Kategorie: Kulturelles Engagement von Unternehmen im Wandel
Kulturelles Engagement von Unternehmen im Wandel
Gesa Birnkraut, Leiterin des Institut für Kulturkonzepte Hamburg e. V. war in ihrer Funktion als Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Wirtschaft der Handelskammer Hamburg maßgeblich an der Erarbeitung des 1. Hamburger Kulturindexes beteiligt.
Rainer Sturm | pixelio.de
Die Untersuchung versteht sich als Klimaindikator für die Kulturförderung aus unternehmerischer Sicht in Deutschlands zweitgrößter Stadt und bietet neben Erkenntnissen zur Wahrnehmung von Hamburgs Kunst- und Kulturszene auch spannende Einblicke in allgemeine Trends des unternehmerischen Kulturengagements.
So wird aus der Untersuchung deutlich, dass der Einsatz zur Förderung der Kultur von Seiten der Unternehmerschaft zunehmend eigeninitiativ erfolgt. Demnach sind bei der Kulturförderung rund ein Drittel der befragten Firmen selbst aktiv tätig. Mit 45,1 Prozent wurden eigene Initiativen und Projekte als am weitesten verbreitete Form der Unterstützung genannt gefolgt von der Einzelfallförderung von Projekten mit 36,8 Prozent.
Die Kulturförderung der Unternehmen erfolgt laut der Erhebung zum größten Teil selbstlos. Mehr als 70 Prozent der befragten Unternehmen betreiben Kulturförderung als Engagement für die Gesellschaft. Knapp 60 Prozent der Firmen gaben als Ziel die Stärkung des lokalen Standorts an. Allgemeiner Imagegewinn sowie die positiven Wirkungen auf Geschäfts- und Kooperationspartner stehen somit eher selten im Vordergrund.
Die Fragen zur Art und Motivation der Kulturförderung sind nur zwei Aspekte, die im ersten Hamburger Kulturindex erfasst wurden. Der Klimaindikator soll die Bedeutung des Standortfaktors Kultur für die Wirtschaft und das kulturelle Engagement messen. Hierfür wurden vom Ausschuss für Kultur und Wirtschaft der Handelskammer Hamburg rund 1500 Unternehmen befragt.
Weitere Informationen zur Arbeit von Gesa Birnkraut sowie dem Hamburger Kulturindex finden Sie auf der Homepage der Kulturberatung Birnkraut | Partner bzw. auf der Webseite des Institut für Kulturkonzepte Hamburg.
Kategorie: Wilhelm Prainsack – Theater ›völlig aus der Fassung‹
Wilhelm Prainsack – Theater ›völlig aus der Fassung‹
Wilhelm Prainsack absolviert eine Schauspielausbildung in Klagenfurt und Wien. Neben der künstlerischen Arbeit auf den Bühnen blickt er immer gerne in die vielschichtige Organisation von Theaterbetrieben. Dabei macht er etliche Erfahrungen, wie Häuser konzeptioniert und organisiert sind, warum Produktionen sehr gut, oder eben auch nicht so gut funktionieren bzw. umgesetzt werden.
Erste Erfahrungen mit Eigenproduktionen macht der gebürtige Klagenfurter 2005 mit der Komödie ›Die Liebe ist ein seltsames Spiel‹, die in der Freien Bühne Wieden uraufgeführt wurde. Zahlreiche Gastspiele in den österreichischen Bundesländern sowie in Stuttgart folgen.
Gemeinsam mit Robert Saringer gründete der passionierte Kletterer 2009 den THEATER SOMMER KLAGENFURT, dessen Geschicke die beiden nach wie vor lenken. Neben ungewöhnlichen Neuinterpretationen bekannter dramatischer Werke erregt das Sommertheater inmitten der Klagenfurter Altstadt auch durch Aktionen wie dem „Bittwoch“ große Aufmerksamkeit.
