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Kategorie: Viele Wege führen ins Kino – Absolventin Christina Nitsch-Fitz

Viele Wege führen ins Kino – Absolventin Christina Nitsch-Fitz

Ich bin seit 2021, gemeinsam mit meinem Kollegen, Kinobetreiberin der Breitenseer Lichtspiele, dem mittlerweile ältesten Kino in Wien.

In den letzten Jahren habe ich mich für das kleine, charmante Kino engagiert, Filmreihen umgesetzt und begonnen es schrittweise zu renovieren.
Die Kinowelt war schon immer in der Familie präsent. Schon meine Großmutter leitete das Nussdorferkino im 19. Bezirk, später übernahm meine Tante die Breitenseer Lichtspiele und konnte diese bis heute mit viel persönlichem Einsatz erhalten. Es war lange Zeit unklar, was mit dem Kino in Zeiten des Streamings passieren sollte. Irgendwann stellte sich die Frage jedoch nicht mehr, schließlich ist mir der Ort ans Herz gewachsen und so habe ich beschlossen das Kino weiterzuführen mit dem Ziel es zu beleben.

Viele Wege führen ins Kino.

Durch meine Ausbildung in der berufsbildenden Höheren Lehranstalt für Tourismus sind mir Veranstaltungen und Marketing vertraut. Während einem zweijährigen Aufenthalt auf Sizilien konnte ich Einblicke in die Videoproduktion gewinnen.
Später war ich viele, viele Jahre als Kindergartenpädagogin tätig. Ein Berufsfeld, in dem enge Teamarbeit, Kreativität, Spontanität, Kommunikation, die ständige Reflexion und auch intuitives Handeln im Vordergrund stehen. Ich schätze die Erfahrungen aus dieser Zeit für die Arbeit im Kino ganz besonders.

Es hat mich immer wieder zum Kulturbereich hingezogen und dass ich die Möglichkeit bekommen habe, Ideen in einem Kino umzusetzen und einfach auszuprobieren, sehe ich als großes Geschenk. Die Kult Kino Reihe, das sind Filmabende mit Gästen aus Kunst und Kultur wie Hermes Phettberg, Voodoo Jürgens, Erni Mangold und Hubsi Kramar sowie kleinere Veranstaltungen wie etwa Lesungen oder Konzerte mit Film waren mein Beginn im Kinobereich aktiv zu sein.

Nach und nach mehr Aufgaben zu übernehmen bedeutet auch immer mehr Verantwortung. Um dafür gerüstet zu sein habe ich den Lehrgang für Kulturmanagement am Institut für Kulturkonzepte besucht.

Besonders praxisnah zu lernen, statt sich in der Theorie zu verfangen und Einblicke in andere spannende Kulturprojekte zu bekommen, war für mich ganz besonders wertvoll. So bietet der Lehrgang auch eine wirklich gute Gelegenheit sich zu vernetzen. Von Fair Pay im Kulturbereich bis hin zu Projektmanagement, Pressearbeit und Sponsoring, jeder Inhalt war für mich relevant und sofort umsetzbar.

Mein Abschlussprojekt ist ein Kinoprojekt für ganz junge Kinder. Ein live vertontes, kurzweiliges Animationsfilmprogramm.

Als lebendiges Kinoerlebnis wird es seinen festen Platz im Programm des kommenden Jahres finden und hoffentlich viele junge Besucher für den Ort Kino begeistern. Entstandene Kooperationen mit Musikern und Puppenspieler:innen werden dieses Projekt bereichern.

Tatsächlich umfasst meine Arbeit alle Bereiche im Kino. Die gesamte Organisation, Zusammenarbeit mit Filmverleihen, Finanzierung von Projekten, Zusammenstellung des Filmprogramms, Social Media, Filmgespräche führen, auch mal Filmvorführen und einfach schauen, dass alles passt. Ganz wichtig ist dabei das kleine, feine Team, die gute Stimmung und die Freude an diesem Ort zu sein.

