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Kategorie: Viele Wege führen ins Kino – Absolventin Christina Nitsch-Fitz

Viele Wege führen ins Kino – Absolventin Christina Nitsch-Fitz

Ich bin seit 2021, gemeinsam mit meinem Kollegen, Kinobetreiberin der Breitenseer Lichtspiele, dem mittlerweile ältesten Kino in Wien.

In den letzten Jahren habe ich mich für das kleine, charmante Kino engagiert, Filmreihen umgesetzt und begonnen es schrittweise zu renovieren.
Die Kinowelt war schon immer in der Familie präsent. Schon meine Großmutter leitete das Nussdorferkino im 19. Bezirk, später übernahm meine Tante die Breitenseer Lichtspiele und konnte diese bis heute mit viel persönlichem Einsatz erhalten. Es war lange Zeit unklar, was mit dem Kino in Zeiten des Streamings passieren sollte. Irgendwann stellte sich die Frage jedoch nicht mehr, schließlich ist mir der Ort ans Herz gewachsen und so habe ich beschlossen das Kino weiterzuführen mit dem Ziel es zu beleben.

Viele Wege führen ins Kino.

Durch meine Ausbildung in der berufsbildenden Höheren Lehranstalt für Tourismus sind mir Veranstaltungen und Marketing vertraut. Während einem zweijährigen Aufenthalt auf Sizilien konnte ich Einblicke in die Videoproduktion gewinnen.
Später war ich viele, viele Jahre als Kindergartenpädagogin tätig. Ein Berufsfeld, in dem enge Teamarbeit, Kreativität, Spontanität, Kommunikation, die ständige Reflexion und auch intuitives Handeln im Vordergrund stehen. Ich schätze die Erfahrungen aus dieser Zeit für die Arbeit im Kino ganz besonders.

Es hat mich immer wieder zum Kulturbereich hingezogen und dass ich die Möglichkeit bekommen habe, Ideen in einem Kino umzusetzen und einfach auszuprobieren, sehe ich als großes Geschenk. Die Kult Kino Reihe, das sind Filmabende mit Gästen aus Kunst und Kultur wie Hermes Phettberg, Voodoo Jürgens, Erni Mangold und Hubsi Kramar sowie kleinere Veranstaltungen wie etwa Lesungen oder Konzerte mit Film waren mein Beginn im Kinobereich aktiv zu sein.

Nach und nach mehr Aufgaben zu übernehmen bedeutet auch immer mehr Verantwortung. Um dafür gerüstet zu sein habe ich den Lehrgang für Kulturmanagement am Institut für Kulturkonzepte besucht.

Besonders praxisnah zu lernen, statt sich in der Theorie zu verfangen und Einblicke in andere spannende Kulturprojekte zu bekommen, war für mich ganz besonders wertvoll. So bietet der Lehrgang auch eine wirklich gute Gelegenheit sich zu vernetzen. Von Fair Pay im Kulturbereich bis hin zu Projektmanagement, Pressearbeit und Sponsoring, jeder Inhalt war für mich relevant und sofort umsetzbar.

Mein Abschlussprojekt ist ein Kinoprojekt für ganz junge Kinder. Ein live vertontes, kurzweiliges Animationsfilmprogramm.

Als lebendiges Kinoerlebnis wird es seinen festen Platz im Programm des kommenden Jahres finden und hoffentlich viele junge Besucher für den Ort Kino begeistern. Entstandene Kooperationen mit Musikern und Puppenspieler:innen werden dieses Projekt bereichern.

Tatsächlich umfasst meine Arbeit alle Bereiche im Kino. Die gesamte Organisation, Zusammenarbeit mit Filmverleihen, Finanzierung von Projekten, Zusammenstellung des Filmprogramms, Social Media, Filmgespräche führen, auch mal Filmvorführen und einfach schauen, dass alles passt. Ganz wichtig ist dabei das kleine, feine Team, die gute Stimmung und die Freude an diesem Ort zu sein.