Um sein Know-How in der Konzeption, Durchführung und Leitung von Kulturprojekten zu vertiefen absolvierte Wilhelm Prainsack den Postgraduate-Lehrgang ›Kultur & Organisation‹ am Institut für Kulturkonzepte | Universität Wien, welchen er 2012 mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Die im Lehrgang gewonnenen Erkenntnisse lassen Wilhelm Prainsack und Robert Saringer, der sich ebenfalls am Institut für Kulturkonzepte weitergebildet hat, in die Konzeption, Organisation und Projektdurchführung des THEATER SOMMER KLAGENFURT einfließen!
Der akademische Kulturmanager, Schauspieler und Sprecher ist verheiratet, Vater zweier Söhne und lebt in Wien.
THEATER SOMMER KLAGENFURT 2013
›KANNIBALE & DIEBE – Eine bissige Sommerkomödie‹ von Isabella Feimer frei nach Nestroy und Shakespeare
In dieser Welt-Uraufführung prallen mit Nestroy und Shakespeare zwei Großmeister der Weltliteratur aufeinander. Neu bearbeitet und ›völlig aus der Fassung‹ gebracht, werden erstmals die beiden Inselkomödien ›Häuptling Abendwind‹ und ›Der Sturm‹ zusammengeführt und an den Wörthersee versetzt:
Mit einem fulminanten Fest wollen sich die zwei abgebrannten Schickeria-Häuptlinge vom Wörthersee versöhnen und hoffen, sich so gegenseitig sanieren zu können. Doch die Konten und Vorratskammern sind leer und lange kann die dekadente Fassade nicht aufrechterhalten werden. Um Schein und Ansehen zu wahren sind den beiden wirklich alle Mittel recht! Zu allem Überfluss entdecken die Kinder beider Häuptlinge erste Liebesgefühle und zwielichtige Gestalten mischen sich unters Party-Volk…
Vom 20. Juni bis 20. Juli 2013 im Stadthaus Klagenfurt. Karten unter +43 (0)680|31 11 005
Kategorie: Rezension: Alexandra Jachim: Erfolgreiches Chormanagement
Rezension: Alexandra Jachim: Erfolgreiches Chormanagement
Rezension:
Alexandra Jachim: Erfolgreiches Chormanagement. Ein Leitfaden. Facultas, 2013
Was macht einen guten Chor zu einem exzellenten Chor? Welche Aspekte sind neben der künstlerisch-sängerischen Leistung in der Organisation, Struktur und Führung des Chors entscheidend für seine Qualität? Was ist entscheidend für erfolgreiches Chormanagement?
Um sich im ständig im Wandel befindlichen Kulturmarkt behaupten zu können, muss ein Chor ebenso wie jeder andere Kulturbetrieb auf den zunehmenden Professionalisierungsdruck reagieren. Steigender Zeit- und Kostendruck, schwierige Finanzierungsfragen, Veränderung in Struktur und Verhalten von Konzertbesuchern sowie Herausforderung der Multioptionsgesellschaft setzen dem Chor als Kulturschaffenden zu.
Alexandra Jachim ist Betriebswirtin und Kulturmanagerin und setzt sich seit mehr als zehn Jahren in Theorie und Praxis mit dem Thema Chormanagement auseinander. In der vorliegenden Publikation hat sie einen Leitfaden erstellt, der Rahmenbedingungen und Grundlagen für den Kulturbetrieb beschreibt und dabei auf die Besonderheiten des Kulturbetriebs Chor eingeht.
Mit vielen Beispielen aus der Praxis und hilfreichen Tipps bestückt, richtet sich dieser Leitfaden an alle Menschen, die Chöre führen – an künstlerische LeiterInnen ebenso wie an Führungsteams – und zeigt, wie jedem Chor durch Kulturmarketing und Stakeholder-Management eine Steigerung der künstlerischen Qualität gelingt.
Kategorie: Creative Network Volume°2 des Austrian Talent Network
Creative Network Volume°2 des Austrian Talent Network
Unser Partner, das Austrian Talent Network – kurz ATN, ist das erste direkte Bindeglied zwischen talentierten jungen Menschen mit Migrationshintergrund und der Österreichischen Kreativwirtschaft.
Das ATN sucht gezielt nach Praktikumsplätzen, Einstiegsjobs und offenen Stellen in den 11 Kreativbranchen. Interessenten können sich beim ATN melden. Ein professioneller ATN-Berufscoach steht bei den ersten Schritten in eine neue berufliche Zukunft mit Rat und Tat zur Seite.