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Foto: Christina Nitsch-Fitz © Thomas Gobauer
Kategorie: 16. Februar: Lunch Lecture mit Karin Wolf: 3 Mindsets, die Ihre Karriere fördern

16. Februar: Lunch Lecture mit Karin Wolf: 3 Mindsets, die Ihre Karriere fördern

Wissenswertes für Ihre Karriere in der Kultur von Karin Wolf

Menschen, die im Kulturbetrieb arbeiten, haben es derzeit wirklich nicht leicht. Karin Wolf hat drei konkrete Vorschläge, wie Sie das Beste aus der aktuellen Lage machen und sich auf zukünftiges Arbeiten vorbereiten können. 1. Verabschieden Sie sich vom Perfektionismus und konzentrieren Sie sich aufs Wesentliche und Machbare. 2. Bleiben Sie in Bewegung und nutzen Sie jede Gelegenheit, zu lernen und Neues auszuprobieren. 3. Pflegen Sie Ihre Kontakte und tauschen Sie sich regelmäßig und gezielt mit Kolleg:innen aus. Wie Sie das alles konkret in die Praxis umsetzen können, erfahren Sie in der Lunch Lecture.

Die Lunch Lecture ist eine Online-Veranstaltung via zoom, die am 16. Februar um 13.00 Uhr stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Bret Kavanaugh | Unsplash

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Foto: Bret Kavanaugh | Unsplash
Kategorie: 3. Februar: Online-Info-Workshop „Karrierechancen in der Kultur“

3. Februar: Online-Info-Workshop „Karrierechancen in der Kultur“

Online-Info-Workshop zum Programm des Instituts für Kulturkonzepte am 3. Februar von 13.00-15.00 Uhr

In diesem Workshop beantworten wir Ihre Fragen zur Berufstätigkeit in der Kultur und zu unserem Programm. Sie schärfen Ihre beruflichen Entwicklungsziele und starten informiert und motiviert ins Jahr 2022.

13:00 – 14:00 Warum hilft Weiterbildung in der Pandemie?

Die Lehrgangsleiterinnen Susanne Kappeler-Niederwieser und Andrea Zsutty teilen ihre Einschätzungen und Beobachtungen über neue Anforderungen im Kulturmanagement und in der Kulturvermittlung. Die Erfahrungen der letzten beiden Jahren zeigen, dass die Teilnehmer:innen zusätzlich zur Weiterbildung auch vom Austausch mit Kolleg:innen profitieren. Ein Lehrgangsbesuch gibt über einen bestimmten Zeitraum hinweg, Stabilität und Planbarkeit.

14:00- 15:00 Welche Kompetenzen und Skills sind jetzt wichtig?

Karin Wolf begleitet seit vielen Jahren Menschen bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer beruflichen Pläne im Kultursektor. Sie gibt praktische Anregungen, wie man sich gut auf berufliche Veränderungen vorbereiten kann und vor allem, welche Kompetenzen und Fähigkeiten besonders gefragt sein werden.

Der Info-Workshop ist eine Online-Veranstaltung via zoom.
Die Teilnahme am Info-Workshop ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER an. Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Unsplash

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Foto: MK S | Unsplash
Kategorie: Wie können bildende Künstler*innen leistbare Atelierräume finden? – Absolventin Barbara Riedl

Wie können bildende Künstler*innen leistbare Atelierräume finden? – Absolventin Barbara Riedl

Barbara Riedl hat den Lehrgang Kulturmanagement erfolgreich abgeschlossen und hat sich in ihrer Recherchearbeit damit beschäftigt, wie es möglich ist, leistbare Arbeitsräume für bildende Künstler*innen zu finden.

Zu ihrem Abschluss haben wir Barbara gleich ein paar Fragen gestellt:

Wer bist du und welcher beruflichen Tätigkeit gehst du derzeit nach?

Ich bin wissbegierig, aufgeschlossen und neugierig. Ich hinterfrage, bin tatkräftig und gründlich und scheue vor allem auch Entscheidungen nicht. Es macht mir Spaß, mich mit völlig unbekannter Materie auseinanderzusetzen, einzutauchen, zu lernen.

