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Kategorie: 30 Jahre Institut für Kulturkonzepte: Wie alles begann.

30 Jahre Institut für Kulturkonzepte: Wie alles begann.

Karin Wolf erinnert sich, was zur Gründung des Instituts geführt hat und warum die Idee, die am Beginn stand, immer noch gilt.

Im Frühjahr 1994 saßen zwei Designer:innen, Nina Bernert und Georg Galmbfalvy und ich, eine Theaterwissenschaftlerin, wieder einmal in der Kantine der Universität für Angewandte Kunst in Wien und unterhielten uns über unsere Zukunftspläne. Unser erstes gemeinsames Projekt, eine Ausstellung zum Thema Flüchtlingsunterbringungen, war gerade sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Über ein Jahr lang hatten wir gemeinsam an der Umsetzung einer Idee des Architekten Norbert Tischler gearbeitet. Künstler:innen, Kreative, Architekt:innen, Designer:innen wurden zu einem Ideen-Wettbewerb aufgerufen, um sich Gedanken zu machen, wie geflüchtete Menschen ein praktisches, menschenwürdiges und kostengünstiges Dach über den Kopf bekommen konnten. Die Ausstellung der Entwürfe sollte zeigen, dass ihre gute Beherbergung nicht eine Gefahr für die Gesellschaft, sondern eine Herausforderung für kreative Köpfe war.  Wir wollten damit auch das Narrativ in der Öffentlichkeit in eine positive Richtung ändern und rechtspopulistischen Parolen entgegenwirken.

Wir drei hatten uns erst in diesem Projekt kennen gelernt und uns als Kernteam von Anfang an hervorragend ergänzt – ein wirklicher Glücksfall!  Am Beginn stand eine idealistische Idee, die uns und andere involvierte Menschen motivierte und verband und am Ende wurden über 100 Arbeiten in der Wiener Secession ausgestellt. Das Projekt war ausfinanziert mit Förderungen und Sponsoren, niemand hatte unbezahlt gearbeitet und es gab breites Medienecho über Österreich hinaus. Wir hatten mit Leidenschaft und auch viel Spaß etwas geschaffen, von dem wir inhaltlich überzeugt waren.

Wieder zurück an den Tisch in der Kantine der Angewandten. Wir unterhielten uns also darüber, wie es weitergehen sollte und wie wir als Team zusammenbleiben konnten. Für ein weiteres Kulturprojekt hatten wir keine überzeugende Idee und wollten unsere berufliche Zukunft auch nicht von Projekt zu Projekt bestreiten. Wem dann eingefallen ist, hauptberuflich unser gesammeltes Wissen über die Organisation, Finanzierung und Kommunikation von Kulturprojekten weiterzugeben weiß ich nicht mehr. Wir selbst hatten ausschließlich in der Praxis gelernt und entwickelten etwas, das wir selbst gerne gehabt hätten. Praxisorientierte und leistbare zweitägige Seminare, in denen man die Kulturmanagement-Methoden lernen konnte, gab es davor noch nicht. Wir gründeten am 17. Juni 1994 den Verein „Institut für Kulturkonzepte“ und rasch kam eines zum anderen. Wir fanden ein Ein-Raum-Büro im 7.Bezirk in Wien und hielten anfangs alle Seminare selbst ab.  Schritt für Schritt involvierten wir Kolleg:innen, die ihr Fachwissen weitergaben und vergrößerten so die Themenpalette. In den ersten drei Jahren fanden die Wochenend-Seminare an unserem Besprechungstisch statt, dann übersiedelten wir in ein größeres Büro mit eigenem Seminarraum in der Gumpendorfer Strasse 9, wo wir heute noch sind. Birgit Feike-Kneißl und Mariella Austerer-Kulla wurden Teil des Institut-Teams und sorgen beide seit über 20 Jahren dafür, dass „der Laden läuft.“

Fast Forward in die Gegenwart: was hat sich im Institut verändert, was ist gleichgeblieben? Das folgende Blitzlicht hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zahlreiche Meilensteine, Anekdoten und vor allem Menschen, die zur Entwicklung beigetragen haben, bleiben hier ungenannt.

Was wurde aus den Mitgründer:innen? Nina Bernert hat bald entschieden, sich auf ihre Arbeit als Designerin zu konzentrieren, Georg Galambfalvy hat einige Jahre mit mir gemeinsam das Institut aufgebaut und später in Wien eine Bar eröffnet.

Verändert oder, besser gesagt, erweitert hat sich im Laufe der Jahre unser Angebot und unser Wirkungskreis. Zu den Seminaren kam ein Lehrgang zu Kulturmanagement, später auch ein Lehrgang zu Kulturvermittlung. Der Wunsch nach Professionalisierung in den Kulturorganisationen ist gewachsen und wir werden regelmäßig angefragt, um Teamtrainings und Schulungen in Kulturbetrieben österreichweit durchzuführen. Seit Corona gibt es Online-Seminare, an denen vermehrt Menschen aus dem deutschsprachigen Ausland teilnehmen – was die überregionale Vernetzung der Teilnehmer:innen enorm verstärkt.