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Am 18. April lädt das ATN alle Interessierte zum Creative Network Volume°2!
Liebe Kreative, Liebe Talents, Liebe Partner, Journalistenkollegen und Ambassadors!
Seit dem ersten ATN-Netzwerktreffen hat sich so einiges getan. Wir haben kreative junge Leute mit den Entscheidern der Kreativbranche zusammengebracht. Viele andere sind auf uns zugekommen. Haben von uns gehört. ›Lasst uns doch was miteinander auf die Beine stellen!‹. Gerne!
Mittlerweile reicht das Netzwerk von Neubau bis nach Weißrussland. Vom Rapper bis zur Virtual Fashion Designerin.
Und das will gefeiert werden. Das ATN-Team lädt zu Network&Vodka.
Sinn der Sache: KREATIVE DIESER WELT, VERNETZ EUCH! Lernt frische Talente, zukünftige ArbeitgeberInnen oder ProjektpartnerInnen kennen!
PROGRAMM 1. Wir sagen: ›Hallo! Und das haben wir geschafft!‹ 2. Drink! 3. Come together & be creative! P.S.: Visitenkarten nicht vergessen.
WANN: 18. April, ab 19h WO: Roxy, Operngasse 24 1040 Wien SPECIAL: Von Makava und Bründlmayr Wein gibt es Weißen Spritzer und VodKAVA zum Specialpreis für unsere Gäste. Plus Gratis-Eintritt für den anschließenden Roxy-Event.
Am 7. Mai findet um 10.00 Uhr im MUMOK die Pressekonferenz zum einjährigen Jubiläum statt.
Nähere Infos zum ATN findet ihr | finden Sie hier.
Austrian Talent Network, Foto: Claudio Farkasch
Kategorie: Interview: Professionelle Kulturarbeit in Niederösterreich
Interview: Professionelle Kulturarbeit in Niederösterreich
Karin Wolf traf sich mit zwei AbsolventInnen des Lehrgangs ›Professionelle Kulturarbeit‹ zum Interview:
Sie sprachen über Herausforderungen in der regionalen Kulturarbeit und Ihre Erfahrungen und Weiterentwicklung im Lehrgang.
WAS IST IHR RESUMÉ DES LEHRGANGSBESUCHS?
Karin Weber-Rektorik
Mit Lehrgangstart war ich bereits zehn Jahre lang ehrenamtlich im Museum tätig und hatte nun eine neue Position inne. Der Lehrgangsbesuch hat mir zusätzliche Sicherheit gegeben.
Die Vortragenden sind sehr stark auf die einzelnen Projekte eingegangen, das hat mir sehr gut gefallen. Da waren wirklich sehr viele persönliche Ratschläge dabei und nicht nur Allgemeinwissen, das vorgetragen wurde.
Ein großer Berg an unübersichtlichen Arbeiten wurde für mich in machbare Abschnitte geteilt. Am Anfang des Lehrgangs hat sich jeder auf sein Thema konzentriert, sein Vorhaben genauer formuliert. Im weiteren Verlauf habe ich dann sehr viel Input auch von den anderen TeilnehmerInnen zu meinem Projekt bekommen, das war sehr hilfreich für mich. Konkrete Ergebnisse? Wir hatten im letzten Jahr eine zehnprozentige Steigerung der Besucherzahlen. Das ist auch durch eine bessere Koordinierung der Führungen passiert und dass es nun durch mich eine kontinuierliche Ansprechperson gibt, die früher nicht da war.
Und auch die Zusammenarbeit mit anderen Museen und Kulturinstitutionen funktioniert sehr gut. In letzter Zeit wurden einige Leihobjekte für Ausstellungen angefordert, das ist ein Zeichen, das wir relevant für die Branche sind. Wenn das niederösterreichische Landesmuseum sich von uns Objekte ausborgt, dann können wir stolz sein!