Beruflich bin ich Kommunikationsprofi, Publizistin, Politologin. Mit breiter Expertise in allen strategischen Kommunikationsbereichen von Journalismus bis Corporate Communications, insbesondere Krisenkommunikation. Mit einem Hang zu gesellschaftlich relevanten Themen. Mehrfach ausgezeichnet. Eventmanagerin, Kommunikationstrainerin, Storytellerin. Im Vorjahr habe ich eine Reorganisation genutzt, um noch einmal etwas ganz Neues auszuprobieren. Das hat mich zum Institut für Kulturkonzepte geführt – und noch einmal an die Universität – diesmal jene für Bodenkultur, um endlich auch meiner Neigung zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften nachzugeben.

Wie war dein beruflicher Werdegang (Studium, erste Berufserfahrungen, Meilensteine)?

Schon während meines ersten Studiums (Publizistik, Politikwissenschaften) und viele Jahre danach habe ich journalistisch gearbeitet – in erster Linie für die APA, später für den Falter Verlag und einen in London ansässigen englischen Verlag. Nach 15 Jahren recherchieren und schreiben habe ich die Seiten gewechselt und die Leitung der Unternehmensöffentlichkeit eines großen, globalen Konzerns in Österreich (IKEA Österreich) übernommen. Und jetzt war es wieder einmal Zeit, noch einmal etwas Neues anzugehen.

IKEA Katalogpräsentation im WUK Teil 1, am 17.08.2016 I (c) IKEA/Johannes Brunnbauer

Was hat dich zum Institut für Kulturkonzepte geführt? Warum hast du dich entschieden eine Weiterbildung zu absolvieren?

Der Weg zum Institut für Kulturkonzepte war quasi vorgezeichnet: Ich habe aktiv nach einer hochkarätigen Ausbildung in diesem Bereich gesucht und bin hier, im Institut, fündig geworden. In einer enorm schwierigen Zeit für die gesamte Branche hat mich das Institut auch mit seinem höchst professionellen und flexiblen Umgang mit den Covid-Beschränkungen begeistert. Dass alles innerhalb von kürzester Zeit und perfekt online funktionierte, hat mich beeindruckt. Thematisch haben mich vor allem die „sperrigen“ Themen interessiert: Finanzierung und Förderung, Projektmanagement, Projektpraxis, Betriebswirtschaft, Strukturen.

Womit hast du dich in deinem Abschlussprojekt im Lehrgang befasst? Was ist daraus geworden?

In meiner Abschlussarbeit, einer Recherchearbeit, bin ich der Frage nachgegangen, wie Bildende Künstler in Wien leistbare Atelierräume finden können. Über dieses Thema bin ich durch reinen Zufall gestolpert. Mich hat interessiert, warum es in einer Kulturmetropole wie Wien für so viele Künstler so schwer (und nicht finanzierbar) ist, geeignete Arbeitsräume zu bekommen. Wer die Stakeholder in diesem Bereich sind, was es schon alles gibt und was es vor allem noch bräuchte – diese Antworten finden sich in meiner Arbeit. Ich hatte dazu ganz wunderbare Gesprächspartner, die mich inspiriert und mit ihrem Wissen „gefüttert“ haben. Aus all diesen Interviews, aus der Beschäftigung mit Studien und aus zwei Symposien zum Thema habe ich kondensiert, was für diese Arbeit wesentlich war – im Wissen, dass ich hier nur eine erste Basis legen konnte, die es sich lohne, auszubauen.

Meine Fotos hat der wunderbare Kurt Keinrath gemacht (www.keinrath.com). Website habe ich keine, aber zwei Links zu Seiten, auf denen es noch ein bisschen mehr zu mir gibt:
LinkedIn_Barbara Riedl
https://www.dnadasneuearbeiten.com/rockstars/barbara-riedl/

p.s.: Die Abschlußarbeit von Barbara Riedl ist für Teilnehmer*innen der Lehrgänge Kulturmanagement und Kulturvermittlung bei uns im Institut einsehbar.

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Foto: Barbara Riedl © Kurt Keinrath
Kategorie: Kulturmanagement ist kreative Arbeit! Unsere Absolventin Elisabeth Attl über ihre Erfahrungen im Lehrgang

Kulturmanagement ist kreative Arbeit! Unsere Absolventin Elisabeth Attl über ihre Erfahrungen im Lehrgang

Ich heiße Elisabeth Attl und arbeite als Dirigentin und Korrepetitorin. Meine Ausbildung habe ich an der Musikuni Wien und am Mozarteum in Salzburg gemacht und immer als Musikerin gearbeitet. In einer Schaffenskrise war ich dann eine zeitlang für ein Relocation Service tätig, wo ich täglich organisatorische Verantwortung hatte und Probleme lösen musste. Da kam mir die Idee, das Organisieren und die Kunst zusammenzuführen und Kulturmanagement grundlegend zu lernen.