Gleich geblieben sind der Ort, das Kernteam und der Spirit, der uns und unser ebenfalls über die Jahre sehr konstantes und erfahrenes Dozent:innen-Team, antreibt. Wir alle sind zutiefst überzeugt davon, dass Kunst und Kultur notwendig sind für die Gesellschaft – heute mehr denn je. Damit künstlerische Projekte und kulturelle Veranstaltungen Wirkung entfalten können, wahrgenommen werden und ihr Publikum finden, müssen sie exzellent organisiert und vermittelt werden. Dieses Know-how weiterzugeben, dafür fühlen wir uns genauso zuständig wie am Tag der Gründung des Instituts!

Foto: Archiv Kulturkonzepte

Gründung Institut für Kulturkonzepte, Archiv, Kulturmanagement, Kulturvermittlung
Foto: © Archiv Kulturkonzepte
Kategorie: „Ohne Fantasie gibt es keine Kultur“ – Absolventin Clarissa Reinwein

„Ohne Fantasie gibt es keine Kultur“ – Absolventin Clarissa Reinwein

Berühmte Erfindungen und Werke von Denkern, Malern, Komponisten und Wissenschaftler bedienten sich dem besonderen Vermögen der Vorstellungskraft – ihrer Fantasie. Welche kulturelle Entwicklung hätten die Menschen wohl ohne sie gemacht? Das natürliche Schöpfertum und damit verbunden, das kreative, lösungsorientierte Denken, die innere Aktivität, Stabilität und Individualität zu erhalten und zu verbreiten, wird immer wichtiger.

Als Künstlerin und Sängerin, sowie Kunst- und Kulturvermittlerin im Beethovenhaus Baden, Kaiserhaus und Arnulf Rainer Museum, möchte ich durch die Vereinigung von Kreativität, Musikalität, Fantasie und die Kraft von Geschichten motivieren und inspirieren, allen voran mich für die Schöpfergesellschaft einsetzen. Das versuche ich mit meinem Buchprojekt, dem musikalischen Kunstmärchen ©Montvaldibach – ein vielseitiges Format zur Musik -und Fantasievermittlung und als Opern-Produktion. Mit dem Kulturmanagement Lehrgang konnte ich mein Herzensprojekt auf bewusste Klarheit, Struktur und Planung ausrichten.

Was ist ©Fantasievermittlung? Warum Fantasie?
Fantasie ist die Gestaltung der Realität von innen nach außen und nicht Hirngespinst, sondern als Einfallsreichtum und Erfindergeist zu sehen. Fantasievermittlung beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung von Wahrnehmung, Intuition und die Erweiterung des Innenlebens. Dabei fließen
Methoden aus der Musik- und Kunsttherapie und Rhythmik ein.

Konditionierungen, Glaubenssätze und Gedächtnisinhalte zu neuen (Welt-)Vorstellungen zu verknüpfen und neu zu arrangieren, um die Wirklichkeit besser verarbeiten, begreifen und gestalten zu können, ist die Brücke zu Innovation-Mensch. Fernab von der Realität können wir Szenarien bauen. Deshalb
brauchen wir auch einen Wechsel zwischen Realität und Fantasie, was die Geschichte im Buch widerspiegelt.

das musikalische Kunstmärchen
Was wäre Wien – die Stadt der Musik ohne seine Musik – was wäre die Welt ohne seine Genies ? Jeder kann ein Genie sein. Dazu soll das Buch und die Oper anregen.
Wie man zu dem Ort in der Musik verreist, lässt sich nicht in Worte erklären, dafür muss man genau hinhören. Tauche ein, in das Geheimnis eines Genies aus der Zeit des Barock und einen Ort der Sehnsucht nach Fantasie und Freiheit. Das musikalische Kunstmärchen führt die Leser und Zuschauer durch ein buntbarockes, dramatisches Abenteuer im Wechselspiel zwischen Realität und Fantasie und schickt sie auf Reisen zu ihren eigenen Talenten, Kräften und inneren Wahrheiten.

Ziel des Projekts ist es: Mut zu machen den eigenen Stärken und Talenten nachzugehen, sinnvoll, schöpferisch fürs Allgemeinwohl tätig zu sein, zu motivieren ein Musikinstrument zu spielen, sowie an sich und die eigene Heldenreise zu glauben. Denn die Sozialisierung baut auf der Individualisierung, als
eine schöpferische Einheit in einer friedlichen Ganzheit.