Doris Pikisch
Die Stadtgalerie war schon lange in Mödling als Veranstaltungsort beheimatet, stand dann längere Zeit leer und meine Familie und ich haben uns relativ rasch und kurzfristig entschlossen, diesen Ort zu neuem Leben zu erwecken. Und zu diesem Zeitpunkt fiel mir der Folder in die Hand und ich hatte den Eindruck, der Lehrgangsbesuch würde mich in dieser Phase unterstützen. Wichtig für mich war auch, dass der Lehrgang berufsbegleitend ist, immer Freitag und Samstag und dass eine Vielfalt an Themen beleuchtet wurden.
Ich habe schon viele Kurse an verschiedenen Instituten besucht, was mir hier sehr gut gefallen hat, war, dass alle Vortragenden wirklich didaktisch gut ausgebildet sind und sehr gut vorgetragen haben. Das war wirklich toll!
Das Feedback der Vortragenden und der anderen TeilnehmerInnen hat mich sehr bestärkt und bestätigt. Und in der sehr erfolgreichen Umsetzung hat sich auch gezeigt, dass es richtig war, das Projekt langsam wachsen und reifen zu lassen. Ich bin stolz auf das, was wir in den letzten eineinhalb Jahren geschaffen haben. Mittlerweile haben uns Land und Gemeinde auch schon wahrgenommen und unterstützen uns mit kleinen Beträgen, was mich sehr freut.
Rainer Sturm | pixelio.de
WELCHES THEMA WAR BESONDERS WICHTIG FÜR SIE?
Doris Pikisch
Das Thema Sponsoring war für mich sehr interessant, da private Finanzierung für die Stadtgalerie auch eine wichtige Rolle spielt. Da gibt es noch vieles zu tun für mich!
Ansonsten war die Vielfalt der Themen insgesamt interessant. Es war für mich sehr bereichernd, die unterschiedlichen Projekte der TeilnehmerInnen kennen zu lernen und vor allem auch zu sehen, wie sie sich im Laufe des Lehrgangs verändern. Insgesamt war es für mich ein schönes Erlebnis, auf ganz neue Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zu treffen. Mir hat die Dynamik in der Gruppe gefallen. Es war anfangs nicht immer einfach in der Gruppe, weil wir doch auch aus sehr verschiedenen Ecken kamen. Am Ende war es aber sehr harmonisch.
Auch mein Projekt und mein Blick darauf haben sich verändert. Ich habe mit der kompletten Kultur für die Stadtgalerie begonnen und habe dann im Laufe der Zeit relativ schnell erkannt, dass das zu komplex und unübersichtlich ist und dabei nichts Gutes herauskommt.
Daher habe ich mich im Lehrgang dann auf einen Programmpunkt, die Klimt-Ausstellung konzentriert und dieses Thema intensiv bearbeitet.
Karin Weber-Rektorik
Der Zeitpunkt des Lehrgangs war ein sehr guter für mich, weil der Start mit meinem Arbeitsbeginn im Museum zusammen gefallen ist. Am Tag, an dem ich die Einstellungszusage vom Bürgermeister erhielt, ist mir auch der Lehrgangsfolder in die Hand gefallen. Mit dem neuen Job stand ich vor neuen Herausforderungen im Bereich Organisation und Management, vor allem war es mein Ziel, die ehrenamtliche Arbeit im Haus auf eine professionelle Basis zu stellen, das heißt, Aufgaben zu verteilen und Abläufe zu standardisieren. Das erste halbe Jahr war vor allem den internen Prozessen gewidmet und im zweiten Halbjahr gewann dann die Kommunikation nach außen an Gewicht. Mein Projekt hat sich hinsichtlich Inhalt und Zielen nicht verändert.
Foto: Rainer Sturm | pixelio.de
WAS SIND DIE AKTUELLEN HERAUSFORDERUNGEN IN EURER ARBEIT?
Karin Weber- Rektorik
Ich habe immer wieder bei Führungen in unserem Museum sehr positives Echo von den BesucherInnen vernommen. Das hat mich und meine MitarbeiterInnen natürlich sehr gefreut. Ich wünsche mir, dass dieses Echo sich noch weiter verbreitet. Bei den Schulklassen hat es sich schon stark herumgesprochen, dass wir ein Museum sind, wo SchülerInnen und LehrerInnen willkommen sind. Ich denke, da sind wir auf einem guten Weg. Und ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde weiterhin gut funktioniert, die hinter dem Museum steht. Ich möchte mehr Energie und Aufwand in die Pressearbeit stecken, um noch mehr private Besucher zu erreichen.