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Foto: Christina Nitsch-Fitz © Thomas Gobauer
Kategorie: 16. Februar: Lunch Lecture mit Karin Wolf: 3 Mindsets, die Ihre Karriere fördern

16. Februar: Lunch Lecture mit Karin Wolf: 3 Mindsets, die Ihre Karriere fördern

Wissenswertes für Ihre Karriere in der Kultur von Karin Wolf

Menschen, die im Kulturbetrieb arbeiten, haben es derzeit wirklich nicht leicht. Karin Wolf hat drei konkrete Vorschläge, wie Sie das Beste aus der aktuellen Lage machen und sich auf zukünftiges Arbeiten vorbereiten können. 1. Verabschieden Sie sich vom Perfektionismus und konzentrieren Sie sich aufs Wesentliche und Machbare. 2. Bleiben Sie in Bewegung und nutzen Sie jede Gelegenheit, zu lernen und Neues auszuprobieren. 3. Pflegen Sie Ihre Kontakte und tauschen Sie sich regelmäßig und gezielt mit Kolleg:innen aus. Wie Sie das alles konkret in die Praxis umsetzen können, erfahren Sie in der Lunch Lecture.

Die Lunch Lecture ist eine Online-Veranstaltung via zoom, die am 16. Februar um 13.00 Uhr stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Bret Kavanaugh | Unsplash

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Foto: Bret Kavanaugh | Unsplash
Kategorie: 3. Februar: Online-Info-Workshop „Karrierechancen in der Kultur“

3. Februar: Online-Info-Workshop „Karrierechancen in der Kultur“

Online-Info-Workshop zum Programm des Instituts für Kulturkonzepte am 3. Februar von 13.00-15.00 Uhr

In diesem Workshop beantworten wir Ihre Fragen zur Berufstätigkeit in der Kultur und zu unserem Programm. Sie schärfen Ihre beruflichen Entwicklungsziele und starten informiert und motiviert ins Jahr 2022.

13:00 – 14:00 Warum hilft Weiterbildung in der Pandemie?

Die Lehrgangsleiterinnen Susanne Kappeler-Niederwieser und Andrea Zsutty teilen ihre Einschätzungen und Beobachtungen über neue Anforderungen im Kulturmanagement und in der Kulturvermittlung. Die Erfahrungen der letzten beiden Jahren zeigen, dass die Teilnehmer:innen zusätzlich zur Weiterbildung auch vom Austausch mit Kolleg:innen profitieren. Ein Lehrgangsbesuch gibt über einen bestimmten Zeitraum hinweg, Stabilität und Planbarkeit.

14:00- 15:00 Welche Kompetenzen und Skills sind jetzt wichtig?

Karin Wolf begleitet seit vielen Jahren Menschen bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer beruflichen Pläne im Kultursektor. Sie gibt praktische Anregungen, wie man sich gut auf berufliche Veränderungen vorbereiten kann und vor allem, welche Kompetenzen und Fähigkeiten besonders gefragt sein werden.

Der Info-Workshop ist eine Online-Veranstaltung via zoom.
Die Teilnahme am Info-Workshop ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER an. Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Unsplash

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Foto: MK S | Unsplash
Kategorie: 19. Jänner: Lunch Lecture mit Karin Wolf: Die Dos & Don’ts der Karriereplanung

19. Jänner: Lunch Lecture mit Karin Wolf: Die Dos & Don’ts der Karriereplanung

Wissenswertes für Ihre Karriere in der Kultur von Karin Wolf

Welche Auswirkungen hat Corona auf die KulturmanagerInnen und KulturvermittlerInnen, worauf müssen sich diese Berufsgruppen einstellen und wie können sie sich bestmöglich auf neue Herausforderungen vorbereiten?

In dieser Lunch Lecture teilt Karin Wolf ihre Überlegungen, wie Sie Ihre Karriereplanung den erschwerten Bedingungen so anpassen, dass sie zum Erfolg führt. Holen Sie sich praktische Anregungen, wie Sie Ihre Karriere oder Ihre Projekte planen, auch wenn die Rahmenbedingungen gerade keine langfristige Perspektive zulassen. Auch wenn alle immer noch „auf Sicht“ fahren, soll Sie das nicht davon abhalten, wirkungsvolle Schritte in Richtung berufliche Zukunft zu setzen.

