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Kategorie: Kulturkonzepte Update: Bin ich eine gute Führungskraft?

Kulturkonzepte Update: Bin ich eine gute Führungskraft?

Update für Führungskräfte in der Kultur

Menschen mit Führungsverantwortung sind derzeit besonders gefordert, den Druck, der immer stärker auf ihnen lastet, nicht direkt an ihr Team weiter zu geben. In schwierigen Zeiten zeigt sich, was gute Führung leisten kann: sich selbst und dem Team Stabilität geben und trotz schwierigem Tagesgeschäft pragmatisch optimistisch in die Zukunft planen. Karin Wolf stellt ihre Gedanken dazu zur Diskussion und stellt praktische Tools für die Selbstevaluierung vor.

Kulturkonzepte-Update ist eine Online-Veranstaltung via Zoom. Die Teilnahme am 6. Juli ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt. (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Interessieren Sie Führungsthemen? Werfen Sie einen Blick auf unser Programm Kulturmanagement pro+. In den kompakten dreistündigen Online-Seminaren erhalten Sie wertvollen Input für die Praxis und tauschen sich mit anderen Führungskräfte aus.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Brooke Lark| Unsplash

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Foto: Brooke Lark | Unsplash
Kategorie: 3 Mindsets, die das Netzwerken leicht machen!

3 Mindsets, die das Netzwerken leicht machen!

Ein Beitrag von Karin Wolf

Das Thema Netzwerken liegt mir seit fünfundzwanzig Jahren am Herzen und taucht in unterschiedlicher Form auch immer wieder in meinen Seminaren auf und ist Thema meines nächsten Seminars Netzwerken kompakt am 22. Juni. Sich mit anderen Menschen professionell zu vernetzen und strategische Partnerschaften einzugehen, ist eine ganz wesentliche Aufgabe für Kulturmanager:innen. Warum treffe ich so selten Menschen, die von sich selbst sagen, dass sie gerne und gut Netzwerken? Den meisten ist die Vorstellung bei einer Eröffnung „Small Talk“ zu führen und „Visitenkarten auszutauschen“ unangenehm. Ihnen erscheint Netzwerken als ein Talent, das nur einige Auserwählte besitzen. Das Gegenteil ist der Fall: jeder Mensch, der sich ausdrücken und mitteilen kann, kann sich auch mit anderen vernetzen. Holen Sie sich konkrete Tipps und gewinnen Sie Freude an dieser Art der Kommunikation.

Mindset 1: Ich bin an meinem Gegenüber interessiert.

Erfolgreiche Netzwerker:innen können gut und gerne zuhören. Wenn sie neue Menschen treffen, sind sie neugierig und offen für die Ideen und Projekte ihres Gegenübers. Beim ersten Kennenlernen geht es also nicht darum, sich und die eigenen Erfolge darzustellen. Fragen Sie nach und achten Sie darauf, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt. In einem guten Netzwerk sollten sich, wie in einem guten Team, verschiedene Charaktere und Kompetenzen finden.

Mindset 2: Ich bin authentisch.

Kommunikation funktioniert langfristig am besten und macht auch nur Freude, wenn ich mich nicht verstelle. Dabei gibt es einen feinen Unterscheid zwischen „privat“ und „persönlich“. Geben Sie bei Treffen im beruflichen Kontext auch etwas über Ihre Person preis: was treibt Sie an, was liegt Ihnen am Herzen, was beschäftigt Sie aktuell beruflich? Informationen und Fragen zum Privatleben sind hier nicht angebracht.

Mindset 3: Ich habe etwas zu erzählen.

Ich erlebe es sehr oft, dass (junge) Führungskräfte bei offiziellen Gelegenheiten zu bescheiden auftreten, weil sie befürchten als überheblich und arrogant zu erscheinen. Bereiten Sie sich auf eine Veranstaltung, bei der Sie berufliche Kontakte knüpfen möchten, gut vor: Über welches aktuelle oder geplante Projekt reden Sie gerne? Teilen Sie ihre Freude und Ihren Stolz über etwas, das Ihnen gelungen ist.

Im Kultursektor ist Netzwerken auf jeden Fall ein Erfolgsfaktor und es gäbe noch viel zu sagen über den Unterschied zwischen Ihrem persönlichen Netzwerk und institutionalisierten Branchen-Netzwerken. Ersteres bauen Sie sich über die Jahre hinweg auf und stehen vor der gar nicht so einfachen Aufgabe, es nachhaltig zu pflegen und zu festigen. Bei zweiterem müssen Sie sich entscheiden, welche Plattformen für Sie „funktionieren“. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie ihren persönlichen Stil finden und Freude daran haben, sich kontinuierlich mit neuen Menschen auseinander zu setzen.

