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Kategorie: 3 Mindsets, die das Netzwerken leicht machen!

3 Mindsets, die das Netzwerken leicht machen!

Ein Beitrag von Karin Wolf

Das Thema Netzwerken liegt mir seit fünfundzwanzig Jahren am Herzen und taucht in unterschiedlicher Form auch immer wieder in meinen Seminaren auf und ist Thema meines nächsten Seminars Netzwerken kompakt am 22. Juni. Sich mit anderen Menschen professionell zu vernetzen und strategische Partnerschaften einzugehen, ist eine ganz wesentliche Aufgabe für Kulturmanager:innen. Warum treffe ich so selten Menschen, die von sich selbst sagen, dass sie gerne und gut Netzwerken? Den meisten ist die Vorstellung bei einer Eröffnung „Small Talk“ zu führen und „Visitenkarten auszutauschen“ unangenehm. Ihnen erscheint Netzwerken als ein Talent, das nur einige Auserwählte besitzen. Das Gegenteil ist der Fall: jeder Mensch, der sich ausdrücken und mitteilen kann, kann sich auch mit anderen vernetzen. Holen Sie sich konkrete Tipps und gewinnen Sie Freude an dieser Art der Kommunikation.

Mindset 1: Ich bin an meinem Gegenüber interessiert.

Erfolgreiche Netzwerker:innen können gut und gerne zuhören. Wenn sie neue Menschen treffen, sind sie neugierig und offen für die Ideen und Projekte ihres Gegenübers. Beim ersten Kennenlernen geht es also nicht darum, sich und die eigenen Erfolge darzustellen. Fragen Sie nach und achten Sie darauf, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt. In einem guten Netzwerk sollten sich, wie in einem guten Team, verschiedene Charaktere und Kompetenzen finden.

Mindset 2: Ich bin authentisch.

Kommunikation funktioniert langfristig am besten und macht auch nur Freude, wenn ich mich nicht verstelle. Dabei gibt es einen feinen Unterscheid zwischen „privat“ und „persönlich“. Geben Sie bei Treffen im beruflichen Kontext auch etwas über Ihre Person preis: was treibt Sie an, was liegt Ihnen am Herzen, was beschäftigt Sie aktuell beruflich? Informationen und Fragen zum Privatleben sind hier nicht angebracht.

Mindset 3: Ich habe etwas zu erzählen.

Ich erlebe es sehr oft, dass (junge) Führungskräfte bei offiziellen Gelegenheiten zu bescheiden auftreten, weil sie befürchten als überheblich und arrogant zu erscheinen. Bereiten Sie sich auf eine Veranstaltung, bei der Sie berufliche Kontakte knüpfen möchten, gut vor: Über welches aktuelle oder geplante Projekt reden Sie gerne? Teilen Sie ihre Freude und Ihren Stolz über etwas, das Ihnen gelungen ist.

Im Kultursektor ist Netzwerken auf jeden Fall ein Erfolgsfaktor und es gäbe noch viel zu sagen über den Unterschied zwischen Ihrem persönlichen Netzwerk und institutionalisierten Branchen-Netzwerken. Ersteres bauen Sie sich über die Jahre hinweg auf und stehen vor der gar nicht so einfachen Aufgabe, es nachhaltig zu pflegen und zu festigen. Bei zweiterem müssen Sie sich entscheiden, welche Plattformen für Sie „funktionieren“. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie ihren persönlichen Stil finden und Freude daran haben, sich kontinuierlich mit neuen Menschen auseinander zu setzen.

Wenn Sie noch mehr über Netzwerken wissen möchten und konkrete Fragen dazu haben, dann nehmen Sie am Seminar Netzwerken kompakt am 22. Juni teil! Infos und Anmeldung HIER.