Doris Pikisch
Das Team der Stadtgalerie ist inzwischen gut eingespielt, wir reagieren nicht mehr nur, sondern agieren! Wir hätten gerne mehr Ressourcen für die Pressearbeit, noch fehlt es uns an Zeit und Konsequenz, um dran zu bleiben. Es wäre schön, wenn wir uns jemanden leisten könnten, der sich professionell der Pressearbeit widmet.
Für unser Programm haben wir eine künstlerische Leiterin und unser Kabarettprogramm steht schon bis März nächsten Jahres. Wir haben einmal im Monat einen namhaften Kabarettisten zu Gast und wenn das, was wir uns vorgenommen haben, gut läuft, dann können wir uns entspannt zurück lehnen.
Ich würde in Zukunft gerne mehr Interessierte erreichen. Es gibt immer noch Menschen im nächsten Umfeld, die nicht wissen, dass es die Stadtgalerie – wieder – gibt.
Wir bemühen uns an allen Ecken und Enden, Menschen zu erreichen und zu informieren, wir haben Transparente, Flyer, Plakate und wir werden in der einen oder anderen Lokalzeitung besprochen und auch in größeren Medien.
Je mehr Leute uns kennen, umso mehr kommen und da kommt auch die Umwegrentabilität ins Spiel. Nur so können wir uns den ›Luxus‹ eines Kulturprogramms leisten.
Zurzeit finanzieren wir uns teilweise das Kulturprogramm über Vermietungen an Firmen und Privatpersonen.
Andreas Morlok | pixelio.de
WEM WÜRDEN SIE EMPFEHLEN, DEN LEHRGANG ZU BESUCHEN?
Karin Weber- Rektorik
Es sind prinzipiell alle gut aufgehoben, die im Kulturbereich arbeiten, bzw. arbeiten wollen.
Das muss nicht unbedingt nur in einem Museum sein. Wer sein Projekt auf verschiedenen Ebenen verbessern möchte, wird in diesem Lehrgang viel Wissenswertes erfahren.
Doris Pikisch
Wer ein Projekt hat, das er gern umsetzen möchte, kann sich in diesem Lehrgang viel Input holen. Es werden sehr viele Aspekte eines Projekts abgedeckt, und man bekommt einen Einblick in unterschiedliche Sparten und eine Vielzahl an nützlichen Informationen.
Es braucht vielleicht nicht jeder alles, aber doch nimmt sich jeder das mit, was für ihn wichtig ist. Und es schadet ja auch nicht, wichtige Dinge, die man kennt, nochmals zu hören, bzw. daran erinnert zu werden!
Der nächste Lehrgang ›Professionelle Kulturarbeit‹ des Museumsmanagements NÖ in Kooperation mit dem Institut für Kulturkonzepte startet am 18. Oktober 2013 in Krems. Weitere Infos finden Sie hier.
Rainer Sturm | pixelio.de
Kategorie: Anja Czeike-Rojas – für die Musik der Lebensfreude, das Lachen
Anja Czeike-Rojas – für die Musik der Lebensfreude, das Lachen
Anja Czeike-Rojas
ABSOLVENTIN DES POSTGRADUATE LEHRGANG ›KULTUR & ORGANISATION‹
Sprache und Musik als kulturelle Ausdrucksformen haben mich seit jeher fasziniert. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich mich nach meinem Französisch und Spanisch Studium an der Universität Wien, Université Lyon II und der Universidad Autónoma de Madrid auch einem Musikprojekt widmete, das diese Bereiche in sich vereint.
Seit 2007 begleite ich das argentinisch-kolumbianische Duo Barembuem-Rojas auf seinem künstlerischen Weg.
Während des Postgraduate Lehrgang ›Kultur und Organisation‹ erarbeitete ich für das Duo ein Marketing- und Positionierungskonzept zur Erschließung neuer Publikumskreise.
