Newsletter Anmeldung
Menü
Kategorie: Rezension: Alexandra Jachim: Erfolgreiches Chormanagement

Rezension: Alexandra Jachim: Erfolgreiches Chormanagement

Chormanagement 001Rezension:

Alexandra Jachim: Erfolgreiches Chormanagement. Ein Leitfaden. Facultas, 2013

Was macht einen guten Chor zu einem exzellenten Chor? Welche Aspekte sind neben der künstlerisch-sängerischen Leistung in der Organisation, Struktur und Führung des Chors entscheidend für seine Qualität? Was ist entscheidend für erfolgreiches Chormanagement?

Um sich im ständig im Wandel befindlichen Kulturmarkt behaupten zu können, muss ein Chor ebenso wie jeder andere Kulturbetrieb auf den zunehmenden Professionalisierungsdruck reagieren. Steigender Zeit- und Kostendruck, schwierige Finanzierungsfragen, Veränderung in Struktur und Verhalten von Konzertbesuchern sowie Herausforderung der Multioptionsgesellschaft setzen dem Chor als Kulturschaffenden zu.

Alexandra Jachim ist Betriebswirtin und Kulturmanagerin und setzt sich seit mehr als zehn Jahren in Theorie und Praxis mit dem Thema Chormanagement auseinander. In der vorliegenden Publikation hat sie einen Leitfaden erstellt, der Rahmenbedingungen und Grundlagen für den Kulturbetrieb beschreibt und dabei auf die Besonderheiten des Kulturbetriebs Chor eingeht.

Mit vielen Beispielen aus der Praxis und hilfreichen Tipps bestückt, richtet sich dieser Leitfaden an alle Menschen, die Chöre führen – an künstlerische LeiterInnen ebenso wie an Führungsteams – und zeigt, wie jedem Chor durch Kulturmarketing und Stakeholder-Management eine Steigerung der künstlerischen Qualität gelingt.

 data-thumb-size
Kategorie: Creative Network Volume°2 des Austrian Talent Network

Creative Network Volume°2 des Austrian Talent Network

Unser Partner, das Austrian Talent Network – kurz ATN, ist das erste direkte Bindeglied zwischen talentierten jungen Menschen mit Migrationshintergrund und der Österreichischen Kreativwirtschaft.

Das ATN sucht gezielt nach Praktikumsplätzen, Einstiegsjobs und offenen Stellen in den 11 Kreativbranchen. Interessenten können sich beim ATN melden. Ein professioneller ATN-Berufscoach steht bei den ersten Schritten in eine neue berufliche Zukunft mit Rat und Tat zur Seite.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Am 18. April lädt das ATN alle Interessierte zum Creative Network Volume°2!

Liebe Kreative, Liebe Talents,
Liebe Partner, Journalistenkollegen und Ambassadors!

Seit dem ersten ATN-Netzwerktreffen hat sich so einiges getan. Wir haben kreative junge Leute mit den Entscheidern der Kreativbranche zusammengebracht. Viele andere sind auf uns zugekommen. Haben von uns gehört. ›Lasst uns doch was miteinander auf die Beine stellen!‹. Gerne!

Mittlerweile reicht das Netzwerk von Neubau bis nach Weißrussland. Vom Rapper bis zur Virtual Fashion Designerin.

Und das will gefeiert werden.
Das ATN-Team lädt zu Network&Vodka.

Sinn der Sache: KREATIVE DIESER WELT, VERNETZ EUCH!
Lernt frische Talente, zukünftige ArbeitgeberInnen oder ProjektpartnerInnen kennen!

PROGRAMM
1. Wir sagen: ›Hallo! Und das haben wir geschafft!‹
2. Drink!
3. Come together & be creative!
P.S.: Visitenkarten nicht vergessen.

WANN: 18. April, ab 19h
WO: Roxy, Operngasse 24 1040 Wien

SPECIAL: Von Makava und Bründlmayr Wein gibt es Weißen Spritzer und VodKAVA zum Specialpreis für unsere Gäste. Plus Gratis-Eintritt für den anschließenden Roxy-Event.

Am 7. Mai findet um 10.00 Uhr im MUMOK die Pressekonferenz zum einjährigen Jubiläum statt.

Nähere Infos zum ATN findet ihr | finden Sie hier.

 

Austrian Talent Network, Foto: Claudio Farkasch
Austrian Talent Network, Foto: Claudio Farkasch
Kategorie: Interview: Professionelle Kulturarbeit in Niederösterreich

Interview: Professionelle Kulturarbeit in Niederösterreich

Karin Wolf traf sich mit zwei AbsolventInnen des Lehrgangs ›Professionelle Kulturarbeit‹ zum Interview:

Sie sprachen über Herausforderungen in der regionalen Kulturarbeit und Ihre Erfahrungen und Weiterentwicklung im Lehrgang.

 

WAS IST IHR RESUMÉ DES LEHRGANGSBESUCHS?

Karin Weber-Rektorik

Mit Lehrgangstart war ich bereits zehn Jahre lang ehrenamtlich im Museum tätig und hatte nun eine neue Position inne. Der Lehrgangsbesuch hat mir zusätzliche Sicherheit gegeben.