Foto: Allie | Unsplash
Foto: Allie | Unsplash
Kategorie: 1. Juni: So macht Netzwerken Freude

1. Juni: So macht Netzwerken Freude

Update für Führungskräfte in der Kultur

Den meisten Menschen ist die Vorstellung bei einer Eröffnung Small Talk zu führen und Visitenkarten auszutauschen unangenehm. Ihnen erscheint Netzwerken als ein Talent, das nur einige Auserwählte besitzen. Das Gegenteil ist der Fall: Jeder Mensch, der sich ausdrücken und mitteilen kann, kann sich auch mit anderen vernetzen. Dabei geht es um viel mehr als bloßen Small Talk. Fest steht, im Kultursektor ist Netzwerken ein Erfolgsfaktor. Holen Sie sich im Update konkrete Tipps und gewinnen Sie Freude an dieser Art der Kommunikation.

Kulturkonzepte-Update ist eine Online-Veranstaltung via Zoom. Die Teilnahme am 1. Juni ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt. (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Möchten Sie in Zukunft mehr und nachhaltiger netzwerken? Sichern Sie sich Ihren Platz im kompakten dreistündigen Online-Seminar am 22.6. „Netzwerken kompakt“ mit den Schwerpunkten: Kontakte anbahnen und pflegen, persönliche Ziele und Strategien definieren, Dos and Don‘ts des Netzwerkens. Weitere Seminare zu Führungsthemen finden Sie im Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Federica Camapanaro| Unsplash

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Foto: Federica Campanaro | Unsplash
Kategorie: So erreichen Sie Ihr Verhandlungsziel!

So erreichen Sie Ihr Verhandlungsziel!

So erreichen Sie Ihr Verhandlungsziel!

Themen und Trends für Führungskräfte in der Kultur

Haben Sie manchmal das Gefühl, Sie werden in einer Verhandlung „über den Tisch gezogen“, weil Sie mit Ihren Argumenten beim Gegenüber nicht ankommen? Verlieren Sie in schwierigen Diskussionen den Faden oder fehlen Ihnen die Worte? Möchten Sie in harten Diskussionen bestimmter auftreten können? Eine gründliche Vorbereitung auf Ihre Verhandlungsziele und ein Methodenkoffer mit Kommunikationstools hilft Ihnen, verhandlungssicher zu werden. In diesem Update gibt Ihnen Karin Wolf praktische Tipps für herausfordernde Verhandlungen.

Kulturkonzepte-Update ist eine Online-Veranstaltung via Zoom. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Möchten Sie das Thema vertiefen? Sichern Sie sich Ihren Platz im kompakten dreistündigen Online-Seminar am 18.5.Verhandeln kompakt“ mit den Schwerpunkten: Verhandeln mit Respekt und Wertschätzung, das optimale Setting für eine schwierige Verhandlung, Standpunkte klar formulieren und vertreten.
Weitere Seminare finden Sie im Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Headway | Unsplash

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Foto: Headway | Unsplash
Kategorie: 9. März: Bauen Sie Ihre eigene Karriereleiter

9. März: Bauen Sie Ihre eigene Karriereleiter

Update: Themen und Trends für Führungskräfte in der Kultur

Das Arbeitsfeld Kultur ist in Bewegung. Der Kultursektor befindet sich in ständiger Transformation und das macht die Karriereplanung nicht einfacher. Karin Wolf stellt ihr Bild der individuellen Karriereleiter vor, mit der Sie Interesse, Wissen, Erfahrung und Kontakte so auf einander abstimmen, dass Sie Ihre Karriere in jeder Phase proaktiv entwickeln können. Holen Sie sich praktische Tipps, wie Karriereplanung unter den erschwerten Bedingungen funktionieren kann.