Und Marketing, Sponsoring sowie Kooperationskonzepte spielen auch bei meiner neuen Tätigkeit eine zentrale Rolle. Seit Jänner schätze ich mich glücklich, im Team der ROTE NASEN Clowndoctors für die Musik der Lebensfreude, das Lachen, tätig zu sein. Konkret bin ich für das Corporate Fundraising, den Auf- und Ausbau von Firmenkooperationen, zuständig. Ein neues, speziell für mehrfach behinderte Kinder entwickeltes Clown-Programm, bei dem Musik ein ganz wesentliches Element ist, finde ich besonders berührend. Das KARAWANEN Orchester. Die zahlreichen anderen Aktivitäten der ROTE NASEN könnt ihr tagesaktuell über facebook verfolgen.
Viele Verbindungen, die sich während des Lehrgangs aufgebaut haben, bestehen nach wie vor, vertiefen sich und lassen neue Kooperationen entstehen. Die Vernetzung, der Austausch und spannende Impulse sollen nun auch zwischen den unterschiedlichen Lehrgangsjahrgängen verstärkt werden. Deshalb haben vier Kolleginnen und ich letztes Jahr den Alumni Club ›Kunst & Kultur‹ gegründet. Ich möchte alle AbsolventInnen auf diesem Weg herzlich zu unserem nächsten Alumni Treffen mit einer feinen Diskussionsrunde zum Thema ›Netzwerken‹ einladen. Als Gäste erwarten wir Irene Knava (audiencing.net) und Manuela Kohl (Die Kulturmanagerinnen).
18. April 2013 18:30h im Blüthner Zentrum Wien (1010 Wien, Bräunerstraße 5)
Und falls ihr Lust auf ›Tango einmal anders‹ habt: Im Rahmen des 5. Festivals ›100% Singer-SongwriterInnen‹ könnt ihr Paula Barembuem und Pablo Rojas am 23. März live erleben.
Anja Czeike-Rojas
Kategorie: …wie Ideen zu Projekte werden – das Interview
…wie Ideen zu Projekte werden – das Interview
Letzte Woche launchte eine neue Crowdinvesting-Plattform. Crowdinvesting, Crowdfunding und die Entwicklung von Geschäftsmodellen sind Begriffe, die auch im Kunst- und Kreativbereich immer größere Bedeutung gewinnen. Unsere Mitarbeiterin Daniela Unterholzner traf sich mit den zwei Gründern Paul Pöltner und Stefan Perkmann Berger zum Gespräch:
CONDA ist die neue Crowdinvesting Plattform in Österreich. Sie arbeitet eng mit WhatAVenture zusammen, einem Tool, das Menschen dabei unterstützt ihre Geschäftsideen weiter zu entwickeln. Was genau kann man sich darunter vorstellen?
Paul: CONDA ist die österreichische Crowdinvesting Plattform zur Projekt- und Unternehmensfinanzierung mit regionalem Fokus. Wir bieten innovativen österreichischen Unternehmen und Unternehmen der Kreativindustrie die Möglichkeit einer Kapitalfinanzierung über die ›Crowd‹. Zudem unterstützen wir die Unternehmen, zusammen mit Partnern aus unserem Netzwerk, in den Bereichen Finanz, Recht, Marketing und PR. Wir setzen alles daran, den UnternehmerInnen zum Erfolg zu verhelfen und stellen jedem Projekt einen Mentor zur Seite, der den Aufbau begleitet. Investoren finden bei CONDA transparente Projektinformationen zu jedem Unternehmen. Ab einem Betrag von 100 EUR können sich Investoren an lokalen, qualitativ hochwertigen Unternehmen beteiligen. Somit fördern wir zusammen nicht nur die Österreichische (Kreativ-)Wirtschaft sondern tragen auch einen bedeutenden Teil zur Unterstützung von Startups und innovativen Unternehmen bei.