Die Lunch Lecture ist eine Online-Veranstaltung via zoom, die am 19. Jänner um 13.00 Uhr stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich HIER dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Cathry Lavery | Unsplash

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Foto: Cathryn Lavery | Unsplash
Kategorie: 12. Jänner: So vergrößern Sie Ihr Netzwerk

12. Jänner: So vergrößern Sie Ihr Netzwerk

So vergrößern Sie Ihr Netzwerk

Update für Führungskräfte in der Kultur

Wo würden Sie auf einer Skala von 1-10 Ihre Networking-Skills einordnen? Halten Sie sich für eine 1, die dem Ganzen eher skeptisch gegenüber steht und zugleich denkt, es wäre aber schon notwendig? Oder sind Sie eine 10 und schaffen es sogar in der Pandemie neue Kontakte zu knüpfen und Ihre bestehenden zu pflegen? In jedem Fall können Sie sich aus diesem Update konkrete Impulse holen und Sie lernen die „6 Phasen eines Kontakts“ kennen. Karin Wolf stellt Ihnen dieses praktische Tool vor, mit dem Sie die Qualität Ihrer Kontakte gut einschätzen können und das eine Grundlage für strategische Networking-Ziele ist.

Kulturkonzepte-Update ist eine Online-Veranstaltung via Zoom. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Sind solche und ähnliche Themen für Sie relevant? Werfen Sie einen Blick auf unser Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen. Die kompakten und kurzen Online-Workshops können Sie gut in Ihren Arbeitsalltag integrieren. Holen Sie sich Impulse für Ihre persönliche Weiterentwicklung und lernen Sie praktische Methoden kennen, die Ihnen die Arbeit erleichtern. Tauschen Sie Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten aus.

Nächstes Online Seminar: 26.1. „Berufliche Kontakte knüpfen und pflegen“

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Hugo Ruiz | Unsplash

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Foto: Hugo Ruiz | Unsplash
Kategorie: Wie können bildende Künstler*innen leistbare Atelierräume finden? – Absolventin Barbara Riedl

Wie können bildende Künstler*innen leistbare Atelierräume finden? – Absolventin Barbara Riedl

Barbara Riedl hat den Lehrgang Kulturmanagement erfolgreich abgeschlossen und hat sich in ihrer Recherchearbeit damit beschäftigt, wie es möglich ist, leistbare Arbeitsräume für bildende Künstler*innen zu finden.

Zu ihrem Abschluss haben wir Barbara gleich ein paar Fragen gestellt:

Wer bist du und welcher beruflichen Tätigkeit gehst du derzeit nach?

Ich bin wissbegierig, aufgeschlossen und neugierig. Ich hinterfrage, bin tatkräftig und gründlich und scheue vor allem auch Entscheidungen nicht. Es macht mir Spaß, mich mit völlig unbekannter Materie auseinanderzusetzen, einzutauchen, zu lernen.

Beruflich bin ich Kommunikationsprofi, Publizistin, Politologin. Mit breiter Expertise in allen strategischen Kommunikationsbereichen von Journalismus bis Corporate Communications, insbesondere Krisenkommunikation. Mit einem Hang zu gesellschaftlich relevanten Themen. Mehrfach ausgezeichnet. Eventmanagerin, Kommunikationstrainerin, Storytellerin. Im Vorjahr habe ich eine Reorganisation genutzt, um noch einmal etwas ganz Neues auszuprobieren. Das hat mich zum Institut für Kulturkonzepte geführt – und noch einmal an die Universität – diesmal jene für Bodenkultur, um endlich auch meiner Neigung zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften nachzugeben.

Wie war dein beruflicher Werdegang (Studium, erste Berufserfahrungen, Meilensteine)?

Schon während meines ersten Studiums (Publizistik, Politikwissenschaften) und viele Jahre danach habe ich journalistisch gearbeitet – in erster Linie für die APA, später für den Falter Verlag und einen in London ansässigen englischen Verlag. Nach 15 Jahren recherchieren und schreiben habe ich die Seiten gewechselt und die Leitung der Unternehmensöffentlichkeit eines großen, globalen Konzerns in Österreich (IKEA Österreich) übernommen. Und jetzt war es wieder einmal Zeit, noch einmal etwas Neues anzugehen.