Kulturkonzepte-Update ist eine Online-Veranstaltung via Zoom. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Möchten Sie das Thema vertiefen? Sichern Sie sich Ihren Platz im kompakten dreistündigen Online-Seminar am 16.3. „Karriereplanung kompakt“. Lernen Sie die drei Schritte der Karriereplanung kennen und schärfen Sie im Austausch mit der Dozentin und den Kolleg:innen im Seminar Ihre Karriereziele. Bringen Sie Ihre individuellen Fragen ins Seminar mit und holen Sie sich Motivation und Stärkung für die Umsetzung Ihrer beruflichen Pläne. Weitere Seminare finden Sie im Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: David Everett Strickler | Unsplash

Foto: David Everett-Strickler | Unsplash
Foto: David Everett-Strickler | Unsplash
Kategorie: So wird Ihre Eröffnungsrede ein Erfolg!

So wird Ihre Eröffnungsrede ein Erfolg!

3 Tipps von Karin Wolf

Jetzt, wo das Kulturleben wieder in Präsenz stattfindet, wird es auch wieder mehr Eröffnungsreden geben. Karin Wolf hält am 22.2. das Seminar „Kurzweilige und informative Ansprachen halten“. Hier können Sie schon einmal ins Thema hineinschnuppern.

Ist Ihnen das auch schon passiert: Sie besuchen eine Eröffnung und hoffen, dass die Ansprachen nicht allzu lange dauern? Und dann fühlen Sie sich die nächsten 50 Minuten als wären Sie in Geiselhaft, weil es unhöflich wäre, raus zu gehen. Oder Sie halten selbst eine Ansprache und merken nach kurzer Zeit, dass es unruhig wird im Publikum. Sie werden nervös, sprechen schneller und sind selbst erleichtert, als Sie die Schlussworte sprechen und das Buffet eröffnen dürfen. Hier sind drei praktische Tipps, die Sie beachten können, wenn Sie in Zukunft Ihr Publikum und sich selbst unterhalten möchten.

1. Stark beginnen

Zum Thema „Stark beginnen“ lässt sich viel sagen, denn der Anfang ist ein ganz essentieller Moment Ihrer Ansprache. Die Menschen sind interessiert und neugierig auf das was kommt und alle Aufmerksamkeit ist auf Sie gerichtet. Verspielen Sie diesen Moment nicht! Die Worte, die Sie jetzt sprechen, bleiben in Erinnerung. Welche Botschaft, welche Information möchten Sie weitergeben? Stellen Sie sich mit Ihrem Namen und Ihrer Position vor und vielleicht auch mit einer kurzen Vorschau, worüber Sie sprechen werden. Ein starker Beginn muss aber kein rhetorischer Paukenschlag sein. Stellen Sie sich vor das Publikum, schauen Sie entspannt in die Runde und beginnen Sie erst zu sprechen, wenn die Gespräche im Hintergrund stoppen und alle Augen auf Sie gerichtet sind. Das ist auch ein starker Beginn.

2. Frei sprechen

Eine Ansprache ist keine Lesung, sondern eine wunderbare Möglichkeit, mit dem Publikum in Kontakt zu kommen. Wer einen Text vorliest, hat den Blick die meiste Zeit aufs Manuskript gerichtet und entfernt sich immer mehr von den Zuhörer:innen. Einen geschriebenen Text auswendig zu lernen, ist übrigens auch keine gute Lösung. Schreiben Sie den Text einmal auf und lesen Sie ihn immer wieder durch.  Verinnerlichen Sie die Hauptaussagen und kürzen Sie das Geschriebene in mehreren Etappen. Am Ende haben Sie ein paar Kärtchen mit Stichworten, die Ihnen die Sicherheit geben, nichts zu vergessen und Namen und Daten korrekt zu nennen.

3. Vorbereiten und üben

Gute Redner:innen sind keine Ausnahmetalente, sondern sie bereiten sich gut auf Ihre Auftritte vor. Je mehr Erfahrung man hat, umso kürzer wird die Vorbereitungszeit und irgendwann fällt es einem dann auch leicht, spontan etwas zu sagen. Der Weg dahin führt über eine gute Vorbereitung, für die Sie sich auch ausreichend Zeit nehmen sollten. Schreiben Sie Ihre Kärtchen nicht ein paar Stunden vor der Ansprache, sondern eine Woche vorher. Sprechen Sie Ihren Text (frei!) mehrmals laut vor dem Spiegel oder vor Kolleg:innen oder Freund:innen, damit Sie auch ein Gefühl für die Länge Ihres Redebeitrags bekommen. Je besser vorbereitet, desto weniger Lampenfieber und das tut einer Rede auch gut.