Wenn Sie noch mehr über Netzwerken wissen möchten und konkrete Fragen dazu haben, dann nehmen Sie am Seminar Netzwerken kompakt am 22. Juni teil! Infos und Anmeldung HIER.

Foto: Allie | Unsplash
Foto: Allie | Unsplash
Kategorie: 1. Juni: So macht Netzwerken Freude

1. Juni: So macht Netzwerken Freude

Update für Führungskräfte in der Kultur

Den meisten Menschen ist die Vorstellung bei einer Eröffnung Small Talk zu führen und Visitenkarten auszutauschen unangenehm. Ihnen erscheint Netzwerken als ein Talent, das nur einige Auserwählte besitzen. Das Gegenteil ist der Fall: Jeder Mensch, der sich ausdrücken und mitteilen kann, kann sich auch mit anderen vernetzen. Dabei geht es um viel mehr als bloßen Small Talk. Fest steht, im Kultursektor ist Netzwerken ein Erfolgsfaktor. Holen Sie sich im Update konkrete Tipps und gewinnen Sie Freude an dieser Art der Kommunikation.

Kulturkonzepte-Update ist eine Online-Veranstaltung via Zoom. Die Teilnahme am 1. Juni ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt. (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Möchten Sie in Zukunft mehr und nachhaltiger netzwerken? Sichern Sie sich Ihren Platz im kompakten dreistündigen Online-Seminar am 22.6. „Netzwerken kompakt“ mit den Schwerpunkten: Kontakte anbahnen und pflegen, persönliche Ziele und Strategien definieren, Dos and Don‘ts des Netzwerkens. Weitere Seminare zu Führungsthemen finden Sie im Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Federica Camapanaro| Unsplash

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Foto: Federica Campanaro | Unsplash
Kategorie: 3 Tipps für guten Kontakt bei Online-Präsentationen

3 Tipps für guten Kontakt bei Online-Präsentationen

Guter Kontakt bei Online-Präsentationen – 3 Tipps von Stella Damm

Ob Sie lieber im gleichen Raum präsentieren oder Online-Präsentationen zu schätzen gelernt haben: Wie produktiv diese beiden Settings für uns sind, wie gut das rüberkommt, was wir mitteilen möchten, das haben wir zu einem großen Teil selbst in der Hand.

Weil beim virtuellen Präsentieren die Gefahr viel größer ist, dass Sie die Stimmung im Publikum nicht mitbekommen oder sich überhaupt so fühlen, als würden Sie ins Leere sprechen, drehen sich die folgenden drei Tipps darum, wie Sie auch online möglichst gut „in Kontakt“ bleiben.

 

  1. Den Blickkontakt ersetzen

Online ist Blickkontakt leider eine Einbahnstraße. Schauen wir in die Gesichter, ist am Bildschirm unser Blick abgewendet. Schauen wir in Kamera, sehen wir unser Publikum nicht.  Da hilft nur, abwechselnd beides zu tun.

  • Finden Sie einen für Sie angenehmen Rhythmus, zwischen Ihrem Bildschirm (den Gesichtern) und der Kamera hin und her zu schauen. Der Schwerpunkt sollte auf der Kamera liegen: versuchen Sie, zumindest 60% der Zeit in die Kamera zu schauen.

 

  1. Nonverbales Feedback ersetzen

Vor allem wenn Sie richtig gut darin sind, einen Raum zu lesen und Stimmungsänderungen wahrzunehmen, wird Ihnen diese Art Feedback bei Online-Präsentationen abgehen.

  • Fragen Sie deshalb etwas mehr nach, als Sie es sonst tun würden: Ich gehe dazu gleich noch mehr ins Detail; vorher wüsste ich gerne, ob ich das bis hierhin für Sie nachvollziehbar skizziert habe? – bitte einfach Hand heben, wenn Sie eine Verständnisfrage haben.

 

  1. Folien zwischendurch abschalten

Ihre sichtbare Präsenz müssen Sie in Online-Präsentationen bewusst gestalten. Im gleichen Raum kann das Publikum nach Lust und Laune zwischen Ihnen und Ihren Folien hin und her schauen. Verschwinden Sie nicht für die Dauer einer ganzen Präsentation hinter Ihren Folien.