Das Institut für Kulturkonzepte kannte ich schon lange von der Jobbörse und besuchte im Jänner 2020 den Infoabend. Ich habe mich sofort für den Lehrgang Kulturmanagement angemeldet und kurz danach dann auch die WAFF-Förderung bekommen.

Mein Projektentwurf, ein dreitägiges Musikfestival in einem Schlosspark im Südburgenland zu entwickeln, war schnell beschlossen. Erst im Laufe der Seminare wurde mir nach und nach bewusst, wie komplex die Arbeit an einem Projekt ist und wie viel man wissen muss, damit es gelingt. Je besser und genauer die Vorarbeit, desto größer die Chance auf Erfolg. Ich habe irrsinnig viel gelernt, auch im Austausch mit den anderen.

„Schloss.Park.Konzerte“, so heißt mein Musikfestival, das ich für Rotenturm an der Pinka ausgearbeitet habe, hat noch nicht gestartet. Ich möchte erst sehen, wie sich die Situation der Coronapandemie entwickelt und dann loslegen.

Kulturmanagement ist für mich ausgesprochen kreative Arbeit, wenn auch oft gesagt wird, dass KulturmanagerInnen hauptsächlich dafür zuständig sind, dass die Kreativen gut und in Ruhe arbeiten können. Aber von der Idee zu einem Projekt, über das Aussuchen der Location, bis zu den vielen Zusammenhängen, die sich bei den Überlegungen entwickeln, ist das ein langer und intensiver Schöpfungsprozess.

Weil ich als Dirigentin sehr viel international tätig war und hoffentlich auch bald wieder sein werde, hat mich das Seminar „Kulturprojekt über die Grenzen“ besonders interessiert. Ich habe das Gefühl, das ist genau meins!

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Foto: Elisabeth Attl
Kategorie: Porträt eines Absolventen – Leon Boch

Porträt eines Absolventen – Leon Boch

Im Herbst 2020 hat Leon Boch den Lehrgang Kulturmanagement am Institut für Kulturkonzepte begonnen und bereits nach kurzer Zeit im März 2021 erfolgreich abgeschlossen. Hier beschreibt er seine berufliche Entwicklung:

Kunst begleitet mich schon von klein auf und fast zu jeder Zeit. Für Außenstehende mag es deshalb nicht ungewöhnlich sein, dass ich nun als Art Director in der Galerie am Lindenplatz (in Lichtenstein) und als Kulturmanager an separaten Projekten arbeite sowie Kunstsammlungen verwalte oder kuratorisches Mitglied in einem Verein bin. Wenn man jedoch aus einer Galeristenfamilie stammt, ist mindestens einem Kind dieses Schicksal auferlegt.
Obwohl mir oft von einer beruflichen Tätigkeit in dieser Branche abgeraten wurde, arbeitete ich parallel zu meinem Studium der Politikwissenschaft – und ein wenig Kunstgeschichte – im Atelier eines befreundeten Künstlers, Gerold Tagwerker, in Wien. Dies führte mich dann 2018 zu der Jobmöglichkeit im Ausstellungsaufbau in den großen Museen Wiens, wie beispielsweise der Albertina, dem 21er Haus, dem Belvedere, dem MAK und dem Wien Museum zu arbeiten.
Dadurch lernte ich neben dem mir bereits bekannten Ablauf eines Galerienbetriebs, die Abläufe und Prozesse musealer Ausstellungsorganisation kennen. Es bedeutete für mich einen praktischen Ausgleich zum theoretischen Studium.
2020 markierte dann den endgültigen Einstieg für mich persönlich in die Welt der Kunst und Kultur. Mit der Anfrage, eine Ausstellung in Bregenz zu kuratieren, war es mir möglich, erstmals eine Ausstellung selbst praktisch umzusetzen. Zwei weitere folgten in den nächsten 8 Monaten.
Im Zuge dieser Ausstellungen begann der Kulturmanagementlehrgang, welcher mir nun auch theoretisches Wissen über die Branche vermitteln sollte.
Das von mir im Rahmen des Lehrgangs ausgearbeitete Projekt „L O O P“ in Kooperation mit dem Künstlerduo Bildstein|Gatz, ist eine aus Aluminium und Holz gefertigte Großplastik, welche nicht nur durch die Form- und Farbgebung besticht, sondern auch den Beginn von nachhaltigem Tourismus im voralpinen Raum markieren soll. Gespräche mit dem Land Liechtenstein sind bereits geplant.
Die Möglichkeit der Neuplatzierung dieses doppelten Loopings in den Bergen, man denke an Turell oder Gormley, erlaubt einen bewussteren und nachhaltigeren Zugang zu den Alpen.

