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Kategorie: „Wirkung ist sexy!“ – 3 Tipps zu Evaluierung im Kulturbetrieb von Gesa Birnkraut

„Wirkung ist sexy!“ – 3 Tipps zu Evaluierung im Kulturbetrieb von Gesa Birnkraut

 

Gesa Birnkraut ist Beraterin für Kulturmanagement und gründete das Institut für Kulturkonzepte Hamburg e.V. Am Wiener Institut für Kulturkonzepte unterrichtet sie das Seminar „Kultur messbar machen?!“, in dem Sie wichtige Methoden und Instrumente für die Evaluierung Ihres Kulturbetriebs kennenlernen, analysieren und ausprobieren.

Hier können Sie einen kleinen Vorgeschmack im Rahmen unserer Blogreihe „DozentInnen-Tipps“ über Evaluierung in der Kulturarbeit genießen:

Text: Gesa Birnkraut

Gerade erst hat sich Evaluation überhaupt in der Kultur etabliert, da folgt schon der nächste Begriff: die Wirkungsorientierung. Diese ist noch ein recht neuer Aspekt in der Kulturarbeit. Es lohnt sich aber, sich damit auseinanderzusetzen, weil es die eigene Arbeit noch einmal in eine ganz andere Perspektive versetzt. Optimal ist es, beide Aspekte zusammen zu denken.

1) Lieber proaktiv als reaktiv

Evaluationen sollten aus eigener Initiative der Institution gestartet werden. Nur so liegt die Steuerung in der Hand der Institution und nicht in der Hand der FördergeberInnen.

2) Evaluation als Lernprozess sehen

Evaluation sollte nicht als Kontrollinstrument gesehen werden, sondern als kontinuierlicher Lernprozess. Nur so wird daraus ein Instrument, das die Institution und die einzelnen MitarbeiterInnen stetig einsetzen können, um kontinuierliche Veränderungen anzustoßen und durchzuführen.

3) Wirkungsorientierung

Wirkung ist sexy! Es macht Spaß, herauszufinden, ob die vorher antizipierten Veränderungen im Bewusstsein oder im Handeln der ZuschauerInnen auch wirklich angekommen sind.

 

Das Seminar „Kultur messbar machen?!“ ist Teil des Weiterbildungsprogramms „Der neue Kulturbetrieb“ am Institut für Kulturkonzepte und findet vom 14.-15. November 2018 statt. Sie arbeiten in einer Kulturinstitution und möchten sich für das Seminar anmelden oder mehr zum Programm erfahren? Dann schreiben Sie uns einfach ein Email z.H. Birgit Feike-Kneißl. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Team!

Evaluierung Gesa Birnkraut
Foto: Kirsten Petersen

Gesa Birnkraut

ist seit 2004 geschäftsführende Gesellschafterin der Kulturmanagement-Beratung BIRNKRAUT|PARTNER. 2005 gründete sie das Institut für Kulturkonzepte Hamburg e.V., das Seminare und Coachings im Bereich Kulturmanagement anbietet. Seit September 2011 hat Gesa Birnkraut eine Professur für strategisches Management in Non-Profit-Organisationen an der Hochschule Osnabrück in der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Evaluierung im Kulturbetrieb
Foto: Stefan Joham | Albertina
Kategorie: Evaluation in Kultur und Kulturpolitik

Evaluation in Kultur und Kulturpolitik

EINE BESTANDSAUFNAHME

 In Deutschland gibt es bis dato keine übergreifende  Evaluationskultur. Diese Publikation ist die Erste ihrer Art: Sie setzt sich grundlegend mit diesem Bewertungsinstrument im Bereich Kultur und Kulturpolitik auseinander und bildet somit eine wichtige Basis für diese Forschung. (mehr …)

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Kategorie: Wie man sich Freunde schafft

Wie man sich Freunde schafft

S. Hofschlaeger | pixelio.de
S. Hofschlaeger | pixelio.de

 

 

 

 

 

 

 

 

GESA BIRNKRAUT MODERIERT SYMPOSIUM ZUM THEMA FÖRDER- UND FREUNDESKREISE IN DER KULTUR 

Am 01. Februar moderierte Gesa Birnkraut das Symposium „Wie man sich Freunde schafft“ zu Förder- und Freundeskreisen in der Kultur.
Die von der Arbeitsgemeinschaft Freundeskreise der Stiftung Zukunft Berlin ausgerichtete Veranstaltung fand in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund statt. Eine Dokumentation zum Symposium kann ab Ende Februar auf den Homepages der Landesvertretung und der Stiftung heruntergeladen werden. Weitere Informationen unter:
www.freundeskreise-kultur.de
www.stiftungzukunftberlin.eu

 

IMPULS ZU FREUNDESKREISEN

Freundeskreise und ihre Herausforderungen

Wenn man sich mit den Freundeskreisen von Museen und Theatern in Deutschland beschäftigt, trifft man auf ein faszinierend vielseitiges Spektrum an unterschiedlichen Vereinsrealitäten: Es reicht vom Förderverein, dessen Mitglieder in erster Linie am kostenfreien Eintritt für das Haus gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag interessiert sind, bis hin zu solchen Vereinen, deren Mitglieder sich ehrenamtlich in der Leitung des Hauses engagieren und finanzielle und organisatorische Verantwortung übernehmen.

Für die Freundeskreise in Deutschland stehen derzeit insbesondere die Themenbereiche Ehrenamt, Vereinswesen und die Frage nach Partizipation im Fokus der Aufmerksamkeit. Wie stark die einzelnen Bereiche in einem Freundeskreis ausgeprägt sind, hängt dabei von den jeweiligen Persönlichkeiten ab – im Verein und in der dazugehörigen Institution. Die Schwerpunktsetzung hat aber immer auch etwas damit zu tun, vor welchen Herausforderungen ein Freundeskreis aktuell steht. Das können etwa die Gewinnung neuer Mitglieder sein, Fragen der Zusammenarbeit mit der Institution oder Unsicherheiten im Bezug auf einen Generationenwechsel in verantwortlichen Positionen.

Die Diskussionen am 1. Februar auf dem Symposium der Stiftung Zukunft Berlin und der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin (siehe Newsticker) zeigten, wie vielfältig die guten Beispiele und die Erfahrungen in solchen Situationen sind. Der Austausch und die Vernetzung sind dabei eine entscheidende Voraussetzung für Veränderung und die Verbesserung von Strukturen und Aktivitäten.

Eines wurde mir an dem Tag noch einmal besonders deutlich: Wir sollten bei den vielfältigen Bemühungen, junge Mitglieder zu gewinnen, nicht diejenigen vergessen, die heute das Rückgrat der Vereine und Freundeskreise bilden. Es kann kein Selbstzweck sein, einfach nur eine ältere Generation von Freundeskreismitgliedern auszuwechseln. Es ist gerade die gesunde Mischung und die Zusammenarbeit verschiedener Hintergründe, Altersgruppen und Persönlichkeiten, welche die Arbeit in einem Verein spannend macht!

Gesa Birnkraut

www.kulturkonzepte.de

 

S. Hofschlaeger | pixelio.de
S. Hofschlaeger | pixelio.de

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