IKEA Katalogpräsentation im WUK Teil 1, am 17.08.2016 I (c) IKEA/Johannes Brunnbauer

Was hat dich zum Institut für Kulturkonzepte geführt? Warum hast du dich entschieden eine Weiterbildung zu absolvieren?

Der Weg zum Institut für Kulturkonzepte war quasi vorgezeichnet: Ich habe aktiv nach einer hochkarätigen Ausbildung in diesem Bereich gesucht und bin hier, im Institut, fündig geworden. In einer enorm schwierigen Zeit für die gesamte Branche hat mich das Institut auch mit seinem höchst professionellen und flexiblen Umgang mit den Covid-Beschränkungen begeistert. Dass alles innerhalb von kürzester Zeit und perfekt online funktionierte, hat mich beeindruckt. Thematisch haben mich vor allem die „sperrigen“ Themen interessiert: Finanzierung und Förderung, Projektmanagement, Projektpraxis, Betriebswirtschaft, Strukturen.

Womit hast du dich in deinem Abschlussprojekt im Lehrgang befasst? Was ist daraus geworden?

In meiner Abschlussarbeit, einer Recherchearbeit, bin ich der Frage nachgegangen, wie Bildende Künstler in Wien leistbare Atelierräume finden können. Über dieses Thema bin ich durch reinen Zufall gestolpert. Mich hat interessiert, warum es in einer Kulturmetropole wie Wien für so viele Künstler so schwer (und nicht finanzierbar) ist, geeignete Arbeitsräume zu bekommen. Wer die Stakeholder in diesem Bereich sind, was es schon alles gibt und was es vor allem noch bräuchte – diese Antworten finden sich in meiner Arbeit. Ich hatte dazu ganz wunderbare Gesprächspartner, die mich inspiriert und mit ihrem Wissen „gefüttert“ haben. Aus all diesen Interviews, aus der Beschäftigung mit Studien und aus zwei Symposien zum Thema habe ich kondensiert, was für diese Arbeit wesentlich war – im Wissen, dass ich hier nur eine erste Basis legen konnte, die es sich lohne, auszubauen.

Meine Fotos hat der wunderbare Kurt Keinrath gemacht (www.keinrath.com). Website habe ich keine, aber zwei Links zu Seiten, auf denen es noch ein bisschen mehr zu mir gibt:
LinkedIn_Barbara Riedl
https://www.dnadasneuearbeiten.com/rockstars/barbara-riedl/

p.s.: Die Abschlußarbeit von Barbara Riedl ist für Teilnehmer*innen der Lehrgänge Kulturmanagement und Kulturvermittlung bei uns im Institut einsehbar.

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Foto: Barbara Riedl © Kurt Keinrath
Kategorie: 1.12. Richtig delegieren und Verantwortung übergeben

1.12. Richtig delegieren und Verantwortung übergeben

1.12. Richtig delegieren und Verantwortung übergeben
Update für Führungskräfte in der Kultur

Fällt es Ihnen nicht leicht, Ihren MitarbeiterInnen Aufgaben zu übertragen? Haben Sie den Eindruck, dass Sie am Ende doch wieder gefragt werden, was genau und wie es zu tun ist? Erledigen Sie manchmal die Aufgabe gleich selbst, damit es schneller geht? Damit sind Sie nicht alleine – das geht vielen Führungskräften so! Je besser Sie aber delegieren können, umso mehr Zeit und Energie haben Sie für die strategischen Führungsaufgaben, die im Tagesgeschäft gerne liegen bleiben. Karin Wolf beleuchtet die möglichen Ursachen und geht mit Ihnen die konkreten Phasen und Schritte eines Delegationsgesprächs durch. Die Teilnahme am Update am 1.12. von 13.00-14.00 Uhr ist kostenlos, Anmeldung HIER.