Das Buchprojekt ist mehr als eine große Kleinigkeit und befindet sich noch im Schaffungsprozess, deshalb veröffentliche ich vorerst, als ein buntes Geschenk- und Inspirationsbuch:
die Riffbildner
– Fantasie-Märchen über die Sehenswürdigkeit in uns
Buch erhältlich: Mitte Februar im Buchhandel und online
www.clarissareinwein.at

Kulturmanagement, Lehrgang, Weiterbildung, Clarisssa Reinwein
Foto: Kinderführung Beethovenhaus Baden © Pressestelle Baden
Kategorie: „Kulturvermittlerin mit viel Herzblut!“- Absolventin Sofie Wünsch

„Kulturvermittlerin mit viel Herzblut!“- Absolventin Sofie Wünsch

Ich darf mich vorstellen: Sofie Wünsch, Kunstvermittlerin. Und das mit viel Herzblut! Seit 2012 atme ich berufsbedingt Museumsluft und durfte mich seitdem vor allem in dialogorientierten Programmen und Outreachformaten austoben. Seit kurzer Zeit arbeite ich in der Kommunikationsabteilung des KHM-Museumsverbandes und widme mich seit Herbst der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Weltmuseum Wien.

Was soll ich sagen? Ich liebe den Mikrokosmos Museum, bin fasziniert von den Sammlungen und Ausstellungen, vor allem aber auch von den Besucher:innen und der dynamischen Kommunikation, die zwischen Institution und Mensch entstehen kann. Mit der Zeit bin ich aber auch kritisch geworden. Als Kunstvermittlerin finde ich es wichtig, Umstände zu hinterfragen und Dinge beim Namen zu nennen, wenn auch mit Feingefühl. Mich interessieren Demokratisierungsprozesse innerhalb der Kunst- und Kulturlandschaft, denn ganz ehrlich: So ganz reflektiert, barrierefrei und divers, wie es sich einige von uns wünschen, ist „das Museum“ noch lange nicht.

Letztes Jahr bin ich gemeinsam mit meiner Kollegin und Freundin Sophie Führer deshalb in die Welt der digitalen Kunstvermittlung eingetaucht: Im Oktober 2022 erschien die erste Episode unseres Podcasts „kunstgeschichten abc“. Folge für Folge beleuchten wir jeweils einen Teilbereich des (Kunst-)Museums. Nun schwimmen, tauchen und fischen wir in diesem aufregenden Ozean und hoffen, dass wir durch unsere Arbeit im digitalen Raum – zum Beispiel auch über Instagram Personen erreichen, die sonst vielleicht weniger mit Kultureinrichtungen vertraut sind. Wir wollen, dass Kunst zu deiner alltäglichen Begleiterin wird – ohne Angst vor komplexen Inhalten oder elitären Stolpersteinen, dafür aber mit Offenheit, Humor und einer ordentlichen Portion Über-den-Tellerrand-Schauen.

Foto: Kunstgeschichten ABC Cover © Natalie Paloma

Im Lehrgang Kulturmanagement am Institut für Kulturkonzepte habe ich mir tolles Know-How aneignen können, um unseren Podcast zu professionalisieren: Sophie und ich wollen in naher Zukunft einen Kulturverein gründen und aus dem Podcast eine Webapp mit weiteren Medienkanälen, wie etwa Video, Foto und Blog zaubern. Die Webapp nennen wir „kunstgeschichtenmanufaktur“ und die Vorbereitungen hierfür sind im vollen Gange. Sie wird 2024 für dich eröffnet!

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Foto: Sofie Wünsch © Natalie Paloma
Kategorie: „Kultur webt sich ins Leben ein“ – Absolventin Tanja Gurke

„Kultur webt sich ins Leben ein“ – Absolventin Tanja Gurke

Seit über 20 Jahren bin ich nun in der Grazer Kunst- und Kulturszene tätig. Gleich nach dem Kunstgeschichte-Studium stieg ich in den Fachbuchhandel ein und wurde Filialleiterin der Grazer Filiale der Buchhandlung Pracher, die auf Architektur und Kunst spezialisiert war. In Folge war ich als Abteilungsleiterin für die unterschiedlichen Museumsshops im Universalmuseum Joanneum verantwortlich. Danach übernahm ich für zwei Jahre die Verlagsleitung im Haus der Architektur. Die Positionen Büro- und Öffentlichkeitsarbeit und schließlich vor sechs Jahren die Geschäftsführung im Grazer Kunstverein etablierten mich im zeitgenössischen Kunstbetrieb.

Die inhaltliche Arbeit kam in all diesen Jahren allerdings stets zu kurz, und so begann ich schon vor Jahren zusätzlich kuratorisch zu arbeiten und Kunstvermittlung wie auch fachliche Textarbeit auszuüben. Letztes Jahr schließlich wurde das Bedürfnis, kunsthistorisch und selbständig zu arbeiten, so groß, dass ich mich zum Lehrgang für Kulturmanagement entschloss und diesen kürzlich mit Auszeichnung abschließen konnte.

