviel Präsenz wird erwartet. Wenn mein Chef zeitig in der Früh aktiv ist, bevor die Kinderbetreuung beginnt, muss ich dann auch erreichbar sein? Bevor da unausgesprochen etwas mitschwingt, drüber reden!
Müssen alle im Team kontinuierlich ansprechbar und präsent sein, oder arbeitet jedeR selbstständig auf ein Ergebnis hin?
Es sollte allen bewusst sein, dass Abläufe und Vorgehensweisen, die sich jetzt entwickeln, experimentellen Charakter haben. Das heißt auch, dass jedeR rechtzeitig Rückmeldung gibt, wenn etwas für sie oder ihn so nicht klappt.

Und wie bleiben jene Menschen produktiv, die selbstständig und ohne fixes Team arbeiten?

Selbstständige berichten oft von der ständigen Gefahr des Verzettelns. Menschen neigen generell dazu, zu überschätzen, was in einen Tag hineingeht. Es bleibt also zwangsläufig immer Arbeit liegen und damit erzeugt man sich selbst Unzufriedenheit. Es ist erwiesen, dass ich mehr weiterbringe, wenn ich am Vortag mit meinen Leistungen zufrieden war!
Dazu gibt es bereits einen Blogbeitrag zum „Fortschritts-Prinzip“.
Also muss ich mir gute Rahmenbedingungen schaffen, indem ich den Arbeitstag damit beginne mir zu überlegen, was heute die wichtigsten drei Dinge sind, die ich weiterbringen, fertigstellen oder einfach mal andenken muss. Dazu gehört auch, dass ich lerne einzuschätzen, was ist realistisch?

Kannst du uns 3 Empfehlungen geben?

1. Reduziere den selbstgemachten Druck und erwarte von vorneherein nicht zu viel. Nicht von deiner Familie, nicht von deiner Organisation und auch nicht von dir selbst.

2. Tausche dich mit den KollegInnen und Vorgesetzten immer wieder darüber aus, ob die Kommunikations- und Arbeitsabläufe für alle funktionieren.

3. Übernimm die Verantwortung für deine eigene Motivation. Experimentiere mit der Gestaltung deiner Rahmenbedingungen, sei es der Arbeitsplatz oder die Arbeitszeiten und die Pausengestaltung. Hilfreich sind Stabilität und neue Rituale.

Wie wirst du in deinem Seminar „To-Do-List Makeover“ auf die besonderen Herausforderungen durch Corona eingehen?

Die Grundideen, die ich diesem Seminar normalerweise vermittle, sind auch jetzt zum großen Teil gültig und anwendbar – wir werden dann gemeinsam oder auch in Kleingruppen drüber nachdenken, wie sie sich konkret umsetzen lassen für die unterschiedlichen Homeoffice Situationen.
Und es werden ein paar einfache und wirksame Techniken zur Stressverringerung vorkommen, denn dem Stress entkommt derzeit niemand und genau der hemmt unsere Produktivität und unsere Zufriedenheit.

Am Institut für Kulturkonzepte unterrichtet Stella Damm unter anderem das Seminar To-do-List Makeover -Produktiver arbeiten durch gekonnte Planung.  Der nächste Termin dieses Seminars ist am 13. und 14. Mai 2020 und findet online statt. Melden Sie sich an, es gibt nur mehr wenige freie Plätze!

Foto: Duncan Kyhl | Unsplash
Foto: Duncan Kyhl | Unsplash
Kategorie: #do_it | Die erste KünstlerInnen-AG Österreichs

#do_it | Die erste KünstlerInnen-AG Österreichs

BARBARA SOMMERER IM GESPRÄCH MIT CHRISTIAN HENNER-FEHR

 

Barbara Sommerer ist Künstlerin. Barbara Sommerer ist aber auch CEO der ersten österreichischen AG aus dem Kunstbereich. Nicht börsennotiert versteht sich, doch wer weiß was die Zukunft bringt. (mehr …)

Kategorie: Das erste Kulturmanagement Forum – ein Rückblick

Das erste Kulturmanagement Forum – ein Rückblick

Am 3. Oktober fand das erste Kulturmanagement Forum statt. Dazu luden wir kreative Köpfe, QuerdenkerInnen, EntscheidungsträgerInnen, Führungskräfte, Kreativ-UnternehmerInnen und KulturmanagerInnen ein, einen Tag mit uns zu diskutieren.

 

Ort des Geschehens war der Raum der IG Architektur, der sich für derartige Veranstaltungen durch die einladende Atmosphäre anbietet. Als Thema hatten wir uns das große Schlagwort ›Innovation‹ ausgesucht. Warum? Ausgehend von der Annahme, dass der Kunst- und Kulturbetrieb durch innovatives Arbeiten und Denken geprägt ist, sollte es doch nahe liegen, dass besonders dieser Bereich fruchtbaren Boden für Innovationen bietet. (mehr …)

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© Antonia Repec | Institut für Kulturkonzepte
Kategorie: Social Media: Im Alltag angekommen

Social Media: Im Alltag angekommen

GASTBEITRAG UNSERES DOZENTEN CHRISTIAN HENNER-FEHR:

Gerd Altmann | pixelio.de
Gerd Altmann | pixelio.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit letztem Jahr hat Facebook mehr als eine Mia. NutzerInnen und auch Netzwerke wie Twitter, Pinterest oder Google+ erfreuen sich weiterhin steigender Beliebtheit. Wer dem Social Web ein baldiges Ende prophezeit hat, liegt wohl ebenso daneben wie all diejenigen, die dem Aufkommen des Internets keine große Bedeutung beimessen wollten. Ähnliche Befürchtungen gab es übrigens auch, als Radio und TV aufkamen und ein Zerfall der gesellschaftlichen Strukturen befürchtet wurde. Viele fürchteten, die Menschen würden fortan weder Bücher lesen noch Gespräche miteinander führen.