Stefan: Im Unterschied dazu setzt das virtuelle Tool WhatAVenture in einer früheren Phase an. WhatAVenture ermöglicht UnternehmerInnen aus einer Idee rasch und effizient ein Geschäftskonzept zu entwickeln und stellt die Schnittstelle zu Risikokapitalgebern her. WhatAVenture richtet sich an all jene Personen und Teams mit spannenden Gründungsideen. Sobald das Geschäftskonzept über das Tool vom Team erfolgreich weiterentwickelt wurde, kann das Projekt für Risikokapital eingereicht werden. Um den Company Building Prozess von der Idee bis zur ersten Finanzierung möglichst nahtlos anzubieten, wird zwischen CONDA und WhatAVenture eine intensive Zusammenarbeit angestrebt.
Was genau ist neuartig an diesen Initiativen?
Stefan: Es gibt einige Aspekte, die WhatAVenture neuartig machen: Zentral ist, dass das Geschäftskonzept in einem iterativen Prozess entwickelt wird. Die dahinterliegende Beobachtung ist, dass erfolgreiche Startups meist mehrere Schlaufen drehen, bis das Produkt oder die Dienstleistung tatsächlich die Bedürfnisse von Kunden im Markt trifft. So war Flickr zu Beginn ein Multiplayer-Computerspiel und hat sich erst in mehreren Entwicklungsschritten zu der Photosharing Plattform entwickelt, wie wir Flickr heute kennen. Weiteres verfolgt WhatAVenture einen spielerischen Ansatz, der den Entwicklungsprozess fördert und das Startup Team möglichst effektiv durch den Entwicklungsprozess führt. Wir nehmen die Personen sozusagen an der Hand und weisen sie auf Schwachstellen und|oder Möglichkeiten in ihrem Projekt hin. Alle, die schon selbst Projekte umgesetzt haben, wissen wie wichtig der ständige Blick von Außen ist.
Paul: CONDA steht nicht nur für Crowdinvesting, denn wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz zur Unterstützung der UnternehmerInnen. Dies beginnt bereits in einer sehr frühen Phase, nämlich bei der Entwicklung und Ausreifung der Ideen. Hierfür haben wir mit der Gründerwerkstatt einen Raum auf unserer Plattform geschaffen in dem Ideen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden können. Mittels eines eigens entwickelten Voting-Tools kann die ›Crowd‹ jede einzelne Idee bewerten, was dem|der IdeengeberIn bzw. UnternehmerIn ein direktes Feedback einbringt. Kommt es in weiterer Folge zu einer Finanzierung mittels CONDA, begleiten wir auch in dieser Phase die Projekte und bieten Ihnen zusätzliche Unterstützung.
CONDA
Warum sind diese Plattformen für die Kreativwirtschaft und die Kunst und Kultur relevant?
Stefan: Vor allem in diesen Bereichen lässt sich ein sehr starker Trend in Richtung Unternehmertum beobachten. In der Kreativwirtschaft beobachten wir vor allem in Wien zahlreiche junge Initiativen und Neugründungen (z.B. die Bereiche Mode, Design). Im Kunstbereich sehen wir z.B. KünstlerInnen, die AGs bilden (Beispiel eeza) als einen neuen Ansatz. Zudem ist es vor allem in Zeiten von knappen Budgets wichtig darüber nachzudenken, welche alternativen Finanzierungsmodelle genutzt werden können um Kunst und Kultur möglich zu machen – und unternehmerisches Denken ist für die erfolgreiche Umsetzung von Kulturprojekten schon lange nicht mehr wegzudenken. WhatAVenture setzt genau dort an und führt Gründungsinteressierte auch ohne Vorwissen in State-of-the-Art Ansätze in der Entwicklung von Geschäftskonzepte ein.
Paul: Mit unserem Modell zur Finanzierung sowie auch dem nötigen Know-how und Netzwerk möchten wir gerade auch Kunst- und Kulturbetrieben bei der Realisierung ihrer unternehmerischen Projekte behilflich sein. Wie uns zahlreiche Erfolgsbeispiele unserer Nachbarn in Deutschland zeigen, eignet sich Crowdinvesting besonders zur Umsetzung von Projekten der Kreativwirtschaft (z.B. Front Row Sociecty, Abstimmung zur Produktion von Kollektionen und Entwürfen im Modebereich über einen Community-Ansatz oder Music Logistics, eine reichweitenstarke Direktvermarktung von Musikdownloads).