  • Schalten Sie zwischendurch den geteilten Bildschirm wieder aus, seien Sie für einzelne Sequenzen (wie illustrative Anekdoten/Beispiele oder Fragerunden) bildschirmfüllend sichtbar. Das verbessert den Kontakt, hilft Ihnen aber auch, die Präsentation zu strukturieren.

Mehr Tipps und vor allem die Gelegenheit, all das auszuprobieren und Feedback zu bekommen, gibt es im nächsten Seminar „Erfolgreich Präsentieren“ von 12. – 14. Mai 2022 mit Stella Damm.

Erfolgreich präsentieren Kulturkonzepte
Kunstforum Wien, Kuratorin Heike Eipeldauer, Pressekonferenz, Ausstellung Georgia O’Keeffe © Natalie Würnitzer
Kategorie: So erreichen Sie Ihr Verhandlungsziel!

So erreichen Sie Ihr Verhandlungsziel!

So erreichen Sie Ihr Verhandlungsziel!

Themen und Trends für Führungskräfte in der Kultur

Haben Sie manchmal das Gefühl, Sie werden in einer Verhandlung „über den Tisch gezogen“, weil Sie mit Ihren Argumenten beim Gegenüber nicht ankommen? Verlieren Sie in schwierigen Diskussionen den Faden oder fehlen Ihnen die Worte? Möchten Sie in harten Diskussionen bestimmter auftreten können? Eine gründliche Vorbereitung auf Ihre Verhandlungsziele und ein Methodenkoffer mit Kommunikationstools hilft Ihnen, verhandlungssicher zu werden. In diesem Update gibt Ihnen Karin Wolf praktische Tipps für herausfordernde Verhandlungen.

Kulturkonzepte-Update ist eine Online-Veranstaltung via Zoom. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte registrieren Sie sich HIER dafür! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen Sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Möchten Sie das Thema vertiefen? Sichern Sie sich Ihren Platz im kompakten dreistündigen Online-Seminar am 18.5.Verhandeln kompakt“ mit den Schwerpunkten: Verhandeln mit Respekt und Wertschätzung, das optimale Setting für eine schwierige Verhandlung, Standpunkte klar formulieren und vertreten.
Weitere Seminare finden Sie im Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Headway | Unsplash

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Foto: Headway | Unsplash
Kategorie: 3 Tipps von Karin Wolf für erfolgreiches Delegieren

3 Tipps von Karin Wolf für erfolgreiches Delegieren

3 Tipps von Karin Wolf für erfolgreiches Delegieren

„Bis ich die Aufgabe erklärt habe, habe ich sie schon dreimal selbst erledigt! Ich mache es lieber wieder selbst.“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Delegieren ist nicht einfach, aber gerade für Führungskräfte eine wesentliche Kompetenz, die es auf jeden Fall zu entwickeln gilt. Delegieren ermöglicht es Ihnen und Ihrem Team, effizienter und effektiver zu arbeiten. Wenn Sie Aufgaben abgeben, können Sie sich besser auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren, Sie gewinnen Zeit für die strategische Planung oder um Kontakte zu pflegen. Das führt auch dazu, dass Sie Ihre Energie fokussieren und zufriedener beim Arbeiten sind. Außerdem trainieren Sie gezielt Ihre Sozial- und Führungskompetenzen.

Sie lernen sich selbst gut kennen und sehen, wo Sie noch Entwicklungspotentiale haben und wie es um Ihr eigenes Selbstbewusstsein, Mut und Vertrauen bestellt ist. Beim Delegieren können Sie und Ihre Mitarbeiter:innen auch viel über Selbstorganisation lernen. Vor allem, wenn Sie darauf achten, nicht nur anspruchslose Routineaufgaben weiterzugeben, zeigen Sie Ihrem Team Wertschätzung und Vertrauen. Das trägt längerfristig auch zur Mitarbeiter:innenbindung bei.

Sie können sofort beginnen, sich gut aufs Delegieren vorzubereiten. Beginnen Sie mit den W-Fragen: Was wollen Sie übertragen? Wieviel davon wollen Sie delegieren? Wer soll die Aufgabe übernehmen? Wie umfangreich muss diese Person eingearbeitet werden? Gehen Sie Schritt für Schritt vor und anerkennen Sie, dass sich einige Fragen erst im Prozess restlos klären lassen. Die folgenden drei Tipps sollen Ihnen helfen, einen guten Einstieg ins Thema zu finden.