Die Vortragenden sind sehr stark auf die einzelnen Projekte eingegangen, das hat mir sehr gut gefallen. Da waren wirklich sehr viele persönliche Ratschläge dabei und nicht nur Allgemeinwissen, das vorgetragen wurde.

Ein großer Berg an unübersichtlichen Arbeiten wurde für mich in machbare Abschnitte geteilt. Am Anfang des Lehrgangs hat sich jeder auf sein Thema konzentriert, sein Vorhaben genauer formuliert. Im weiteren Verlauf habe ich dann sehr viel Input auch von den anderen TeilnehmerInnen zu meinem Projekt bekommen, das war sehr hilfreich für mich. Konkrete Ergebnisse? Wir hatten im letzten Jahr eine zehnprozentige Steigerung der Besucherzahlen. Das ist auch durch eine bessere Koordinierung der Führungen passiert und dass es nun durch mich eine kontinuierliche Ansprechperson gibt, die früher nicht da war.

Und auch die Zusammenarbeit mit anderen Museen und Kulturinstitutionen funktioniert sehr gut. In letzter Zeit wurden einige Leihobjekte für Ausstellungen angefordert, das ist ein Zeichen, das wir relevant für die Branche sind. Wenn das niederösterreichische Landesmuseum sich von uns Objekte ausborgt, dann können wir stolz sein!

Doris Pikisch

Die Stadtgalerie war schon lange in Mödling als Veranstaltungsort beheimatet, stand dann längere Zeit leer und meine Familie und ich haben uns relativ rasch und kurzfristig entschlossen, diesen Ort zu neuem Leben zu erwecken. Und zu diesem Zeitpunkt fiel mir der Folder in die Hand und ich hatte den Eindruck, der Lehrgangsbesuch würde mich in dieser Phase unterstützen. Wichtig für mich war auch, dass der Lehrgang berufsbegleitend ist, immer Freitag und Samstag und dass eine Vielfalt an Themen beleuchtet wurden.

Ich habe schon viele Kurse an verschiedenen Instituten besucht, was mir hier sehr gut gefallen hat, war, dass alle Vortragenden wirklich didaktisch gut ausgebildet sind und sehr gut vorgetragen haben. Das war wirklich toll!

Das Feedback der Vortragenden und der anderen TeilnehmerInnen hat mich sehr bestärkt und bestätigt. Und in der sehr erfolgreichen Umsetzung hat sich auch gezeigt, dass es richtig war, das Projekt langsam wachsen und reifen zu lassen. Ich bin stolz auf das, was wir in den letzten eineinhalb Jahren geschaffen haben. Mittlerweile haben uns Land und Gemeinde auch schon wahrgenommen und unterstützen uns mit kleinen Beträgen, was mich sehr freut.

 

Rainer Sturm | pixelio.de
Rainer Sturm | pixelio.de

WELCHES THEMA WAR BESONDERS WICHTIG FÜR SIE?

Doris Pikisch

Das Thema Sponsoring war für mich sehr interessant, da private Finanzierung für die Stadtgalerie auch eine wichtige Rolle spielt. Da gibt es noch vieles zu tun für mich!

Ansonsten war die Vielfalt der Themen insgesamt interessant. Es war für mich sehr bereichernd, die unterschiedlichen Projekte der TeilnehmerInnen kennen zu lernen und vor allem auch zu sehen, wie sie sich im Laufe des Lehrgangs verändern. Insgesamt war es für mich ein schönes Erlebnis, auf ganz neue Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zu treffen. Mir hat die Dynamik in der Gruppe gefallen.  Es war anfangs nicht immer einfach in der Gruppe, weil wir doch auch aus sehr verschiedenen Ecken kamen. Am Ende war es aber sehr harmonisch.

Auch mein Projekt und mein Blick darauf haben sich verändert. Ich habe mit der kompletten Kultur für die Stadtgalerie begonnen und habe dann im Laufe der Zeit relativ schnell erkannt, dass das zu komplex und unübersichtlich ist und dabei nichts Gutes herauskommt.

Daher habe ich mich im Lehrgang dann auf einen Programmpunkt, die Klimt-Ausstellung konzentriert und dieses Thema intensiv bearbeitet.

Karin Weber-Rektorik

Der Zeitpunkt des Lehrgangs war ein sehr guter für mich, weil der Start mit meinem Arbeitsbeginn im Museum zusammen gefallen ist. Am Tag, an dem ich die Einstellungszusage vom Bürgermeister erhielt, ist mir auch der Lehrgangsfolder in die Hand gefallen. Mit dem neuen Job stand ich vor neuen Herausforderungen im Bereich Organisation und Management, vor allem war es mein Ziel, die ehrenamtliche Arbeit im Haus auf eine professionelle Basis zu stellen, das heißt, Aufgaben zu verteilen und Abläufe zu standardisieren. Das erste halbe Jahr war vor allem den internen Prozessen gewidmet und im zweiten Halbjahr gewann dann die Kommunikation nach außen an Gewicht. Mein Projekt hat sich hinsichtlich Inhalt und Zielen nicht verändert.

 

Foto: Rainer Sturm | pixelio.de
Foto: Rainer Sturm | pixelio.de

WAS SIND DIE AKTUELLEN HERAUSFORDERUNGEN IN EURER ARBEIT?