Sind solche und ähnliche Themen für Sie relevant? Werfen Sie einen Blick auf unser neues Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen. Die kompakten und kurzen Online-Workshops können Sie gut in Ihren Arbeitsalltag integrieren. Holen Sie sich Impulse für Ihre persönliche Weiterentwicklung und lernen Sie praktische Methoden kennen, die Ihnen die Arbeit erleichtern. Tauschen Sie Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten aus.
Nächstes Online Seminar: am 7.12 . „Wie führe ich mein Team und mich selbst?“

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Foto: Aaron Burden | Unsplash
Kategorie: Wie komme ich dazu?!

Wie komme ich dazu?!

Wie komme ich dazu?!

3 Empfehlungen von Karin Wolf, wie Sie sich in schwierigen Gesprächen behaupten können.

Wenn Sie im Kulturbereich arbeiten, kommunizieren Sie wahrscheinlich sehr viel und immer wieder in ganz unterschiedlichen Situationen. Manche Gespräche und Besprechungen fallen Ihnen vermutlich leicht oder machen sogar Freude, weil Sie motivierende Impulse und Bestätigung erhalten. Oder weil Sie notwendige Informationen so kompakt und verständlich bekommen, dass Sie motiviert sind und gut weiter arbeiten können. Und doch gibt es immer wieder Kommunikationsprobleme, die dazu führen, dass Sie sich unbehaglich, ausgebremst oder ungerecht behandelt fühlen. Zu drei schwierigen Situationen, denen ich in Beratungen und Seminaren immer wieder begegne, habe ich mir Tipps überlegt, die Ihnen das Leben leichter machen sollen.

  1. Der „Überfall“ zwischen Tür und Angel

Kennen Sie das? Am Weg zum Kopierer, in die Teeküche oder im Lift spricht Sie eine Kollegin an und muss ganz dringend und schnell was mit Ihnen klären. Sie selbst sind nicht aufs Thema vorbereitet und mit Ihren Gedanken auch woanders. Weil Sie höflich sein wollen, lassen Sie sich drauf ein, machen eine Zusage oder treffen eine Entscheidung, damit Sie die andere Person nicht enttäuschen. Eine Viertelstunde später sitzen Sie an Ihrem Tisch und sind gar nicht zufrieden mit der Aufgabe, die Sie gerade angenommen haben oder merken, dass Sie gerne in Ruhe Pro und Contra Ihrer Entscheidung abgewogen hätten.

Meine Empfehlung: sagen Sie das nächste Mal: „Ich verstehe, dass das ein wichtiges Thema ist, lass uns das nicht zwischen Tür und Angel besprechen. Setzen wir uns in einer Stunde zusammen, dann hab ich einen Kopf dafür und kann mich drauf konzentrieren.“ Damit nehmen Sie Ihr Gegenüber ernst und „wimmeln“ das Anliegen nicht ab. Sie haben Zeit sich gedanklich darauf vorzubereiten.

  1. Ich sage Ja, obwohl ich Nein sagen möchte

Die Texte im Programmheft müssen bis morgen Korrektur gelesen werden, der zuständige Kollege ist krank und die Projektleiterin fragt Sie, ob Sie das übernehmen könnten. Sie wissen gerade nicht, wo Ihnen der Kopf steht und sind mit Ihren eigenen Aufgaben im Verzug, aber trotzdem sagen Sie zu. Sie möchten hilfsbereit sein und Engagement zeigen und dem Projekt Gutes tun. Sie stellen Ihre eigenen Bedürfnisse hinten an und das führt dann aber dazu, dass Sie überlastet sind und Ihnen die Energie ausgeht.