In diesem Jahr der wunderbaren Fortbildung traf ich auf wertvolle Inhalte und inspirierende Menschen, ich konnte meinen Horizont erweitern und wurde immer offener für Kulturprojekte in Graz und der Steiermark. Die Kontakte, die ich im Lehrgang erhalten habe, und die Möglichkeit, mit dem Team des Instituts für Kulturkonzepte in Verbindung zu bleiben, bzw. die Aussicht auch den Lehrgang Kulturvermittlung zu absolvieren, geben mir die Energie eigene Projekte zu realisieren. Und so entspringt das Projekt „Atelier-Biennale in der Steiermark“ dem Wunsch, künstlerische Positionen sichtbar zu machen und zu fördern und zu zeigen, wie vielfältig und reichhaltig die Kunst- und Kulturszene in der Steiermark ist.

Foto: Tanja Gurke © Nikola-Milatovic_Kulturbotschaften-Südsteiermark-2_2023

Andere Vorhaben wie Kunstberatung, Eröffnung von Ausstellungen und das Verfassen von fachspezifischen Texten für kunsthistorische Publikationen mehren sich derzeit und so darf ich im Sommer 2023 bei einem Projekt in Irland mitwirken und bis in die Schweiz mein Netzwerk vergrößern und mein Wissen einbringen.
Ich bin sehr dankbar den Kulturmanagement-Lehrgang besucht und viele nette Menschen dabei kennengelernt zu haben!

Foto: Tanja Gurke © Thomas-Raggam_Grazer-Kunstverein_2017
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Foto: Tanja Gurke © Nikola-Milatovic_Kulturbotschaften-Südsteiermark-1_2023
Kategorie: „ROOMING INN“ – Absolventin Verena Huber

„ROOMING INN“ – Absolventin Verena Huber

ROOMING INN Kulturinitiative zur Förderung von Kunst im Öffentlichen Raum

Möglichkeiten und ‚Raum‘ für freizugängliche Kunst aufspüren, das ist mein Ansinnen und die Mission der Kulturinitiative ROOMING INN. Aufbauend auf einem Netzwerk aus meiner Zeit als Wirtin möchte ich neue Verknüpfungen und Kooperationen anregen und damit mehr Kunst für Viele zugänglich machen. Meine Rolle in diesem Vorhaben ist der einer Wirtin sehr nahe.

Von Geburt an hungrig auf Neues bin ich im Herbst 2022 auf das Institut für Kulturkonzepte aufmerksam geworden, ungeahnt der Veränderung die auf mich warten, habe ich kurzerhand mit dem Lehrgang Kulturmanagement begonnen. Die Aufgabenstellung des Instituts, ein Projekt auszuarbeiten hat mich motiviert mich umzusehen, worauf man damit antworten könnte. Schnell findet sich ein Ideenwettbewerb und mein Projekt. Die ersten Ideen zu ROOMING INN formieren sich. In Gesprächen mit Kunst- und Kulturschaffenden ergeben sich bereits konkrete Kooperationen. Ein andauernder, sehr ergiebiger Dialog beginnt.

Die Lehrveranstaltungen des Instituts für Kulturkonzepte sind für die Umsetzung und Konkretisierung meiner Ideen essentiell. Die intensive Auseinandersetzung mit der Realisierung ideeller Ziele ermächtigt mich, tätig zu werden. Die Vortragenden des Instituts schaffen mit ihrer Expertise einen stabilen Rahmen für mein Konzept und geben mir das Selbstvertrauen und die Sicherheit, den Schritt in die Umsetzung zu wagen.

Im April 2023 startet das Zwischennutzungsprojekt ROOMING INN Studios.

Foto: rooming inn © privat

In der Wiedner Hauptstraße 54 können wir 15 Künstler:innen Studios zur Verfügung stellen. Bis Juni 2024 wird dort interdisziplinär inspiriert und vernetzt. Anknüpfungspunkte an die Kulturarbeit im Bezirk und der Stadt werden aufgespürt. Konkrete Kooperationen entstehen durch die gemeinsame Unterbringung von Künstler:innen unterschiedlichster Disziplinen. Ein erster Schritt.

Meine Ideen sind weitreichend und meine Arbeit steht erst am Anfang. Mit Vernetzung und Unterstützung kann das Wirkungsfeld um ein Vielfaches erweitert werden. Immer bin ich auf der Suche nach Kooperationspartner:innen und Menschen mit Ideen.

Um Kunst für Viele zugänglich zu machen, brauche ich Ihre Unterstützung. Kontaktieren Sie mich, um mit mir gemeinsam an einem inspirierenden Morgen zu arbeiten.

Verena Maria Huber
verenamariahuber@posteo.at
www.roominginn.at
Lokales Crowdfunding: ROOMING INN Open Academy | imGrätzl.at (imgraetzl.at)
https://www.instagram.com/rooming_inn/?igshid=YmMyMTA2M2Y%3D

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Foto: Verena Maria Huber © privat
Kategorie: with eyes shut: Fusion zwischen Yoga und Kulturbereich – Absolventin Lisa Marie Hofer

with eyes shut: Fusion zwischen Yoga und Kulturbereich – Absolventin Lisa Marie Hofer

Fangenspielen am bestuhlten Parkett, in der Pause heimlich hinter die Bühne schlüpfen, nach dem Konzert verstohlen Instrumente probieren – als Kind war der Konzertsaal mein Spielplatz.