Möchten Sie sich noch mehr Tipps bekommen, z.B. wie Sie gut mit der Zeit umgehen, wie Sie ihr Publikum direkt ansprechen und wie Sie mit der eigenen Nervosität umgehen? Besuchen Sie mein Online Seminar am 22.2. um 15:00 -18:00 Uhr: “Kurzweilige und informative Ansprachen halten“. Holen Sie sich Impulse zum Thema und tauschen Sie Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten aus.

Infos und Anmeldung HIER.

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Foto: Tonik | Unsplash
Kategorie: 16. Februar: Lunch Lecture mit Karin Wolf: 3 Mindsets, die Ihre Karriere fördern

16. Februar: Lunch Lecture mit Karin Wolf: 3 Mindsets, die Ihre Karriere fördern

Wissenswertes für Ihre Karriere in der Kultur von Karin Wolf

Menschen, die im Kulturbetrieb arbeiten, haben es derzeit wirklich nicht leicht. Karin Wolf hat drei konkrete Vorschläge, wie Sie das Beste aus der aktuellen Lage machen und sich auf zukünftiges Arbeiten vorbereiten können. 1. Verabschieden Sie sich vom Perfektionismus und konzentrieren Sie sich aufs Wesentliche und Machbare. 2. Bleiben Sie in Bewegung und nutzen Sie jede Gelegenheit, zu lernen und Neues auszuprobieren. 3. Pflegen Sie Ihre Kontakte und tauschen Sie sich regelmäßig und gezielt mit Kolleg:innen aus. Wie Sie das alles konkret in die Praxis umsetzen können, erfahren Sie in der Lunch Lecture.

Die Lunch Lecture ist eine Online-Veranstaltung via zoom, die am 16. Februar um 13.00 Uhr stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Bret Kavanaugh | Unsplash

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Foto: Bret Kavanaugh | Unsplash
Kategorie: 3. Februar: Online-Info-Workshop „Karrierechancen in der Kultur“

3. Februar: Online-Info-Workshop „Karrierechancen in der Kultur“

Online-Info-Workshop zum Programm des Instituts für Kulturkonzepte am 3. Februar von 13.00-15.00 Uhr

In diesem Workshop beantworten wir Ihre Fragen zur Berufstätigkeit in der Kultur und zu unserem Programm. Sie schärfen Ihre beruflichen Entwicklungsziele und starten informiert und motiviert ins Jahr 2022.

13:00 – 14:00 Warum hilft Weiterbildung in der Pandemie?

Die Lehrgangsleiterinnen Susanne Kappeler-Niederwieser und Andrea Zsutty teilen ihre Einschätzungen und Beobachtungen über neue Anforderungen im Kulturmanagement und in der Kulturvermittlung. Die Erfahrungen der letzten beiden Jahren zeigen, dass die Teilnehmer:innen zusätzlich zur Weiterbildung auch vom Austausch mit Kolleg:innen profitieren. Ein Lehrgangsbesuch gibt über einen bestimmten Zeitraum hinweg, Stabilität und Planbarkeit.

14:00- 15:00 Welche Kompetenzen und Skills sind jetzt wichtig?

Karin Wolf begleitet seit vielen Jahren Menschen bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer beruflichen Pläne im Kultursektor. Sie gibt praktische Anregungen, wie man sich gut auf berufliche Veränderungen vorbereiten kann und vor allem, welche Kompetenzen und Fähigkeiten besonders gefragt sein werden.