1. Erkennen Sie Ihren persönlichen Glaubenssatz, der Sie hindert.

Bevor Sie beginnen, noch gezielter und bewusster zu delegieren, versuchen Sie herauszufinden, was genau Sie bisher daran gehindert hat. Erkennen Sie sich in den folgenden Sätzen wieder?  Ich kann es am besten. Ich möchte niemanden belasten. Ich zeige Schwäche, wenn ich Arbeiten abgebe. Ich muss die Kontrolle bis ins Detail behalten. Nur ich kann die Aufgabe richtig erledigen. Wenn ich es nicht selbst mache, werden Fehler passieren.

Nehmen Sie sich Zeit, beobachten Sie sich selbst im Arbeitsalltag und schreiben Sie sich die Sätze auf, die Sie erkennen. Es ist nicht einfach, sich von diesen Sätzen zu lösen – geben Sie sich selbst Zeit und sprechen Sie sich Mut zu. Vertrauen Sie darauf, dass besseres Delegieren Ihnen hilft eine bessere Führungskraft zu werden. Tauschen Sie sich mit anderen Führungskräften, Kolleg:innen, Freund:innen aus und unterstützen Sie sich gegenseitig.

2. Beschreiben Sie das Ergebnis des Auftrags, nicht den Weg dahin.

Unter Führungskräften ist das „My-Way-Syndrom“ weit verbreitet. Hier wird nicht nur die Aufgabe delegiert, sondern es wird erwartet, dass auch die Arbeitsmethode, die zum Ziel führt genau übernommen wird. In der Folge werden die Mitarbeiter:innen überkritisch bei der Umsetzung beobachtet, es wird laufend kommentiert und kritisiert. Das verunsichert die Mitarbeiter:innen, die nun ständig befürchten, etwas nicht richtig zu machen. Oft tritt dann das Phänomen des „Rückdelegierens“ ein. Die Mitarbeiter:in fragt dann immer wieder nach, sichert sich ab und die Führungskraft ist permanent in die Umsetzung eingebunden, hat also die Aufgabe immer noch auf der Agenda.

Um gut Delegieren zu können, ist es notwendig, anzuerkennen, dass es andere gute Wege als den eigenen gibt, um eine Aufgabe zu erledigen. Bemühen Sie sich, klar zu kommunizieren, was bis wann und von wem zu erledigen ist. Klären Sie die grundsätzlichen Rahmenbedingungen und sagen Sie ganz klar, was unbedingt beim Erledigen der Aufgabe berücksichtigt werden muss. Denken Sie daran, Ergebnisse zu beschreiben und nicht Methoden. Also nicht: „Ruf unbedingt am Donnerstag Vormittag in der Druckerei an und erinnere Herrn Maier, dass der Folder am Freitag geliefert wird. Ich schicke dann immer zur Sicherheit noch ein Email hinterher.“  Sondern: „Bitte vereinbare schriftlich mit der Druckerei, dass der Folder am Freitag geliefert wird.“  Missverständnisse beim Delegieren entstehen auch oft in der mündlichen Kommunikation. Wenn Sie die Aufgabe mit der Mitarbeiter:in besprochen haben, schicken Sie ihr eine kurze Gesprächsnotiz.

3. Signalisieren Sie zugleich Ihr Vertrauen und Ihre Bereitschaft zur Unterstützung.

Delegieren heißt auch, den Mitarbeiter:innen zu ermöglichen, Neues auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und natürlich auch Fehler zu machen.  Das ist auch eine gute Gelegenheit, die Fehlerkultur in der eigenen Organisation zu erkennen und vielleicht zu verbessern. Ein Mitarbeiter, der große Angst hat, Fehler zu machen, wird ungern Verantwortung übernehmen und dadurch bleibt die Arbeit bei der Führungskraft hängen. Sprechen Sie also im Delegationsgespräch ganz deutlich dem Mitarbeiter Ihr Vertrauen aus und machen Sie sich selbst bewusst, dass Sie gerade einen Lern- und Entwicklungsprozess in Gang setzen.  Der Mitarbeiter lernt, mit neuen Anforderungen umzugehen und Sie als Führungskraft lernen, klar zu kommunizieren und mit den Veränderungen gut umzugehen.