Mit einer Kulturvereinspräsidentin-Mama und einem freiberuflichen Musiker-Papa bin ich im Kunst- und Kulturbetrieb aufgewachsen. Mittlerweile ist mein Spielplatz die Yogamatte, der Konzertsaal mehr und mehr das Yogastudio und meine Arbeit fühlt sich an wie eine sanfte Pause – denn ich bin Yin Yoga-Lehrerin, Bodywork und Reiki-Practitioner und biete Workshops zum Menstruationszyklus an.

Dass ich mal hier lande, war lange nicht klar. In der Schule habe ich mich aufs kreative Schreiben konzentriert, im Romanistik- und Afrikawissenschaften-Studium auf Sprachen und seitdem ich 16 war begleitet mich meine Reiselust. Die zieht sich bis jetzt durch. Zudem bin ich auch oft von vielen unterschiedlichen Dingen begeistert und kann mich nie nur für eine Sache interessieren. Immer alles, immer alles auf einmal! Was ich jedoch schon immer wusste, war, dass mir das Organisieren liegt und dass es mir noch dazu Spaß macht. An Konzept-Ideen mangelte es nie, aber an Know-how. Und da kommt nun der Kulturmanagement-Lehrgang ins Spiel!

2020 musste ich Pandemie-bedingt meine vermeintliche Weltreise nach kurzer Zeit unterbrechen und da ich nicht wie geplant durch die Weltgeschichte reisen konnte, wollte ich auf jeden Fall etwas Neues erlernen. Da bot sich der Online Kulturmanagement-Lehrgang hervorragend an! Ich schätzte die Dozent*innen, ihre
Praxiserfahrungen und all den irrsinnig wertvollen Input sehr. Für mein Abschluss- Projekt konzipierte ich den fiktiven KunstClub – ein inszenierter Club, der gleichzeitig Ausstellungsraum, Bühne und Kunstwerk fusioniert. Wie gesagt – immer alles und alles auf einmal! Während dem Erarbeiten des Projekts, fiel mir auf, wie gerne ich Konzepte schreibe und dass ich nun endlich, mit den erlernten Tools im Lehrgang, all meinen Ideen Ausdruck verleihen konnte. Ich wusste endlich was ein Kulturkonzept beinhaltet und wie ich es am besten präsentieren und anwerben kann!

Foto: Lisa Marie Hofer

Zwar wurde der KunstClub (noch) nicht umgesetzt, jedoch konnte ich mit meinen Konzept-Tools ein neues Konzept verfassen. Dieses Mal eine Fusion zwischen Yoga und Kulturbereich: with eyes shut.
Bildende Kunst mit geschlossenen Augen erleben! Wie? Mit Yoga Nidra! Yoga Nidra ist eine geführte Meditation im Liegen, die vor allem mit Visualisierung arbeitet. Und ist daher die perfekte Meditation für den musealen Raum. Man reist mit geschlossenen Augen durch das Gemälde und erlebt Kunst auf eine ganz neue Art und Weise. Das Gemälde wird Teil der Meditation, die Meditation Teil des Kunsterlebnisses. Und dadurch entsteht eine eigene, verkörperte Verbindung zwischen Werk und Betrachtenden.

Dieses Jahr konnte ich with eyes shut erstmalig im Leopold Museum vor
Auchenthalers „Elfenreigen“ veranstalten und bin sehr stolz, dass es diesen Sommer noch drei Termine geben wird! Am 17.08. das zweite Mal im Leopold Museum, vor Klimts „Tod und Leben“. Und am 8.09. und 22.09. in der Heidi Horten Collection vor Yves Kleins „Relief Éponge Bleu“.

Mehr Infos findet ihr auch unter: https://kimyawithyin.com/

with eyes shut x Leopold Museum © Lisa Marie Hofer
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Foto: Lisa Marie Hofer © Fenna Niesten
Kategorie: „Kreatives Multitalent“- Absolventin Lilliane Igler

„Kreatives Multitalent“- Absolventin Lilliane Igler

Mein Name ist Lilliane Igler – 27 Jahre, Mutter zweier, bald drei Kinder, Ehefrau, Mitgründerin des Modelabels ZORO&more, Angestellte in dem Architekturbüro CAPP, ausgebildete Fotografin, Absolventin des Studienganges Vergleichende Literaturwissenschaft und seit kurzem auch des Lehrganges Kulturmanagement.