Meine Empfehlung: falls Ihnen das öfter passiert, finden Sie heraus, ob es da ein Muster gibt, das Sie verändern können. Was ist Ihre Motivation Ja zu sagen? Möchten Sie höflich sein oder andern beweisen, dass Sie der Aufgabe gewachsen sind? Befürchten Sie Konsequenzen, wenn Sie ablehnen oder ist Ihnen die Bestätigung wichtig, dass man Sie braucht? Diese Selbsterkenntnis kann Ihnen helfen das nächste Mal ganz freundlich, aber bestimmt und ohne sich zu entschuldigen,  zu sagen: „Nein, ich hab keine Zeitressourcen dafür.“

  1. Ich komme einfach nicht zu Wort

Im wöchentlichen Jour Fixe wird wild durcheinander geredet und von einem Thema zum nächsten gesprungen. Einige nehmen (wie immer) viel Redezeit in Anspruch und kommen nicht zum Punkt. Obwohl Ihnen das Thema Überstunden am Herzen liegt und Sie zweimal einen Anlauf genommen haben, es in die Diskussion einzubringen, wird es nicht beachtet. Sie ärgern sich oder sind enttäuscht und fragen sich, was Sie in Zukunft anders machen können.

Meine Empfehlungen: wenn der Jour Fixe moderiert wird, ersuchen Sie die verantwortliche Person schon im Vorfeld um Unterstützung. Sie erreichen leichter Aufmerksamkeit für Ihr Anliegen, wenn Sie eine schriftliche Unterlage vorbereiten, die Sie gleichzeitig mit Ihrer Wortmeldung reihum austeilen. Beobachten Sie die herrschende Gesprächskultur, vielleicht ist es ja ok, jemanden mal zu unterbrechen und nicht mit aufgezeigter Hand abzuwarten, ob Sie aufgerufen werden.

Möchten Sie sich mehr Impulse zum Thema Gesprächsführung holen? Am 17.11.  halte ich von 15:00-18:00 Uhr  das Online-Seminar „Schwierige Themen klar kommunizieren“ Dort lernen Sie praktische Methoden kennen und können Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten austauschen.

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Foto: Hadija Saidi | Unsplash
Kategorie: 3 Kennzeichen exzellenter Führung

3 Kennzeichen exzellenter Führung

3 Kennzeichen exzellenter Führung
Update für Führungskräfte in der Kultur

Einmal im Monat können Sie sich mittags online über Führungsthemen in der Kultur informieren. Diesmal beschäftigt sich Karin Wolf mit der Frage, was eine gute Führungskraft ausmacht.
3 Punkte sollte man sich dabei immer wieder in Erinnerung rufen.
1. die Trennung von Position, Rolle und Funktion,
2. klare Kommunikation und
3. wertschätzender Umgang mit MitarbeiterInnen.

Sie lernen in diesem Update am Mittwoch 10.11. um 13.00 Uhr mit der „Werteanalyse“ ein praktisches Tool zur Selbstreflexion kennen. Die Teilnahme am Update ist kostenlos, Anmeldung HIER.

Sind solche und ähnliche Themen für Sie relevant? Werfen Sie einen Blick auf unser neues Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen. Die kompakten und kurzen Online-Workshops können Sie gut in Ihren Arbeitsalltag integrieren. Holen Sie sich Impulse für Ihre persönliche Weiterentwicklung und lernen Sie praktische Methoden kennen, die Ihnen die Arbeit erleichtern. Tauschen Sie Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten aus.
Nächster Termin: 17.11. 15:00-18:00 Schwierige Themen klar kommunizieren.

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Foto: Ahmad Odeh | Unsplash
Kategorie: 22. September: Online-Info-Workshop „Gut informiert in den Herbst!“

22. September: Online-Info-Workshop „Gut informiert in den Herbst!“

Online-Info-Workshop zum Programm des Instituts für Kulturkonzepte am 22. September von 13.00-14.30 Uhr

Lernen Sie das Angebot des Instituts für Kulturkonzepte kennen!

Susanne Kappeler-Niederwieser und Andrea Zsutty präsentieren die Lehrgänge Kulturmanagement und Kulturvermittlung, Karin Wolf gibt Ihnen einen Blick hinter die Kulissen des Instituts und das Kulturkonzepte-Team beantwortet Ihre Fragen rund um den Besuch eines Lehrgangs oder eines Seminars.

Der Info-Workshop ist eine Online-Veranstaltung via zoom.
Die Teilnahme am Info-Workshop ist kostenlos, bitte melden Sie sich HIER an. Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen Sie auch ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Tim Mossholder | Unsplash

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Foto: Tim Mossholder | Unsplash

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