Sie stehen dabei vor der Herausforderung, Ihre Mitarbeiter:innen zur Selbstständigkeit zu ermutigen, Sie aus ihrer Komfortzone zu bringen und Sie gleichzeitig mit Ihrer neuen Aufgabe nicht gänzlich ins kalte Wasser zu stoßen. Dabei lernen Sie auch Ihre Mitarbeiter:innen neu kennen: die einen werden auf Anhieb gute Ergebnisse liefern, andere werden (zu oft) nachfragen und wieder andere delegieren Ihnen die Aufgabe im Handumdrehen zurück. Sie lernen als Führungskraft hier viel über Mitarbeiter:innenführung, weil Sie sehr individuell entscheiden müssen, wieviel Unterstützung in welcher Situation angemessen ist.

Möchten Sie mehr zu diesem Thema erfahren und praktische Tipps erhalten? Sichern Sie sich Ihren Platz im kompakten dreistündigen Online-Seminar am 27.4. Führen kompakt“ mit den Schwerpunkten: Rolle und Funktion einer Führungskraft,  Delegieren, Kritisieren und Motivieren, Tools für die Zeit- und Arbeitsplanung. Bringen Sie Ihre individuellen Fragen ins Seminar mit und holen Sie sich Motivation und Stärkung für Ihre Führungsaufgaben.

Infos und Anmeldung HIER

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Foto: Hello i m nik | Unsplash
Kategorie: So pflegen und vergrößern Sie Ihr Netzwerk

So pflegen und vergrößern Sie Ihr Netzwerk

3 Tipps von Karin Wolf

Wo würden Sie auf einer Skala von 1-10 Ihre Networking-Skills einordnen? Halten Sie sich für eine 1 die dem Ganzen eher skeptisch gegenüber steht und zugleich denkt, es wäre aber schon notwendig? Oder sind sie eine 10 und schaffen es sogar in der Pandemie neue Kontakte zu knüpfen und Ihre bestehenden zu pflegen? Fest steht, im Kultursektor ist Netzwerken ein Erfolgsfaktor. Die gute Nachricht: Netzwerken ist kein Ausnahme-Talent, das nur einige Auserwählte besitzen. Wenn Sie grundsätzlich an Menschen interessiert sind und Freude am Austausch mit anderen haben, dann können Sie auch netzwerken.

Tipp 1: Gehen Sie mit einer positiven Einstellung ans Netzwerken heran

Was hält Menschen davon ab, proaktiv Kontakt mit anderen aufzunehmen? Folgende Erklärungen höre ich immer wieder und ich biete dann umgehend eine Umformulierung an. Ein Erfolgsfaktor fürs Netzwerken ist eine realistische und positive Einstellung sich selbst gegenüber. Wenn Sie also Ihre Haltung kritisch überprüfen und bereit sind, sie zu verändern, können Sie im nächsten Schritt konkrete Techniken und Methoden erlernen.

Statt: „Ich weiß nicht, wie ich ein Gespräch beginnen/beenden kann.“
Besser: „Ich interessiere mich dafür, was andere Menschen erleben/wissen.“

Statt: „Ich möchte nicht aufdringlich/lästig/langweilig sein.“
Besser: Ich bin ein höflicher, freundlicher Mensch.“

Statt: Ich kenne keine wichtigen/prominenten/einflussreichen Menschen.“
Besser: „Ich kenne Menschen, deren Meinung/Arbeitsweise/Kompetenz ich schätze.“

Tipp 2: Machen Sie eine Bestandsaufnahme Ihres bestehenden Netzwerkes

Es geht im ersten Schritt gar nicht darum, Zugang zu einem bestehenden Netzwerk zu finden. Beginnen Sie mit dem Netzwerk, das Sie schon haben. Das sind jene Menschen, mit denen Sie im Laufe Ihres Berufslebens oder sogar schon im Studium gut und gerne zusammen gearbeitet haben. Das können einmalige Begegnungen sein oder mehrjährige berufliche Kooperationen.  Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie eine Liste von diesen Menschen, meist tauchen dann aus der Erinnerung Namen und Gesichter auf, an die Sie gerne zurückdenken. Wie sind Sie mit Ihrem Netzwerk in den letzten Jahren umgegangen? Mit wem haben Sie Kontakt gehalten, wen haben Sie aus den Augen verloren, mit wem würden Sie sich gerne wieder austauschen? Das schöne am Netzwerken ist, dass die Zeit, die zwischen zwei Begegnungen liegt, nicht relevant ist. Sei brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie sich nach Jahren wieder bei jemanden melden. Gehen Sie von sich selbst aus: wahrscheinlich freuen Sie sich und sind neugierig, wenn Sie nach langer Zeit von jemandem hören, mit dem Sie gerne zusammen gearbeitet haben.