Während meiner 5-jährigen Ausbildung zur Fotografin durfte ich, neben einem Praktikum beim Wiener Fotografen Michael Dürr, zwei Monate in Los Angeles verbringen und von Joseph Llanes lernen. Joseph Llanes prägte mich stark, sowohl in meiner Persönlichkeit als auch in meiner Arbeit. Immer wieder aufs Neue forderte er mich in diesen zwei Monaten heraus und wollte aus mir eine richtige Künstlerin machen. Nach dem Abschluss meiner Fotografinnen-Ausbildung verschlug es mich ans Theater. In Freiburg war ich als Regiehospitantin tätig und durfte zwei Produktionen begleiten. An der Seite von Nino Haratischwili (ZORN) und Heike M. Goetze (VIEL GUT ESSEN) schnupperte ich so im Jahr 2015 das erste Mal Theaterluft. Anschließend begleitete ich die Produktion Liebesbriefe an A. Hitler, welche im Künstlerhaus in Wien 2016 aufgeführt wurde. Ein Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, sowie ein Ehemann und zwei Söhne folgten.

Im Jahr 2020 gründete ich, zusammen mit meiner Mutter, das Modelabel ZORO&more. Mit einem Gassenlokal im 8. Bezirk hantelten wir uns das erste Jahr von einem Lockdown zum nächsten. Auf die Corona-Krise folgten neue Krisen – der Spaß an der Arbeit, sowie unsere Stammkundinnen sind uns jedoch bis heute erhalten geblieben. Zoro&more sehe ich als Chance meine Talente, von der Fotografie bis hin zur Planung tagtäglich anwenden zu können. Die Gelegenheit mich in meinem Beruf sowohl kreativ als auch organisatorisch ausleben zu dürfen, stellt ein großes Privileg für mich dar.

Foto: Lilliane Igler © Petra Steiner

In dem Architekturbüro CAPP bin ich seit sieben Jahren tätig – nun habe ich die Gelegenheit erhalten, die Pressearbeit des Büros zu übernehmen. Konzeptuelle Vorüberlegungen mussten getroffen und festgehalten werden. Wofür steht das Architekturbüro, mit welchen Werten und Einstellungen wird geplant und gearbeitet? Mittels welchen Kommunikationsmitteln Botschaften verbreitet werden sollen, gehört genauso überlegt wie die Frage, welchen Inhalt die Botschaften enthalten und an wen sie adressiert werden sollen. Mit Hilfe des Kulturmanagement-Lehrganges entwickelte ich innerhalb eines Jahres ein PR- und Marketingkonzept, dass es nun umzusetzen heißt!

Foto © Lilliane Igler

Auch wenn Joseph Llanes‘ Wunsch aus mir selbst eine Künstlerin zu machen nicht ganz aufgegangen ist, bin ich der Kunst treu geblieben. Mal findet sich meine künstlerische Arbeit in einem Bild, mal in einem Text oder in einer visuellen Aufbereitung eines Businessplanes und an vielen Tagen auch „nur“ darin, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen – für mich eine genauso bedeutungsvolle Aufgabe, wie die vielen anderen Aufgaben die (noch) auf mich warten (werden)!

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Foto: Lilliane Igler © Zoe Steiner
Kategorie: „Kunst und Kultur sind horizonterweiternd.“- Absolventin Barbara Frühwirth

„Kunst und Kultur sind horizonterweiternd.“- Absolventin Barbara Frühwirth

Kunst und Kultur. Zwei Begriffe, für mich immer schon eine Leidenschaft und horizonterweiternd

Seit über 15 Jahren bin ich im Marketing in den Bereichen Mediastrategie, Planung sowie Kreation beruflich tätig. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Medienpartnern konnte ich immer wieder visuell ansprechende, kreative sowie impactstarke Kampagnen vor allem im öffentlichen Raum in Kooperation mit Künstler:innen umsetzen.

Als Mutter ist es mir besonders ein Anliegen Kunst und Kultur auch in den Alltag zu integrieren. Es ist spannend zu beobachten, wie Kunstwerke sowie kulturelle Darbietungen Kinder wie auch Jugendliche oft überraschen, verwundern und manchmal sogar befremden.
Diese Auseinandersetzung mit dem Unbekannten ist gerade in jungen Jahren sehr wichtig, denn nur so kann kritisches Denken angeregt, Vielfalt sensibilisiert und vor allem demokratisches Bewusstsein geweckt werden.

Leider ist ein Zugang zu Kunst und Kultur nicht für alle barrierefrei.
Sozial benachteiligte Personengruppen wie Personen mit Migrationshintergrund werden von der Kulturpolitik nur mangelhaft berücksichtigt und somit im Kunst- und Kulturbereich noch immer zu wenig erreicht.

Daher ist es mein Wunsch einen Raum zu gestalten, der einen Zugang zu Kunst und Kultur für alle, mit allen ermöglicht, den jeder nutzen und formen kann und zugleich ein Miteinander in Vielfalt stärkt und fördert.

Lange fehlte mir die nötige Zeit, ein handfestes Konzept auszuarbeiten und der Mut, um mich aus meiner gewachsenen Komfortzone zu lösen. Mit Beginn der Pandemie veränderte sich für uns alle – zumindest für eine gewisse Zeitspanne – unser Leben und ich hatte das dringende Bedürfnis, nun endlich meinem Herzensprojekt einen Schritt näher zu kommen.