Karin Weber- Rektorik

Ich habe immer wieder bei Führungen in unserem Museum sehr positives Echo von den BesucherInnen vernommen. Das hat mich und meine MitarbeiterInnen natürlich sehr gefreut. Ich wünsche mir, dass dieses Echo sich noch weiter verbreitet. Bei den Schulklassen hat es sich schon stark herumgesprochen, dass wir ein Museum sind, wo SchülerInnen und LehrerInnen willkommen sind. Ich denke, da sind wir auf einem guten Weg. Und ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde weiterhin gut funktioniert, die hinter dem Museum steht. Ich möchte mehr Energie und Aufwand in die Pressearbeit stecken, um noch mehr private Besucher zu erreichen.

Doris Pikisch

Das Team der Stadtgalerie ist inzwischen gut eingespielt, wir reagieren nicht mehr nur, sondern agieren! Wir hätten gerne mehr Ressourcen für die Pressearbeit, noch fehlt es uns an Zeit und Konsequenz, um dran  zu bleiben. Es wäre schön, wenn wir uns jemanden leisten könnten, der sich professionell der Pressearbeit widmet.

Für unser Programm haben wir eine künstlerische Leiterin und unser Kabarettprogramm steht schon bis März nächsten Jahres. Wir haben einmal im Monat einen namhaften Kabarettisten zu Gast und wenn das, was wir uns vorgenommen haben, gut läuft, dann können wir uns entspannt zurück lehnen.

Ich würde in Zukunft gerne mehr Interessierte erreichen. Es gibt immer noch Menschen im nächsten Umfeld, die nicht wissen, dass es die Stadtgalerie – wieder – gibt.

Wir bemühen uns an allen Ecken und Enden, Menschen zu erreichen und zu informieren, wir haben Transparente, Flyer, Plakate und wir werden in der einen oder anderen Lokalzeitung besprochen und auch in größeren Medien.

Je mehr Leute uns kennen, umso mehr kommen und da kommt auch die Umwegrentabilität ins Spiel. Nur so können wir uns den ›Luxus‹ eines Kulturprogramms leisten.

Zurzeit finanzieren wir uns teilweise das Kulturprogramm über Vermietungen an Firmen und Privatpersonen.

 

Andreas Morlok | pixelio.de
Andreas Morlok | pixelio.de

WEM WÜRDEN SIE EMPFEHLEN, DEN LEHRGANG ZU BESUCHEN?

Karin Weber- Rektorik

Es sind prinzipiell alle gut aufgehoben, die im Kulturbereich arbeiten, bzw. arbeiten wollen.

Das muss nicht unbedingt nur in einem Museum sein. Wer sein Projekt auf verschiedenen Ebenen verbessern möchte, wird in diesem Lehrgang viel Wissenswertes erfahren.

Doris Pikisch

Wer ein Projekt hat, das er gern umsetzen möchte, kann sich in diesem Lehrgang viel Input holen. Es werden sehr viele Aspekte eines Projekts abgedeckt, und  man bekommt einen Einblick in unterschiedliche Sparten und eine Vielzahl an nützlichen Informationen.

Es braucht vielleicht nicht jeder alles, aber doch nimmt sich jeder das mit, was für ihn wichtig ist. Und es schadet ja auch nicht, wichtige Dinge, die man kennt, nochmals zu hören, bzw. daran erinnert zu werden!

Der nächste Lehrgang ›Professionelle Kulturarbeit‹ des Museumsmanagements NÖ in Kooperation mit dem Institut für Kulturkonzepte startet am 18. Oktober 2013 in Krems.
Weitere Infos finden Sie hier.

Rainer Sturm | pixelio.de
Rainer Sturm | pixelio.de
Kategorie: Anja Czeike-Rojas – für die Musik der Lebensfreude, das Lachen

Anja Czeike-Rojas – für die Musik der Lebensfreude, das Lachen

Anja Czeike-Rojas
Anja Czeike-Rojas

ABSOLVENTIN DES POSTGRADUATE LEHRGANG ›KULTUR & ORGANISATION‹

Sprache und Musik als kulturelle Ausdrucksformen haben mich seit jeher fasziniert. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich mich nach meinem Französisch und Spanisch Studium an der Universität Wien, Université Lyon II und der Universidad Autónoma de Madrid auch einem Musikprojekt widmete, das diese Bereiche in sich vereint.

Seit 2007 begleite ich das argentinisch-kolumbianische Duo Barembuem-Rojas auf seinem künstlerischen Weg.

 

Während des Postgraduate Lehrgang Kultur und Organisation‹ erarbeitete ich für das Duo ein Marketing- und Positionierungskonzept zur Erschließung neuer Publikumskreise.

 

Und Marketing, Sponsoring sowie Kooperationskonzepte spielen auch bei meiner neuen Tätigkeit eine zentrale Rolle. Seit  Jänner schätze ich mich glücklich, im Team der ROTE NASEN Clowndoctors für die Musik der Lebensfreude, das Lachen, tätig zu sein. Konkret bin ich für das Corporate Fundraising, den Auf- und Ausbau von Firmenkooperationen, zuständig. Ein neues, speziell für mehrfach behinderte Kinder entwickeltes Clown-Programm, bei dem Musik ein ganz wesentliches Element ist, finde ich besonders berührend. Das KARAWANEN Orchester. Die zahlreichen anderen Aktivitäten der ROTE NASEN  könnt ihr tagesaktuell über facebook verfolgen.