Tipp 3: Schaffen Sie Gelegenheiten

Diese Liste an Kontakten können Sie dann gleich zum aktiven Netzwerken nutzen: Verabreden Sie sich mit Menschen auf einen Zoom-Kaffee oder gehen Sie spazieren. Mit welcher Begründung? Sich gegenseitig auf dem Laufenden halten und Strategien im Umgang mit den Herausforderungen der Pandemie austauschen. 30 Minuten reichen dafür und sind auch eine willkommen Abwechslung. Oder bringen Sie  Menschen aus Ihrem Netzwerk, die einander noch nicht kennen, zusammen. Organisieren Sie ein Online-Treffen und laden Sie dazu zwei oder drei Menschen ein, je nachdem, wie sicher Sie im Moderieren sind. Motto für die Einladung: Ihr solltet Euch kennenlernen!

Möchten Sie mehr praktische Methoden zum Thema Netzwerken bekommen? Besuchen Sie mein Online Seminar am 26. Jänner von 15:00 -18:00 Uhr Berufliche Kontakte knüpfen und pflegen“. Holen Sie sich Impulse, die Ihnen das Netzwerken erleichtern und tauschen Sie Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten aus. Infos und Anmeldung HIER.

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Foto: Federica Campanaro | Unsplash
Kategorie: 15. Dezember: Lunch Lecture mit Karin Wolf: So gelingt Ihre Initiativ-Bewerbung

15. Dezember: Lunch Lecture mit Karin Wolf: So gelingt Ihre Initiativ-Bewerbung

Wissenswertes für Ihre Karriere in der Kultur von Karin Wolf

Sie durchforsten gerade regelmäßig Stellenanzeigen und fühlen sich in einer passiven Wartesituation, weil kein Job zu Ihren Kompetenzen und Vorstellungen passt? Haben Sie schon mal daran gedacht, sich initiativ zu bewerben? Meistens werden solche Bewerbungen wertgeschätzt und erhalten Aufmerksamkeit, weil sie nicht eine von vielen sind, wie es bei einem ausgeschriebenen Job der Fall ist. Karin Wolf zeigt Ihnen die konkreten Schritte von der Recherche der Ansprechpartner bis zum Formulieren des Anschreibens.

Die Lunch Lecture ist eine Online-Veranstaltung via zoom, die am 15. Dezember um 13.00 Uhr stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich HIER dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

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Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Jon Tyson | Unsplash

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Foto: Jon Tyson | Unsplash
Kategorie: Wie komme ich dazu?!

Wie komme ich dazu?!

Wie komme ich dazu?!

3 Empfehlungen von Karin Wolf, wie Sie sich in schwierigen Gesprächen behaupten können.

Wenn Sie im Kulturbereich arbeiten, kommunizieren Sie wahrscheinlich sehr viel und immer wieder in ganz unterschiedlichen Situationen. Manche Gespräche und Besprechungen fallen Ihnen vermutlich leicht oder machen sogar Freude, weil Sie motivierende Impulse und Bestätigung erhalten. Oder weil Sie notwendige Informationen so kompakt und verständlich bekommen, dass Sie motiviert sind und gut weiter arbeiten können. Und doch gibt es immer wieder Kommunikationsprobleme, die dazu führen, dass Sie sich unbehaglich, ausgebremst oder ungerecht behandelt fühlen. Zu drei schwierigen Situationen, denen ich in Beratungen und Seminaren immer wieder begegne, habe ich mir Tipps überlegt, die Ihnen das Leben leichter machen sollen.

  1. Der „Überfall“ zwischen Tür und Angel

Kennen Sie das? Am Weg zum Kopierer, in die Teeküche oder im Lift spricht Sie eine Kollegin an und muss ganz dringend und schnell was mit Ihnen klären. Sie selbst sind nicht aufs Thema vorbereitet und mit Ihren Gedanken auch woanders. Weil Sie höflich sein wollen, lassen Sie sich drauf ein, machen eine Zusage oder treffen eine Entscheidung, damit Sie die andere Person nicht enttäuschen. Eine Viertelstunde später sitzen Sie an Ihrem Tisch und sind gar nicht zufrieden mit der Aufgabe, die Sie gerade angenommen haben oder merken, dass Sie gerne in Ruhe Pro und Contra Ihrer Entscheidung abgewogen hätten.