Im Zuge meiner Recherche zu möglichen Weiterbildungen, bin ich glücklicherweise auf den Lehrgang für Kulturmanagement am Institut für Kulturkonzepte gestoßen, welcher für mein Vorhaben die perfekten Voraussetzungen bot.

Der praxisnahe Zugang der Seminare verschaffte mir einen fundierten und auch realistischen Überblick. Der Lehrgang hat mir gezeigt, was es heißt, ein Projekt von der anfänglichen Planung bis hin zu einer Umsetzung zu konzipieren, auszuarbeiten und schlussendlich zu finanzieren.

Jedes Seminar war wie ein Baustein zum großen Ganzen. Bereichernd für mich war vor allem aber auch die Begeisterung, wie Motivation der Seminarteilnehmer:innen sowie Dozent:innen. Nach jedem Seminar bin ich optimistisch, energiegeladen und neugierig rausgegangen. Mit diesem Spirit habe ich versucht, mein Projekt so gut wie möglich auszuarbeiten.

Entstanden ist ein Zwischennutzungsprojekt in Favoriten, der

Zwischen [ ] Raum

FÜR KUNST & KULTUR FÜR ALLE MIT ALLEN

Es soll ein Ort der Begegnung für Kunst, Austausch und Partizipation jeweils im Kontext der Kommunikation wachsen können:

  • Kunst – kommuniziert kritisch (auch über Sprachbarrieren hinweg)
  • Austausch – Kommunikation verbindet
  • Partizipation – durch Kommunikation von und miteinander lernen

Menschen aus verschiedenen Kulturen, Sozialschichten wie auch Altersgruppen sollen zusammenkommen und in einen Austausch gelangen.

Die Vision:
Ein Ort für Kunst und Kultur für alle mit allen.
Ein Ort des Miteinanders, des Austauschs und der Geselligkeit.
Ein Ort ungewöhnlicher Erlebnisse.
Ein Ort des Zusammenkommens.
Ein Ort zum Erzählen.

Klar ist, der Raum wird sich stetig mit den Menschen, die ihn füllen und mitgestalten, weiterentwickeln. Mit der derzeitigen Idee und Recherchen ist eine gute Basis für eine aufbauende Konzeption entstanden. Wichtig ist es nun, dran zu bleiben, den passenden Raum zu finden, eine Grundfinanzierung sicherzustellen, sich mit ansässigen Initiativen zu vernetzen …

Die Ausbildung sowie auch die „berufliche Auszeit“ hat vor allem meinen persönlichen Horizont erweitert. Es war eine sehr lehrreiche und spannende Zeit mit vielen wundervollen, inspirierenden Menschen, die ich kennenlernen durfte.

Was mich der Lehrgang noch gelehrt hat: „Wichtig ist es dranzubleiben und vor allem mutig zu starten!“, was ich mir gerne zum Vorsatz mache!

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Foto: Barbara Frühwirth © privat
Kategorie: „Eine ungewöhnliche Kombination: Excel-Tabellen und Kreativität.“ – Absolventin Nina Nemes

„Eine ungewöhnliche Kombination: Excel-Tabellen und Kreativität.“ – Absolventin Nina Nemes

Kulturmanagerin, Account Managerin, Brand Managerin, Verkäuferin, Kundenservice Mitarbeiterin und Museumspädagogin – Während der letzten Jahre habe ich die verschiedensten Positionen ausgeübt und letztendlich den Weg in die Welt der Kunst und Kultur gefunden.

Künstlerische Arbeit an sich war für mich zu wenig strukturiert, Büroarbeit nicht kreativ genug – für meine Persönlichkeit war eine Hybridlösung nötig. Seit einiger Zeit wusste ich bereits, dass die Erkenntnis irgendwann kommen wird. Ich brauchte aber einen letzten Schub, um zu wissen, wo ich in dieser Welt genau hingehöre. Im Kulturmanagement bei <rotor> im Rahmen des BMKÖS Startstipendiums sammelte ich konkrete Erfahrungen. Diesen Lernprozess setzte ich beim Kulturmanagement Lehrgang von Kulturkonzepte fort. Die Kombination meines bereits existierenden Wissens und die Möglichkeit, dieses weiter zu vertiefen, war meine Eintrittskarte in die Kunstwelt.

Seminare zum Thema Finanzierung, BWL und Projektpraxis haben die nützlichsten Inhalte, die für meine jetzige Stelle als Direktionsassistentin bei der Friedrich Kiesler Privatstiftung unverzichtbar sind. Im Rahmen der Kurse übten wir vor allem Pünktlichkeit, Repräsentation, Präzision und Pitch Präsentation; Skills die mich in der Praxis begleiten – bei der Abwicklung von Förderprojekten, Buchhaltung, Projektbewertung, Sponsoring und Marketing – sowie in meinem täglichen Arbeitsleben. Diese Fähigkeiten geben mir auch die Sicherheit, dass ich laufende Projekte organisiert umsetzen kann.