Der Info-Workshop ist eine Online-Veranstaltung via zoom.
Die Teilnahme am Info-Workshop ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER an. Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Unsplash

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Foto: MK S | Unsplash
Kategorie: So pflegen und vergrößern Sie Ihr Netzwerk

So pflegen und vergrößern Sie Ihr Netzwerk

3 Tipps von Karin Wolf

Wo würden Sie auf einer Skala von 1-10 Ihre Networking-Skills einordnen? Halten Sie sich für eine 1 die dem Ganzen eher skeptisch gegenüber steht und zugleich denkt, es wäre aber schon notwendig? Oder sind sie eine 10 und schaffen es sogar in der Pandemie neue Kontakte zu knüpfen und Ihre bestehenden zu pflegen? Fest steht, im Kultursektor ist Netzwerken ein Erfolgsfaktor. Die gute Nachricht: Netzwerken ist kein Ausnahme-Talent, das nur einige Auserwählte besitzen. Wenn Sie grundsätzlich an Menschen interessiert sind und Freude am Austausch mit anderen haben, dann können Sie auch netzwerken.

Tipp 1: Gehen Sie mit einer positiven Einstellung ans Netzwerken heran

Was hält Menschen davon ab, proaktiv Kontakt mit anderen aufzunehmen? Folgende Erklärungen höre ich immer wieder und ich biete dann umgehend eine Umformulierung an. Ein Erfolgsfaktor fürs Netzwerken ist eine realistische und positive Einstellung sich selbst gegenüber. Wenn Sie also Ihre Haltung kritisch überprüfen und bereit sind, sie zu verändern, können Sie im nächsten Schritt konkrete Techniken und Methoden erlernen.

Statt: „Ich weiß nicht, wie ich ein Gespräch beginnen/beenden kann.“
Besser: „Ich interessiere mich dafür, was andere Menschen erleben/wissen.“

Statt: „Ich möchte nicht aufdringlich/lästig/langweilig sein.“
Besser: Ich bin ein höflicher, freundlicher Mensch.“

Statt: Ich kenne keine wichtigen/prominenten/einflussreichen Menschen.“
Besser: „Ich kenne Menschen, deren Meinung/Arbeitsweise/Kompetenz ich schätze.“

Tipp 2: Machen Sie eine Bestandsaufnahme Ihres bestehenden Netzwerkes

Es geht im ersten Schritt gar nicht darum, Zugang zu einem bestehenden Netzwerk zu finden. Beginnen Sie mit dem Netzwerk, das Sie schon haben. Das sind jene Menschen, mit denen Sie im Laufe Ihres Berufslebens oder sogar schon im Studium gut und gerne zusammen gearbeitet haben. Das können einmalige Begegnungen sein oder mehrjährige berufliche Kooperationen.  Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie eine Liste von diesen Menschen, meist tauchen dann aus der Erinnerung Namen und Gesichter auf, an die Sie gerne zurückdenken. Wie sind Sie mit Ihrem Netzwerk in den letzten Jahren umgegangen? Mit wem haben Sie Kontakt gehalten, wen haben Sie aus den Augen verloren, mit wem würden Sie sich gerne wieder austauschen? Das schöne am Netzwerken ist, dass die Zeit, die zwischen zwei Begegnungen liegt, nicht relevant ist. Sei brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie sich nach Jahren wieder bei jemanden melden. Gehen Sie von sich selbst aus: wahrscheinlich freuen Sie sich und sind neugierig, wenn Sie nach langer Zeit von jemandem hören, mit dem Sie gerne zusammen gearbeitet haben.