Meine Empfehlung: sagen Sie das nächste Mal: „Ich verstehe, dass das ein wichtiges Thema ist, lass uns das nicht zwischen Tür und Angel besprechen. Setzen wir uns in einer Stunde zusammen, dann hab ich einen Kopf dafür und kann mich drauf konzentrieren.“ Damit nehmen Sie Ihr Gegenüber ernst und „wimmeln“ das Anliegen nicht ab. Sie haben Zeit sich gedanklich darauf vorzubereiten.

  1. Ich sage Ja, obwohl ich Nein sagen möchte

Die Texte im Programmheft müssen bis morgen Korrektur gelesen werden, der zuständige Kollege ist krank und die Projektleiterin fragt Sie, ob Sie das übernehmen könnten. Sie wissen gerade nicht, wo Ihnen der Kopf steht und sind mit Ihren eigenen Aufgaben im Verzug, aber trotzdem sagen Sie zu. Sie möchten hilfsbereit sein und Engagement zeigen und dem Projekt Gutes tun. Sie stellen Ihre eigenen Bedürfnisse hinten an und das führt dann aber dazu, dass Sie überlastet sind und Ihnen die Energie ausgeht.

Meine Empfehlung: falls Ihnen das öfter passiert, finden Sie heraus, ob es da ein Muster gibt, das Sie verändern können. Was ist Ihre Motivation Ja zu sagen? Möchten Sie höflich sein oder andern beweisen, dass Sie der Aufgabe gewachsen sind? Befürchten Sie Konsequenzen, wenn Sie ablehnen oder ist Ihnen die Bestätigung wichtig, dass man Sie braucht? Diese Selbsterkenntnis kann Ihnen helfen das nächste Mal ganz freundlich, aber bestimmt und ohne sich zu entschuldigen,  zu sagen: „Nein, ich hab keine Zeitressourcen dafür.“

  1. Ich komme einfach nicht zu Wort

Im wöchentlichen Jour Fixe wird wild durcheinander geredet und von einem Thema zum nächsten gesprungen. Einige nehmen (wie immer) viel Redezeit in Anspruch und kommen nicht zum Punkt. Obwohl Ihnen das Thema Überstunden am Herzen liegt und Sie zweimal einen Anlauf genommen haben, es in die Diskussion einzubringen, wird es nicht beachtet. Sie ärgern sich oder sind enttäuscht und fragen sich, was Sie in Zukunft anders machen können.

Meine Empfehlungen: wenn der Jour Fixe moderiert wird, ersuchen Sie die verantwortliche Person schon im Vorfeld um Unterstützung. Sie erreichen leichter Aufmerksamkeit für Ihr Anliegen, wenn Sie eine schriftliche Unterlage vorbereiten, die Sie gleichzeitig mit Ihrer Wortmeldung reihum austeilen. Beobachten Sie die herrschende Gesprächskultur, vielleicht ist es ja ok, jemanden mal zu unterbrechen und nicht mit aufgezeigter Hand abzuwarten, ob Sie aufgerufen werden.

Möchten Sie sich mehr Impulse zum Thema Gesprächsführung holen? Am 17.11.  halte ich von 15:00-18:00 Uhr  das Online-Seminar „Schwierige Themen klar kommunizieren“ Dort lernen Sie praktische Methoden kennen und können Erfahrungen mit KollegInnen aus allen Sparten austauschen.

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Foto: Hadija Saidi | Unsplash
Kategorie: 3 Tipps für Führungskräfte in der Kultur

3 Tipps für Führungskräfte in der Kultur

3 Tipps für Führungskräfte in der Kultur

Karin Wolf findet, dass uns Corona sehr deutlich die aktuellen Herausforderungen guter Führung zeigt.

Im Normalbetrieb können Kulturbetriebe und ihre Teams eigentlich ganz gut damit umgehen, dass es oft mehr Arbeit gibt, als Arbeitsstunden eingeplant waren. An einen gewissen „Überlastungspegel“ haben wir uns gewöhnt, zumindest, wenn auf eine Spitzenzeit wie Festivaleröffnung oder Saisonstart auch wieder Ruhephasen folgen. Die Dauerbelastung der letzten Monate ruft nach neuen Strategien der internen Organisation und Kommunikation.