 

Viele Verbindungen, die sich während des Lehrgangs aufgebaut haben, bestehen nach wie vor, vertiefen sich und lassen neue  Kooperationen entstehen. Die Vernetzung, der Austausch und spannende Impulse sollen nun auch zwischen den unterschiedlichen Lehrgangsjahrgängen verstärkt werden. Deshalb haben vier Kolleginnen und ich letztes Jahr den Alumni Club ›Kunst & Kultur‹  gegründet. Ich möchte alle AbsolventInnen auf diesem Weg herzlich  zu unserem nächsten Alumni Treffen mit einer feinen Diskussionsrunde zum Thema ›Netzwerken‹ einladen. Als Gäste erwarten wir Irene Knava (audiencing.net) und Manuela Kohl (Die Kulturmanagerinnen).

18. April 2013
18:30h im Blüthner Zentrum Wien (1010 Wien, Bräunerstraße 5)

 

Und falls ihr Lust auf ›Tango einmal anders‹ habt: Im Rahmen des 5. Festivals ›100% Singer-SongwriterInnen‹  könnt ihr Paula Barembuem und Pablo Rojas am 23. März live erleben.

 

Anja Czeike-Rojas
Anja Czeike-Rojas
Kategorie: …wie Ideen zu Projekte werden – das Interview

…wie Ideen zu Projekte werden – das Interview

Letzte Woche launchte eine neue Crowdinvesting-Plattform. Crowdinvesting, Crowdfunding und die Entwicklung von Geschäftsmodellen sind Begriffe, die auch im Kunst- und Kreativbereich immer größere Bedeutung gewinnen. Unsere Mitarbeiterin Daniela Unterholzner traf sich mit den zwei Gründern Paul Pöltner und Stefan Perkmann Berger zum Gespräch:

CONDA ist die neue Crowdinvesting Plattform in Österreich. Sie arbeitet eng mit WhatAVenture zusammen, einem Tool, das Menschen dabei unterstützt ihre Geschäftsideen weiter zu entwickeln. Was genau kann man sich darunter vorstellen?

Paul: CONDA ist die österreichische Crowdinvesting Plattform zur Projekt- und Unternehmensfinanzierung mit regionalem Fokus. Wir bieten innovativen österreichischen Unternehmen und Unternehmen der Kreativindustrie die Möglichkeit einer Kapitalfinanzierung über die ›Crowd‹. Zudem unterstützen wir die Unternehmen, zusammen mit Partnern aus unserem Netzwerk, in den Bereichen Finanz, Recht, Marketing und PR. Wir setzen alles daran, den UnternehmerInnen zum Erfolg zu verhelfen und stellen jedem Projekt einen Mentor zur Seite, der den Aufbau begleitet. Investoren finden bei CONDA transparente Projektinformationen zu jedem Unternehmen. Ab einem Betrag von 100 EUR können sich Investoren an lokalen, qualitativ hochwertigen Unternehmen beteiligen. Somit fördern wir zusammen nicht nur die Österreichische (Kreativ-)Wirtschaft sondern tragen auch einen bedeutenden Teil zur Unterstützung von Startups und innovativen Unternehmen bei.

Stefan: Im Unterschied dazu setzt das virtuelle Tool WhatAVenture in einer früheren Phase an. WhatAVenture ermöglicht UnternehmerInnen aus einer Idee rasch und effizient ein Geschäftskonzept zu entwickeln und stellt die Schnittstelle zu Risikokapitalgebern her. WhatAVenture richtet sich an all jene Personen und Teams mit spannenden Gründungsideen. Sobald das Geschäftskonzept über das Tool vom Team erfolgreich weiterentwickelt wurde, kann das Projekt für Risikokapital eingereicht werden. Um den Company Building Prozess von der Idee bis zur ersten Finanzierung möglichst nahtlos anzubieten, wird zwischen CONDA und WhatAVenture eine intensive Zusammenarbeit angestrebt.

whataventure_logoWas genau ist neuartig an diesen Initiativen?

Stefan: Es gibt einige Aspekte, die WhatAVenture neuartig machen: Zentral ist, dass das Geschäftskonzept in einem iterativen Prozess entwickelt wird. Die dahinterliegende Beobachtung ist, dass erfolgreiche Startups meist mehrere Schlaufen drehen, bis das Produkt oder die Dienstleistung tatsächlich die Bedürfnisse von Kunden im Markt trifft. So war Flickr zu Beginn ein Multiplayer-Computerspiel und hat sich erst in mehreren Entwicklungsschritten zu der Photosharing Plattform entwickelt, wie wir Flickr heute kennen. Weiteres verfolgt WhatAVenture einen spielerischen Ansatz, der den Entwicklungsprozess fördert und das Startup Team möglichst effektiv durch den Entwicklungsprozess führt.  Wir nehmen die Personen sozusagen an der Hand und weisen sie auf Schwachstellen und|oder Möglichkeiten in ihrem Projekt hin. Alle, die schon selbst Projekte umgesetzt haben, wissen wie wichtig der ständige Blick von Außen ist.