Ausstellung „Eindrücke aus dem Atelier – noch nicht gezeigte Werkstücke verschiedener Arbeitsphasen“ von Georg Malin, Galerie am Lindenplatz, Vaduz, Bild aufgenommen am 16.04.2021,
vlnr. Georg Malin – Künstler, Leon Boch – Galerist / Kurator – Galerie am Lindenplatz,
FOTO&COPYRIGHT: TATJANA SCHNALZGER
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Foto: Leon Boch © Lukas Zerbst
Kategorie: 19. Mai: Lunch Lecture mit Karin Wolf: I ♥ Small Talk

19. Mai: Lunch Lecture mit Karin Wolf: I ♥ Small Talk

Wissenswertes für Ihre Karriere in der Kultur von Karin Wolf

Zwei Menschen, die einander gerade kennenlernen, führen ein kurzes unverbindliches Gespräch. Warum hat das eigentlich so einen schlechten Ruf? Karin Wolf möchte den Small Talk rehabilitieren. Für sie ist er eine sehr einfache und freundliche Methode, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen ohne gekünstelt oder aufdringlich zu wirken.

Die Lunch Lecture ist eine Online-Veranstaltung via zoom, die am 19. Mai um 13.00 Uhr stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich HIER dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen sie auch ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Joshua J. Cotten | Unsplash

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Foto: Joshua J. Cotten | Unsplash
Kategorie: 24. März: Lunch Lecture mit Karin Wolf: Planen macht Sinn – Karriere trotz Corona

24. März: Lunch Lecture mit Karin Wolf: Planen macht Sinn – Karriere trotz Corona

Wissenswertes für Ihre Karriere in der Kultur von Karin Wolf

Karin Wolf gibt Anregungen, wie Sie Ihre Karriere oder ihre Projekte planen, auch wenn die Rahmenbedingungen gerade keine langfristige Perspektive zulassen. Wir fahren derzeit alle „auf Sicht“ und das soll uns nicht davon abhalten, sinnvolle Schritte in Richtung Zukunft zu setzen.

Die Lunch Lecture ist eine Online-Veranstaltung via zoom, die am 24. März um 13.00 Uhr stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich HIER dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen sie auch ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Nina Koepfer | Unsplash

Foto: Nina Koepfer | Unsplash
Foto: Nina Koepfer | Unsplash
Kategorie: 3 Mindsets, die Sie weiterbringen

3 Mindsets, die Sie weiterbringen

Karin Wolf empfiehlt hilfreiche Herangehensweisen an den aktuellen Arbeitsalltag  im Kulturbetrieb

Menschen, die im Kulturbetrieb arbeiten, haben es derzeit wirklich nicht leicht. Ich habe mir überlegt, mit welcher Haltung Sie das Beste aus der aktuellen Lage machen und sich auf zukünftiges Arbeiten vorbereiten können.

Mindset 1: Es muss jetzt nicht perfekt sein.

Wir befinden uns in einer paradoxen Situation, die uns Spontaneität und Geduld zugleich bzw. im raschen Wechsel abverlangt. Grundlegende Veränderungen stellen unseren Alltag teilweise auf den Kopf gestellt und verlangen uns kreative und vor allem schnelle Lösungen auf vielen Ebenen ab. Zugleich befinden wir uns immer wieder in einer Warteposition – findet etwas statt oder nicht, kommt eine Verordnung oder nicht?  In einer solchen Situation kann man sich vom Perfektionismus verabschieden und das bringt auch Erleichterung. Wichtig ist jetzt, dass wir uns aufs Wesentliche und Machbare konzentrieren und unsere Energie nicht für das Erreichen der hundert Prozent verbrauchen.