Tipp 3: Schaffen Sie Gelegenheiten

Diese Liste an Kontakten können Sie dann gleich zum aktiven Netzwerken nutzen: Verabreden Sie sich mit Menschen auf einen Zoom-Kaffee oder gehen Sie spazieren. Mit welcher Begründung? Sich gegenseitig auf dem Laufenden halten und Strategien im Umgang mit den Herausforderungen der Pandemie austauschen. 30 Minuten reichen dafür und sind auch eine willkommen Abwechslung. Oder bringen Sie  Menschen aus Ihrem Netzwerk, die einander noch nicht kennen, zusammen. Organisieren Sie ein Online-Treffen und laden Sie dazu zwei oder drei Menschen ein, je nachdem, wie sicher Sie im Moderieren sind. Motto für die Einladung: Ihr solltet Euch kennenlernen!

Möchten Sie mehr praktische Methoden zum Thema Netzwerken bekommen? Besuchen Sie mein Online Seminar am 26. Jänner von 15:00 -18:00 Uhr Berufliche Kontakte knüpfen und pflegen“. Holen Sie sich Impulse, die Ihnen das Netzwerken erleichtern und tauschen Sie Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten aus. Infos und Anmeldung HIER.

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Foto: Federica Campanaro | Unsplash
Kategorie: 1.12. Richtig delegieren und Verantwortung übergeben

1.12. Richtig delegieren und Verantwortung übergeben

1.12. Richtig delegieren und Verantwortung übergeben
Update für Führungskräfte in der Kultur

Fällt es Ihnen nicht leicht, Ihren MitarbeiterInnen Aufgaben zu übertragen? Haben Sie den Eindruck, dass Sie am Ende doch wieder gefragt werden, was genau und wie es zu tun ist? Erledigen Sie manchmal die Aufgabe gleich selbst, damit es schneller geht? Damit sind Sie nicht alleine – das geht vielen Führungskräften so! Je besser Sie aber delegieren können, umso mehr Zeit und Energie haben Sie für die strategischen Führungsaufgaben, die im Tagesgeschäft gerne liegen bleiben. Karin Wolf beleuchtet die möglichen Ursachen und geht mit Ihnen die konkreten Phasen und Schritte eines Delegationsgesprächs durch. Die Teilnahme am Update am 1.12. von 13.00-14.00 Uhr ist kostenlos, Anmeldung HIER.

Sind solche und ähnliche Themen für Sie relevant? Werfen Sie einen Blick auf unser neues Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen. Die kompakten und kurzen Online-Workshops können Sie gut in Ihren Arbeitsalltag integrieren. Holen Sie sich Impulse für Ihre persönliche Weiterentwicklung und lernen Sie praktische Methoden kennen, die Ihnen die Arbeit erleichtern. Tauschen Sie Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten aus.
Nächstes Online Seminar: am 7.12 . „Wie führe ich mein Team und mich selbst?“

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Foto: Aaron Burden | Unsplash
Kategorie: Wie komme ich dazu?!

Wie komme ich dazu?!

Wie komme ich dazu?!

3 Empfehlungen von Karin Wolf, wie Sie sich in schwierigen Gesprächen behaupten können.

Wenn Sie im Kulturbereich arbeiten, kommunizieren Sie wahrscheinlich sehr viel und immer wieder in ganz unterschiedlichen Situationen. Manche Gespräche und Besprechungen fallen Ihnen vermutlich leicht oder machen sogar Freude, weil Sie motivierende Impulse und Bestätigung erhalten. Oder weil Sie notwendige Informationen so kompakt und verständlich bekommen, dass Sie motiviert sind und gut weiter arbeiten können. Und doch gibt es immer wieder Kommunikationsprobleme, die dazu führen, dass Sie sich unbehaglich, ausgebremst oder ungerecht behandelt fühlen. Zu drei schwierigen Situationen, denen ich in Beratungen und Seminaren immer wieder begegne, habe ich mir Tipps überlegt, die Ihnen das Leben leichter machen sollen.