Paul: CONDA steht nicht nur für Crowdinvesting, denn wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz zur Unterstützung der UnternehmerInnen. Dies beginnt bereits in einer sehr frühen Phase, nämlich bei der Entwicklung und Ausreifung der Ideen. Hierfür haben wir mit der Gründerwerkstatt einen Raum auf unserer Plattform geschaffen in dem Ideen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden können. Mittels eines eigens entwickelten Voting-Tools kann die ›Crowd‹ jede einzelne Idee bewerten, was dem|der IdeengeberIn bzw. UnternehmerIn ein direktes Feedback einbringt. Kommt es in weiterer Folge zu einer Finanzierung mittels CONDA, begleiten wir auch in dieser Phase die Projekte und bieten Ihnen zusätzliche Unterstützung.

CONDA
CONDA

Warum sind diese Plattformen für die Kreativwirtschaft und die Kunst und Kultur relevant?

Stefan: Vor allem in diesen Bereichen lässt sich ein sehr starker Trend in Richtung Unternehmertum beobachten. In der Kreativwirtschaft beobachten wir vor allem in Wien zahlreiche junge Initiativen und Neugründungen (z.B. die Bereiche Mode, Design). Im Kunstbereich sehen wir z.B. KünstlerInnen, die AGs bilden (Beispiel eeza) als einen neuen Ansatz. Zudem ist es vor allem in Zeiten von knappen Budgets wichtig darüber nachzudenken, welche alternativen Finanzierungsmodelle genutzt werden können um Kunst und Kultur möglich zu machen – und unternehmerisches Denken ist für die erfolgreiche Umsetzung von Kulturprojekten schon lange nicht mehr wegzudenken. WhatAVenture setzt genau dort an und führt Gründungsinteressierte auch ohne Vorwissen in State-of-the-Art Ansätze in der Entwicklung von Geschäftskonzepte ein.

Paul: Mit unserem Modell zur Finanzierung sowie auch dem nötigen Know-how und Netzwerk möchten wir gerade auch Kunst- und Kulturbetrieben bei der Realisierung ihrer unternehmerischen Projekte behilflich sein. Wie uns zahlreiche Erfolgsbeispiele unserer Nachbarn in Deutschland zeigen, eignet sich Crowdinvesting besonders zur Umsetzung von Projekten der Kreativwirtschaft (z.B. Front Row Sociecty, Abstimmung zur Produktion von Kollektionen und Entwürfen im Modebereich über einen Community-Ansatz oder Music Logistics, eine reichweitenstarke Direktvermarktung von Musikdownloads).

Sie wollen mehr über diese Initiativen erfahren? Hier die Links zu den Websites:

CONDA

WhatAVenture

CONDA Effekt
CONDA Effekt
 data-thumb-size
Kategorie: Evaluation von Kulturförderung

Evaluation von Kulturförderung

Rainer Strurm | pixelio.de
Rainer Strurm | pixelio.de

Im Kulturbereich ist seit einigen Jahren ein wachsendes Interesse und ein zunehmender Bedarf an Evaluationen zu beobachten. In Zeiten knapper Kassen und stagnierender Mittel sehen sich Kultureinrichtung und Politik einem steigenden Legitimationsdruck ausgesetzt. Evaluationen werden im Kulturbereich aber nicht nur zum Zweck der Rechenschaftslegung durchgeführt, sondern vor allem auch um Managemententscheidungen auf eine sichere Datenbasis zu stellen und um Lern- und Entwicklungspotenziale zu erschließen.

Diesem aktuellen Thema widmet sich der wissenschaftliche Sammelband Evaluation in Kultur und Kulturpolitik, der von den Soziologen Rainer Stockmann und Vera Hennefeld herausgegeben wird, und Ende des Monats im Waxmann Verlag erscheint. In einer systematischen Bestandsaufnahme des Status quo versammeln die Herausgeber dabei Know-How und Best Practices aus Theorie und Praxis.

Gesa Birnkraut, Leiterin des Institut für Kulturkonzepte Hamburg, widmet sich in ihrem Beitrag für den Band dem Thema Einflüsse der föderalen Struktur der Kulturförderung in Deutschland auf die Bedeutung von Evaluation und die Evaluationspraxis in diesem Politikfeld. Darin spürt sie den Besonderheiten der deutschen Kulturförderung auf Landesebene nach und erörtert, welche Aspekte im Hinblick auf eine Evaluation im Kulturbereich hier besonderer Aufmerksamkeit bedürfen.

Der Sammelband erscheint als elfter Band in der Reihe Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung und ist zu 29,90 € im Buchhandel erhältlich.

ISBN 978-3-8309-2819-5

Weitere Informationen zum Sammelband finden Sie in der Ankündigung des Verlags unter www.waxmann.com

Weiterführende Informationen zum Institut für Kulturkonzepte Hamburg und der Arbeit von Gesa Birnkraut finden Sie unter www.kulturkonzepte.de

Rainer Sturm | pixelio.de
Rainer Sturm | pixelio.de
Kategorie: Social Media: Im Alltag angekommen

Social Media: Im Alltag angekommen

GASTBEITRAG UNSERES DOZENTEN CHRISTIAN HENNER-FEHR:

Gerd Altmann | pixelio.de
Gerd Altmann | pixelio.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit letztem Jahr hat Facebook mehr als eine Mia. NutzerInnen und auch Netzwerke wie Twitter, Pinterest oder Google+ erfreuen sich weiterhin steigender Beliebtheit. Wer dem Social Web ein baldiges Ende prophezeit hat, liegt wohl ebenso daneben wie all diejenigen, die dem Aufkommen des Internets keine große Bedeutung beimessen wollten. Ähnliche Befürchtungen gab es übrigens auch, als Radio und TV aufkamen und ein Zerfall der gesellschaftlichen Strukturen befürchtet wurde. Viele fürchteten, die Menschen würden fortan weder Bücher lesen noch Gespräche miteinander führen.