Mindset 2: In Bewegung kommen und bleiben

Es gibt eine Zeit nach Corona und auf die warten wir nicht passiv, auf die bewegen wir uns aktiv hin. Wer jetzt innehält und beobachtend abwartet, verpasst vielleicht Gelegenheiten, zu lernen und zu experimentieren. KünstlerInnen aller Sparten haben in den letzten Monaten innovative Formate und Veranstaltungen für den öffentlichen Raum entwickelt, Kulturbetriebe sind alle gleichzeitig im Digitalen Wandel der Arbeitswelt angekommen – vieles ist in Bewegung und Veränderung. Wir stehen gemeinsam vor ungewohnten Aufgaben und entwickeln dadurch neue Kompetenzen, die uns in Zukunft nützen werden.

Mindset 3: Wir unterstützen uns gegenseitig

Kooperation und Kollaboration sind jetzt besonders wichtig, um gemeinsam Ressourcen zu nutzen und um gemeinsame Anliegen von Kulturschaffenden zu artikulieren. Auf der ganz persönlichen Ebene ist es hilfreich, den regelmäßigen Austausch mit KollegInnen zu suchen, um am Ball zu bleiben und um sich gegenseitig zu motivieren. Dank Online-Meetings ist es auf einmal wirklich unkompliziert, sich mit Menschen an anderen Orten zu vernetzen und auszutauschen. Hier gibt es ein großes Potential, sich weiter zu vernetzen und Kontakte vorzubereiten und zu pflegen für die zukünftige Zusammenarbeit nach Corona.

Diesen Themen und Fragen der Karriere in der Kultur allgemein widme ich mich in meiner nächsten Lunch Lecture:
15. Oktober von 13:00 – 14:00 Uhr
3 Mindsets, die Sie weiterbringen
Wissenswertes für die Karriereplanung mit Karin Wolf
Die Teilnahme ist kostenlos und findet online via zoom statt. Anmeldung hier.

Foto: Kevin Dellandrea | Unsplash
Foto: Kevin Dellandrea | Unsplash
Kategorie: 9. September: Bauen Sie Ihre eigene Karriereleiter! Kostenloser Infoworkshop online

9. September: Bauen Sie Ihre eigene Karriereleiter! Kostenloser Infoworkshop online

Online-Info-Workshop zum Programm des Instituts für Kulturkonzepte am 9. September von 17.00-18.30 Uhr

Besuchen Sie unseren Info-Workshop und erfahren Sie, wie Sie derzeit Ihre Position im Kultursektor finden und stärken können.

Diesmal steht unser Basiszertifikat für Studierende im Mittelpunkt, das drei individuell gewählte Seminare umfasst. Diese kompakte Fortbildung gibt Einblick in den aktuellen Kulturbetrieb und fachliche Sicherheit für den Jobstart. Zusätzlich lernen Sie KollegInnen kennen, die bereits im Kulturbereich tätig sind.

Sie arbeiten bereits in der Kultur? Dann werden Sie unsere Lehrgänge Kulturmanagement und Kulturvermittlung interessieren und unser neues Programm Kulturmanagement Pro+ , das sich an berufserfahrene KulturmanagerInnen richtet und gezielt auf die Corona-Situation Bezug nimmt.

Karin Wolf, die Direktorin des Instituts, stellt Ihnen die Inhalte und Methoden unseres breit gefächerten Programms vor. AbsolventInnen erzählen, was ihnen der Lehrgang gebracht hat und das Kulturkonzepte-Team beantwortet Ihre individuellen Fragen.

Der Info-Workshop ist eine Online-Veranstaltung via zoom. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich hier dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team
Mariella Austerer-Kulla, Tamara Badr, Birgit Feike-Kneißl, Karin Wolf

Foto: David Everett-Strickler | Unsplash

Foto: David Everett-Strickler | Unsplash
Foto: David Everett-Strickler | Unsplash

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