Foto: Nina Nemes © Michael Nagl

<rotor> und meine Weiterbildung blieben weiterhin verknüpft, meine Abschlussarbeit war eine Vorbereitung eines Creative Europe Projekts, wo <rotor> in der Rolle des Organisators auftreten wird. Creative Europe ist eine mehrjährige Förderung für kreative Kooperationsprojekte in Europa. Selbst wenn viele Aspekte des Projekts fiktiv waren, handelte es sich doch um eine sehr komplexe Entwurfsarbeit. Die gelernten Inhalte des Lehrgangs waren sehr gut anwendbar und hilfreich.

Nicht viel später beschäftigte ich mich mit einer anderen Entwurfsarbeit, dieses Mal mit meinem eigenen Herzensprojekt. Ich habe selber eine Förderung, das Gründerstipendium bei der Wirtschaftsagentur Wien, angesucht und erhalten. Bei der Planung konnte ich gut auf die Lehrgangsinhalte zurückgreifen, welche mir eine sichere Basis gegeben haben. Durch Excel-Tabellen und Vorlagen war es mir möglich, meine kreativen Ideen übersichtlich und geordnet darzustellen. Mein Projekt Wirtusch, 100% nachhaltig produzierte Upcycling Mode, umfasst
sowohl Kleidungsstücke, als auch zukünftige Künstlerkooperationen…

Es ist mir bewusst, dass mein gefundener Weg in der Kunstwelt alles andere als linear sein wird, aber ich fühle mich bereit, mich jeder Veränderung anzupassen, dabei meine Authentizität zu leben und verschiedenste Ideen umzusetzen. Neue Herausforderungen und Eindrücke sind willkommen, ich freue mich auf sie und ihre Auswirkung auf meine kreative und organisatorische Seite.

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Foto: Nina Nemes © András Pop
Kategorie: Musik und Theater haben mich als Person geformt – Absolvent Martin Gratzer

Musik und Theater haben mich als Person geformt – Absolvent Martin Gratzer

Martin Gratzer hat Ende 2021 den Lehrgang Kulturmanagement erfolgreich abgeschlossen und im Rahmen dessen das Projekt „Sounds great!“ Jugendliche und junge Erwachsene aus unserer Region/Stadt/Gemeinde im Rampenlicht ausgearbeitet.

Seit 1985 bin ich berufstätig. Ebenso lange beschäftige ich mich außerberuflich mit Musik und Theater. Das hat mich als Person geformt.
Mein Beruf hatte damit nichts zu tun. Nach einer kaufmännischen Ausbildung in der Bankenbranche wechselte ich in die weite Welt der IT.
Außerberuflich hielt ich nach wie vor am Theater fest. In 15 Jahren im außerberuflichen Theater hatte ich viele Positionen inne.

Als politisch engagierter Mensch war ich im Ausschuss für Kultur ehrenamtlich für die Organisation von Veranstaltungen auf kommunaler Ebene zuständig. Mit der laienhaften Planung und Durchführung war ich aber nie so richtig zufrieden. Aktuell engagiere ich mich in einem kleinen Kulturverein, Konzerte, Kabarett, Kino.

Foto: Martin Gratzer © Adrian Biatel (adrianbiatel.com)

In der Pandemie merkte ich, wie sehr mir die Kultur fehlte. Ich nahm dies als Zeichen, tätig zu werden. Bei Online-Recherchen stieß ich dann auf das Institut für Kulturkonzepte. Dass alle Seminare notgedrungen online angeboten wurden, war für mich als Vorarlberger ein Segen. Ich nahm also teil.

Im Lehrgang konnte ich einerseits von den Experten*innen professionelle Kulturorganisation lernen und andererseits von den Erfahrungen der Kommilitonen*innen profitieren.

Meine Projektidee – eine professionelle Bühne zu schaffen für junge talentierte Musiker*innen aus der Region – habe ich im Lehrgang ausgearbeitet und fertig gestellt. Ein erster Termin zur Präsentation des Konzepts beim zuständigen Gremium steht an, Kontakte zu Fördergebern sind hergestellt.

Ich denke, man muss von seiner Idee überzeugt sein, Mut haben, Risken eingehen und: handeln.
Meine Zukunftsideen sind eine Freilichtbühne in einer Kiesgrube. Und ein Kabarettprogramm. Und es gibt einige Songs, die produziert werden wollen.

Das Coaching am Institut hat mir dabei geholfen, meinen Horizont zu erweitern. Die Möglichkeit, Kulturmanagement nebenberuflich auszuüben, nahm dabei Gestalt an. Und ich habe erfahren, dass auch in Kulturbetrieben kaufmännische Fähigkeiten gefragt sind. Ein Plus für mich.

Der Lehrgang war eine gute Entscheidung und hat mir wertvolle Kontakte beschert.

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Foto: Martin Gratzer © Birgit Kupsch (https://www.mein-herzblut.at/

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