Fernsehen, Radio und das Internet sind – von Ausnahmen abgesehen – aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken, zu selbstverständlich ist deren Nutzung für uns geworden. Auch das Social Web scheint eine ähnliche Entwicklung durchzumachen, wir begegnen schon heute Facebook, Twitter & Co. auf Schritt und Tritt in unserem täglichen Leben. Auf vielen Plakaten findet sich der Hinweis auf eine Facebookseite und Fernsehsendungen werden vom Publikum immer häufiger auf Twitter kommentiert.

Auch der Kunst- und Kulturbereich setzt verstärkt auf Social Media. Vorbei die Zeiten, als die Tatsache, dort präsent zu sein, für Aufsehen sorgte. Heute ist das selbstverständlich, die nächste Runde im Kampf um die Aufmerksamkeit der UserInnen hat bereits begonnen. So hat das Maxim Gorki-Theater in Berlin die Effie Briest in einer Facebookgruppe ›voraufgeführt‹ und viele Museen in Deutschland versuchen mit Hilfe von Tweetups, Online- und Offlinewelt zu verbinden.

 

GUTE UND NEUE IDEEN SIND GEFRAGT

Ich glaube, solche Ideen lassen sich nur selten eins zu eins übernehmen, zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen. Hinzu kommt, dass sich nicht jede Idee einfach so übertragen lässt. Die Idee von #operaplot, einen Wettbewerb zu starten, in dem es darum geht, den Inhalt der eigenen Lieblingsoper in einem Tweet, also in 140 Zeichen zusammen zu fassen, lässt sich zwar theoretisch auch als #theaterplot durchführen. Aber so wirklich zufrieden werden die MacherInnen wahrscheinlich nicht sein. Besser ist es, eine eigene, zündende Idee zu haben.

Die hat aber nur, wer sich mit den entsprechenden Tools auskennt und im Umgang mit ihnen vertraut ist. Wer sich auf Google+, LinkedIn oder verschiedenen Blogs umsieht, wird schnell erkennen, dass die Karawane bereits weitergezogen ist. Nicht mehr das Thema Social Media steht im Vordergrund, sondern es geht um Storytelling, Content Strategy, Gamification oder, ganz aktuell, um Big Data.

Das Wissen um die Funktionsweise der verschiedenen Social Media-Kanäle wird mittlerweile als selbstverständlich vorausgesetzt. Das zeigen auch die vielen Stellenanzeigen, in denen Social Media-Kenntnisse verlangt werden, egal ob es um Marketing, PR, Kommunikation oder Vertrieb geht. Schon heute kann es ein Wettbewerbsnachteil sein, nicht zu wissen, wie Twitter funktioniert, was der Edge-Rank bei Facebook bedeutet oder wie man kurzfristig ein Hangout in Google+ organisiert.

Wer sein (potenzielles) Publikum direkt ansprechen möchte, tut das auf Facebook. Der Kontakt zu den JournalistInnen erfolgt am ehesten über Twitter und wer in den Suchmaschinen gefunden werden möchte, setzt sinnvollerweise auf ein Blog und Google+. Gute Ideen, um dort auf mich aufmerksam zu machen, fallen mir nur ein, wenn ich weiß, wie die einzelnen Tools funktionieren. Wer noch nie an einem Hangout teilgenommen hat und nicht weiß, was sich hinter dem Kürzel #ff verbirgt, der hat schon heute einen Wettbewerbsnachteil, der eher größer als kleiner wird. Social Media ist im Alltag vieler Menschen bereits angekommen, in Ihrem auch?

Autor: Christian Henner-Fehr

 

Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte – Wer die Tools Schritt für Schritt kennen lernen möchte – Wer alle seine Frage zum Einstieg und effizienten Nutzung von Social Media klären möchte – Der hat die Chance am 15.|16. März bei einem zweitätigen Seminar mit Christian Henner-Fehr dabei zu sein. Anmeldung ist noch möglich unter http://bit.ly/VqkVfQ
Melden Sie sich rasch um sich einen Platz zu sichern.

Bei Fragen rufen Sie uns einfach an: 01 585 39 99.