  1. Der „Überfall“ zwischen Tür und Angel

Kennen Sie das? Am Weg zum Kopierer, in die Teeküche oder im Lift spricht Sie eine Kollegin an und muss ganz dringend und schnell was mit Ihnen klären. Sie selbst sind nicht aufs Thema vorbereitet und mit Ihren Gedanken auch woanders. Weil Sie höflich sein wollen, lassen Sie sich drauf ein, machen eine Zusage oder treffen eine Entscheidung, damit Sie die andere Person nicht enttäuschen. Eine Viertelstunde später sitzen Sie an Ihrem Tisch und sind gar nicht zufrieden mit der Aufgabe, die Sie gerade angenommen haben oder merken, dass Sie gerne in Ruhe Pro und Contra Ihrer Entscheidung abgewogen hätten.

Meine Empfehlung: sagen Sie das nächste Mal: „Ich verstehe, dass das ein wichtiges Thema ist, lass uns das nicht zwischen Tür und Angel besprechen. Setzen wir uns in einer Stunde zusammen, dann hab ich einen Kopf dafür und kann mich drauf konzentrieren.“ Damit nehmen Sie Ihr Gegenüber ernst und „wimmeln“ das Anliegen nicht ab. Sie haben Zeit sich gedanklich darauf vorzubereiten.

  1. Ich sage Ja, obwohl ich Nein sagen möchte

Die Texte im Programmheft müssen bis morgen Korrektur gelesen werden, der zuständige Kollege ist krank und die Projektleiterin fragt Sie, ob Sie das übernehmen könnten. Sie wissen gerade nicht, wo Ihnen der Kopf steht und sind mit Ihren eigenen Aufgaben im Verzug, aber trotzdem sagen Sie zu. Sie möchten hilfsbereit sein und Engagement zeigen und dem Projekt Gutes tun. Sie stellen Ihre eigenen Bedürfnisse hinten an und das führt dann aber dazu, dass Sie überlastet sind und Ihnen die Energie ausgeht.

Meine Empfehlung: falls Ihnen das öfter passiert, finden Sie heraus, ob es da ein Muster gibt, das Sie verändern können. Was ist Ihre Motivation Ja zu sagen? Möchten Sie höflich sein oder andern beweisen, dass Sie der Aufgabe gewachsen sind? Befürchten Sie Konsequenzen, wenn Sie ablehnen oder ist Ihnen die Bestätigung wichtig, dass man Sie braucht? Diese Selbsterkenntnis kann Ihnen helfen das nächste Mal ganz freundlich, aber bestimmt und ohne sich zu entschuldigen,  zu sagen: „Nein, ich hab keine Zeitressourcen dafür.“

  1. Ich komme einfach nicht zu Wort

Im wöchentlichen Jour Fixe wird wild durcheinander geredet und von einem Thema zum nächsten gesprungen. Einige nehmen (wie immer) viel Redezeit in Anspruch und kommen nicht zum Punkt. Obwohl Ihnen das Thema Überstunden am Herzen liegt und Sie zweimal einen Anlauf genommen haben, es in die Diskussion einzubringen, wird es nicht beachtet. Sie ärgern sich oder sind enttäuscht und fragen sich, was Sie in Zukunft anders machen können.

Meine Empfehlungen: wenn der Jour Fixe moderiert wird, ersuchen Sie die verantwortliche Person schon im Vorfeld um Unterstützung. Sie erreichen leichter Aufmerksamkeit für Ihr Anliegen, wenn Sie eine schriftliche Unterlage vorbereiten, die Sie gleichzeitig mit Ihrer Wortmeldung reihum austeilen. Beobachten Sie die herrschende Gesprächskultur, vielleicht ist es ja ok, jemanden mal zu unterbrechen und nicht mit aufgezeigter Hand abzuwarten, ob Sie aufgerufen werden.

Möchten Sie sich mehr Impulse zum Thema Gesprächsführung holen? Am 17.11.  halte ich von 15:00-18:00 Uhr  das Online-Seminar „Schwierige Themen klar kommunizieren“ Dort lernen Sie praktische Methoden kennen und können Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten austauschen.

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Foto: Hadija Saidi | Unsplash

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