Fernsehen, Radio und das Internet sind – von Ausnahmen abgesehen – aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken, zu selbstverständlich ist deren Nutzung für uns geworden. Auch das Social Web scheint eine ähnliche Entwicklung durchzumachen, wir begegnen schon heute Facebook, Twitter & Co. auf Schritt und Tritt in unserem täglichen Leben. Auf vielen Plakaten findet sich der Hinweis auf eine Facebookseite und Fernsehsendungen werden vom Publikum immer häufiger auf Twitter kommentiert.

Auch der Kunst- und Kulturbereich setzt verstärkt auf Social Media. Vorbei die Zeiten, als die Tatsache, dort präsent zu sein, für Aufsehen sorgte. Heute ist das selbstverständlich, die nächste Runde im Kampf um die Aufmerksamkeit der UserInnen hat bereits begonnen. So hat das Maxim Gorki-Theater in Berlin die Effie Briest in einer Facebookgruppe ›voraufgeführt‹ und viele Museen in Deutschland versuchen mit Hilfe von Tweetups, Online- und Offlinewelt zu verbinden.

 

GUTE UND NEUE IDEEN SIND GEFRAGT

Ich glaube, solche Ideen lassen sich nur selten eins zu eins übernehmen, zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen. Hinzu kommt, dass sich nicht jede Idee einfach so übertragen lässt. Die Idee von #operaplot, einen Wettbewerb zu starten, in dem es darum geht, den Inhalt der eigenen Lieblingsoper in einem Tweet, also in 140 Zeichen zusammen zu fassen, lässt sich zwar theoretisch auch als #theaterplot durchführen. Aber so wirklich zufrieden werden die MacherInnen wahrscheinlich nicht sein. Besser ist es, eine eigene, zündende Idee zu haben.

Die hat aber nur, wer sich mit den entsprechenden Tools auskennt und im Umgang mit ihnen vertraut ist. Wer sich auf Google+, LinkedIn oder verschiedenen Blogs umsieht, wird schnell erkennen, dass die Karawane bereits weitergezogen ist. Nicht mehr das Thema Social Media steht im Vordergrund, sondern es geht um Storytelling, Content Strategy, Gamification oder, ganz aktuell, um Big Data.

Das Wissen um die Funktionsweise der verschiedenen Social Media-Kanäle wird mittlerweile als selbstverständlich vorausgesetzt. Das zeigen auch die vielen Stellenanzeigen, in denen Social Media-Kenntnisse verlangt werden, egal ob es um Marketing, PR, Kommunikation oder Vertrieb geht. Schon heute kann es ein Wettbewerbsnachteil sein, nicht zu wissen, wie Twitter funktioniert, was der Edge-Rank bei Facebook bedeutet oder wie man kurzfristig ein Hangout in Google+ organisiert.

Wer sein (potenzielles) Publikum direkt ansprechen möchte, tut das auf Facebook. Der Kontakt zu den JournalistInnen erfolgt am ehesten über Twitter und wer in den Suchmaschinen gefunden werden möchte, setzt sinnvollerweise auf ein Blog und Google+. Gute Ideen, um dort auf mich aufmerksam zu machen, fallen mir nur ein, wenn ich weiß, wie die einzelnen Tools funktionieren. Wer noch nie an einem Hangout teilgenommen hat und nicht weiß, was sich hinter dem Kürzel #ff verbirgt, der hat schon heute einen Wettbewerbsnachteil, der eher größer als kleiner wird. Social Media ist im Alltag vieler Menschen bereits angekommen, in Ihrem auch?

Autor: Christian Henner-Fehr

 

Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte – Wer die Tools Schritt für Schritt kennen lernen möchte – Wer alle seine Frage zum Einstieg und effizienten Nutzung von Social Media klären möchte – Der hat die Chance am 15.|16. März bei einem zweitätigen Seminar mit Christian Henner-Fehr dabei zu sein. Anmeldung ist noch möglich unter http://bit.ly/VqkVfQ
Melden Sie sich rasch um sich einen Platz zu sichern.

Bei Fragen rufen Sie uns einfach an: 01 585 39 99.

 

 

Gerd Altmann | pixelio.de
Gerd Altmann | pixelio.de
Kategorie: artReflection – Fotoausstellung in den Räumen des Instituts

artReflection – Fotoausstellung in den Räumen des Instituts

artReflection

Anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums als Dozent des Instituts für Kulturkonzepte präsentiert Markus Lang in unseren Räumlichkeiten die Fotoausstellung ›artReflection‹. Eine neue Fotoserie, die einen indirekten Bezug zur Biennale von Venedig aufweist. Sie zeigt Lichtstimmungen in Ausstellungsräumen, Motive am Rand der Ausstellungen, sowie Motive aus dem urbanen Raum. Eingefangen werden atmosphärische und sinnliche Wahrnehmungen im Umfeld eines Kunstevents. Aus diesem Inspirationsfeld ist ein farbiger Flow der Bilder entstanden.

 

Markus Lang ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe faktor:f und hatte bereits zahlreiche nationale und internationale Ausstellungsbeteiligungen.

Die Bilder sind auch auf unserer Website und in unserem Folder zum Zertifikatskurs Kulturmanagement zu sehen.

Markus Lang ist am Institut als Dozent und Coach tätig.

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