 

 

Gerd Altmann | pixelio.de
Gerd Altmann | pixelio.de
Kategorie: Filmleidenschaft pur… Katja Schröckenstein

Filmleidenschaft pur… Katja Schröckenstein

…Absolventin des Zertifikatskurses Kulturmanagement

Katja Schröckenstein
Katja Schröckenstein

Ihr seht ein Foto von mir beim Auflegen, in großen Clubs allerdings mit Vinyl! Mein Name ist Katja Schröckenstein. Ich habe vor ein paar Jahren den Zertifikatskurs Kulturmanagement absolviert und habe für mich und meine berufliche Weiterentwicklung viel profitieren können. Meine große Leidenschaft ist Schreiben, Literatur und Kino. Meine Begeisterung für Film hat schon sehr früh begonnen, seitdem war es um mich geschehen. Ich war ständig im Kino, habe mir sehr viel Verschiedenes angesehen und schlussendlich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Als ausgebildete Filmcutterin und Drehbuchautorin, mache ich aber auch Regie und dramaturgische Beratungen. Seit vielen Jahren unterrichte ich Drehbuchschreiben. Der nächste Termin für einen Drehbuchworkshop ist der 5.|6.|7. April 2013. Ich würde mich sehr freuen jemanden von euch dort kennen zu lernen. Die Anmeldung ist ganz einfach unter:

http://www.schreibpaedagogik.com/workshops.htm

Derzeit arbeite ich an meinem ersten Kinospielfilm! Er befindet sich im Stadium der Entwicklung. Neben Prosa und Lyrik schreibe ich auch an meinem ersten Roman. Eine große Ehre war die Nominierung für die Teilnahme am Literaturwettbewerb/Wettlesen in Wartholz 2013. Hier könnt ihr meine Filmreferenzen und literarischen Veröffentlichungen einsehen:

http://www.drehbuchforum.at/deutsch/autorinnen/autor_details.html?=&id=115

Aktuell kann ich euch von ganzem Herzen den neuen Film ›NervenBruchZusammen‹ von Arash T. Riahi (›Ein Augenblick Freiheit‹, ›Exile Family Movie‹) empfehlen, der am 1. März 2013 in die Kinos kommt. Die Protagonistinnen und ihre Stärke rühren einen unglaublich und es ist ein Glücksmoment fürs Kino. Ein leiser Film über Frauen am Rande der Gesellschaft, deren Stimme gehört werden soll:

http://nervenbruchzusammen.com

https://www.facebook.com/NervenBruchZusammen.EverythingWillNotBeFine

Für dramaturgische Beratungen oder Anfragen für Filmschnitt bitte mich einfach über die Website des Drehbuchforums kontaktieren:

http://www.drehbuchforum.at/deutsch/autorinnen/autor_details.html?=&id=115

Weitere AbsolventInnen finden Sie unter ›Kategorien‹ – ›AbsolventInnen

Katja Schröckenstein
Katja Schröckenstein
Kategorie: Wie man sich Freunde schafft

Wie man sich Freunde schafft

S. Hofschlaeger | pixelio.de
S. Hofschlaeger | pixelio.de

 

 

 

 

 

 

 

 

GESA BIRNKRAUT MODERIERT SYMPOSIUM ZUM THEMA FÖRDER- UND FREUNDESKREISE IN DER KULTUR 

Am 01. Februar moderierte Gesa Birnkraut das Symposium „Wie man sich Freunde schafft“ zu Förder- und Freundeskreisen in der Kultur.
Die von der Arbeitsgemeinschaft Freundeskreise der Stiftung Zukunft Berlin ausgerichtete Veranstaltung fand in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund statt. Eine Dokumentation zum Symposium kann ab Ende Februar auf den Homepages der Landesvertretung und der Stiftung heruntergeladen werden. Weitere Informationen unter:
www.freundeskreise-kultur.de
www.stiftungzukunftberlin.eu

 

IMPULS ZU FREUNDESKREISEN

Freundeskreise und ihre Herausforderungen

Wenn man sich mit den Freundeskreisen von Museen und Theatern in Deutschland beschäftigt, trifft man auf ein faszinierend vielseitiges Spektrum an unterschiedlichen Vereinsrealitäten: Es reicht vom Förderverein, dessen Mitglieder in erster Linie am kostenfreien Eintritt für das Haus gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag interessiert sind, bis hin zu solchen Vereinen, deren Mitglieder sich ehrenamtlich in der Leitung des Hauses engagieren und finanzielle und organisatorische Verantwortung übernehmen.

Für die Freundeskreise in Deutschland stehen derzeit insbesondere die Themenbereiche Ehrenamt, Vereinswesen und die Frage nach Partizipation im Fokus der Aufmerksamkeit. Wie stark die einzelnen Bereiche in einem Freundeskreis ausgeprägt sind, hängt dabei von den jeweiligen Persönlichkeiten ab – im Verein und in der dazugehörigen Institution. Die Schwerpunktsetzung hat aber immer auch etwas damit zu tun, vor welchen Herausforderungen ein Freundeskreis aktuell steht. Das können etwa die Gewinnung neuer Mitglieder sein, Fragen der Zusammenarbeit mit der Institution oder Unsicherheiten im Bezug auf einen Generationenwechsel in verantwortlichen Positionen.

Die Diskussionen am 1. Februar auf dem Symposium der Stiftung Zukunft Berlin und der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin (siehe Newsticker) zeigten, wie vielfältig die guten Beispiele und die Erfahrungen in solchen Situationen sind. Der Austausch und die Vernetzung sind dabei eine entscheidende Voraussetzung für Veränderung und die Verbesserung von Strukturen und Aktivitäten.

Eines wurde mir an dem Tag noch einmal besonders deutlich: Wir sollten bei den vielfältigen Bemühungen, junge Mitglieder zu gewinnen, nicht diejenigen vergessen, die heute das Rückgrat der Vereine und Freundeskreise bilden. Es kann kein Selbstzweck sein, einfach nur eine ältere Generation von Freundeskreismitgliedern auszuwechseln. Es ist gerade die gesunde Mischung und die Zusammenarbeit verschiedener Hintergründe, Altersgruppen und Persönlichkeiten, welche die Arbeit in einem Verein spannend macht!