In Führungskräftecoachings und in Teamtrainings höre ich von Menschen mit Führungsaufgaben derzeit sehr oft, dass sie jetzt ihre Aufgaben noch genauer priorisieren und ihrem Team mehr Halt und Sicherheit geben möchten. Wie man das löst, ist eine Frage der Persönlichkeit, der Ressourcen und der Tools, die einem zu Verfügung stehen.  Ich bin überzeugt davon, dass Strategien und Methoden funktionieren, wenn man eine grundsätzlich positive Einstellung mitbringt und realistisch die Möglichkeiten einschätzt. Ganz wesentlich sind eine gut funktionierende Kommunikation im Team und generell Strukturen und Rahmenbedingungen, die ein solches Vorgehen ermöglichen. Was bedeutet das ganz konkret für Sie als Führungskräfte?

1. Motivieren Sie sich selbst und ihr Team

Finden Sie heraus, was Sie selbst brauchen, um motiviert zu bleiben. Das kann der bewusste Abstand, das Abschalten von der Arbeit sein, aber auch regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit KollegInnen. Selbst wenn Sie „keine Zeit“ haben, machen Sie sich ein paar Minuten am Tag Gedanken darüber, das kann Sie schon weiterbringen. Stärken Sie die eigenen Kompetenzen, bilden Sie sich weiter und suchen Sie gezielt Entlastung. Das mag wie Luxus für Sie klingen, aber die Zeit und Energie, die sie hier investieren, bekommen Sie um ein Vielfaches im Arbeitsalltag zurück. Führen Sie sich und Ihrem Team immer wieder vor Augen, was sie gemeinsam allen widrigen Umständen zum Trotz geschafft haben und was sie in der Pandemie gelernt haben.

2. Kommunizieren Sie klar und konsistent

Die Wege der Kommunikation sind jetzt noch vielfältiger und manchmal fast unüberschaubar. Von allen Seiten und auf unterschiedlichen Kanälen kommen ständig Informationen. In der schriftlichen Kommunikation kann man es sich leichter machen, durch klare Vereinbarungen im Team, welcher Kanal wofür benutzt wird und wer welche Informationen bekommen soll? Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Team einen internen Kommunikationsplan. Online-Besprechungen und Meetings sind konstruktiver, wenn sie gut vorbereitet und moderiert sind. Arbeiten Sie an Ihren eigenen Kommunikationsskills und verbessern Sie die interne Kommunikation. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, den Jour Fixe zu straffen und neu aufzustellen?

3. Vermitteln Sie Zuversicht und geben Sie Sicherheit

Die Haltung und das Selbstverständnis einer Führungskraft prägen ganz entscheidend das Arbeitsklima im Team und auch das Bild, das eine Organisation nach außen vermittelt. Zuversicht zu vermitteln, bedeutet derzeit, die Schwierigkeiten ehrlich anzusprechen und gleichzeitig das Augenmerk auf jene Bereiche zu lenken, in denen man positiv wirken kann. Das heißt, auch mal innezuhalten und dem Team immer wieder die vermeintlich kleinen Erfolge vor Augen zu führen. Seien Sie jetzt besonders achtsam, wer im Team Unterstützung und Zuspruch braucht.

Sind diese Themen für Sie relevant? Dann besuchen Sie am 13.10. das Kulturkonzepte-Update Kommunikation und Verantwortung: Führen in schwierigen Zeiten. Ab sofort informieren wir Sie einmal im Monat mittags online über Führungsthemen in der Kultur. Diesmal stelle ich Ihnen zwei praktische Tools vor, mit denen Sie sich und Ihrem Team die tägliche Arbeit erleichtern: den Kommunikationsplan und die Verantwortlichkeiten-Matrix. Die Teilnahme am Update ist gratis, Anmeldung HIER.

Wollen Sie Ihre Führungskompetenzen stärken? Werfen Sie einen Blick auf unser neues Programm Kulturmanagement pro+ für Menschen mit Führungsaufgaben in Kulturbetrieben aller Sparten und Größen. Die kompakten und kurzen Online-Workshops können Sie gut in Ihren Arbeitsalltag integrieren. Holen Sie sich Impulse für Ihre persönliche Weiterentwicklung und lernen Sie praktische Methoden kennen, die Ihnen die Arbeit erleichtern. Tauschen Sie Erfahrungen mit KollegInnen aus dem deutschsprachigen Raum aus.
Nächster Termin: 17.11. 15:00-18:00 Schwierige Themen klar kommunizieren.

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Foto: Nick Fewings | Unsplash

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