Gesa Birnkraut

www.kulturkonzepte.de

 

S. Hofschlaeger | pixelio.de
S. Hofschlaeger | pixelio.de
Kategorie: Bei den Kulturmanagement-Tagen zu Gast: Unsere Absolventin Elke Rauth

Bei den Kulturmanagement-Tagen zu Gast: Unsere Absolventin Elke Rauth

Bei den morgigen Kulturmanagement-Tagen diskutiert Elke Rauth mit Alexander Moore (Tonkünstler-Orchester NÖ) und Karin Wolf  ihre Erfahrungen, was Kulturprojekte erfolgreich macht. Was macht Kulturarbeit vielversprechend? Gibt es dafür objektive Kriterien oder sollte es diese geben? In welchem Verhältnis stehen dabei Finanzierung, Know-how oder künstlerische Qualität? Wir freuen uns!


Programmpunkt: ›Erfolgsgeheimnisse I – Kulturprojekte mit Biss‹

 

Elke Rauth, derive & urbanize
Elke Rauth, derive & urbanize

Elke Rauth ist stellvertretende Obfrau von dérive – Verein für Stadtforschung, der seit 2000 vierteljährlich das internationale und interdisziplinäre Urbanismusmagazin dérive herausgibt, sowie leitende Redakteurin des monatlichen Radioformats dérive – Radio für Stadtforschung. Sie ist Leiterin und Co-Kuratorin von urbanize! Int. Festival für urbane Erkundungen, das sich seit 2010 jährlich für 10 Tage der forcierten Auseinandersetzung mit urbanen Themenstellungen widmet. Editorial Board Mitglied von Eurozine – Netzwerk Europäischer Kulturzeitschriften seit 2013. Freie Kulturarbeit seit 1991, freie Publizistin seit 2000. Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Politikwissenschaft und Kulturmanagement.

www.derive.at, www.urbanize.at

 

dérive – Verein für Stadtforschung

dérive – Verein für Stadtforschung mit Sitz in Wien versteht sich als internationale Urbanismus-Plattform an der Schnittstelle von Wissenschaft, Aktivismus und Kunst. Thematisiert werden globale Frage- und Problemstellungen, die im lokalen Rahmen behandelt werden und Aufschlüsse über gegenwärtige Stadtentwicklungen geben. Ausgehend von einem multiperspektivischen, interdisziplinären und gesellschaftskritischen Ansatz reichen die behandelten Felder von Architektur, Stadt-, Raum- und Landschaftsplanung über Geographie, Soziologie, Politik- und Medienwissenschaften bis zu Philosophie, Kunst und Ökonomie.

Der Verein fungiert seit 12 Jahren als Herausgeber der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift dérive. Schwerpunktausgaben der Zeitschrift beleuchten Themen wie Sicherheit, Migration, Aufwertung, Eventisierung, Wohnbau, Mobilität, Kunst im öffentlichen Raum u.v.m. Seit Juni 2011 fließt dieses Konzept auch in dérive – Radio für Stadtforschung ein, einem monatlichen Radioformat, das von mehreren Radiostationen im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt wird.

www.derive.at

 

urbanize! Int. Festival für urbane Erkundungen, Wien

Im Herbst 2010 gründete dérive – Verein für Stadtforschung das 10-tägige Festival urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen. Das Festival verbindet die Vielfalt an Disziplinen und ProtagonistInnen in ihrer Auseinandersetzung mit der Stadt als Kunst-, Forschungs- und Lebensraum.  In Vorträgen, Performances, Forschungsreisen, Multimedia-Aktionen, Diskussionen, Spaziergängen, Sound Walks + Talks, Filmen, Lesungen, Alltagsforschungen, Workshops und künstlerischen Interventionen erkundet das Festival den urbanen Raum mittels vielfältiger Formate und quer durch die Disziplinen. Das Festival bündelt die multiperspektivischen Stadtsichten von KünstlerInnen, MusikerInnen, FilmemacherInnen, PerformerInnen, LiteratInnen und WissenschaftlerInnen, um das weite Feld auszuloten. Ziel des Festivals ist die Anregung einer forcierten Beschäftigung mit urbanen Themenstellungen sowie das Aufzeigen von Möglichkeitsräumen in der alltäglichen Stadtnutzung. Das Festival agiert dabei dislokal an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum und in Kooperation mit zahlreichen Institutionen wie etwa dem Österreichischen Filmmuseum, dem Architekturzentrum Wien, der Universität für bildende Kunst Wien, der Technischen Universität Wien, uvm.

www.urbanize.at

Elke Rauth, derive & urbanize
Elke Rauth, derive & urbanize

Gefällt mir:

Cookie-Präferenzen

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren und hilft uns zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind. Nähere Informationen dazu können Sie in unserer Datenschutzerklärung nachlesen.

Erforderliche Cookies

Diese Cookies sind standardmäßig aktiviert, damit wir Ihre Cookie-Präferenzen speichern können.

Thirdparty-Cookies

Diese Website verwendet Google Analytics sowie den Facebook-Pixel.