Sie wollen mehr über diese Initiativen erfahren? Hier die Links zu den Websites:
Im Kulturbereich ist seit einigen Jahren ein wachsendes Interesse und ein zunehmender Bedarf an Evaluationen zu beobachten. In Zeiten knapper Kassen und stagnierender Mittel sehen sich Kultureinrichtung und Politik einem steigenden Legitimationsdruck ausgesetzt. Evaluationen werden im Kulturbereich aber nicht nur zum Zweck der Rechenschaftslegung durchgeführt, sondern vor allem auch um Managemententscheidungen auf eine sichere Datenbasis zu stellen und um Lern- und Entwicklungspotenziale zu erschließen.
Diesem aktuellen Thema widmet sich der wissenschaftliche Sammelband Evaluation in Kultur und Kulturpolitik, der von den Soziologen Rainer Stockmann und Vera Hennefeld herausgegeben wird, und Ende des Monats im Waxmann Verlag erscheint. In einer systematischen Bestandsaufnahme des Status quo versammeln die Herausgeber dabei Know-How und Best Practices aus Theorie und Praxis.
Gesa Birnkraut, Leiterin des Institut für Kulturkonzepte Hamburg, widmet sich in ihrem Beitrag für den Band dem Thema Einflüsse der föderalen Struktur der Kulturförderung in Deutschland auf die Bedeutung von Evaluation und die Evaluationspraxis in diesem Politikfeld. Darin spürt sie den Besonderheiten der deutschen Kulturförderung auf Landesebene nach und erörtert, welche Aspekte im Hinblick auf eine Evaluation im Kulturbereich hier besonderer Aufmerksamkeit bedürfen.
Der Sammelband erscheint als elfter Band in der Reihe Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung und ist zu 29,90 € im Buchhandel erhältlich.
ISBN 978-3-8309-2819-5
Weitere Informationen zum Sammelband finden Sie in der Ankündigung des Verlags unter www.waxmann.com
Weiterführende Informationen zum Institut für Kulturkonzepte Hamburg und der Arbeit von Gesa Birnkraut finden Sie unter www.kulturkonzepte.de
Rainer Sturm | pixelio.de
Kategorie: Social Media: Im Alltag angekommen
Social Media: Im Alltag angekommen
GASTBEITRAG UNSERES DOZENTEN CHRISTIAN HENNER-FEHR:
Gerd Altmann | pixelio.de
Seit letztem Jahr hat Facebook mehr als eine Mia. NutzerInnen und auch Netzwerke wie Twitter, Pinterest oder Google+ erfreuen sich weiterhin steigender Beliebtheit. Wer dem Social Web ein baldiges Ende prophezeit hat, liegt wohl ebenso daneben wie all diejenigen, die dem Aufkommen des Internets keine große Bedeutung beimessen wollten. Ähnliche Befürchtungen gab es übrigens auch, als Radio und TV aufkamen und ein Zerfall der gesellschaftlichen Strukturen befürchtet wurde. Viele fürchteten, die Menschen würden fortan weder Bücher lesen noch Gespräche miteinander führen.
Fernsehen, Radio und das Internet sind – von Ausnahmen abgesehen – aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken, zu selbstverständlich ist deren Nutzung für uns geworden. Auch das Social Web scheint eine ähnliche Entwicklung durchzumachen, wir begegnen schon heute Facebook, Twitter & Co. auf Schritt und Tritt in unserem täglichen Leben. Auf vielen Plakaten findet sich der Hinweis auf eine Facebookseite und Fernsehsendungen werden vom Publikum immer häufiger auf Twitter kommentiert.
Auch der Kunst- und Kulturbereich setzt verstärkt auf Social Media. Vorbei die Zeiten, als die Tatsache, dort präsent zu sein, für Aufsehen sorgte. Heute ist das selbstverständlich, die nächste Runde im Kampf um die Aufmerksamkeit der UserInnen hat bereits begonnen. So hat das Maxim Gorki-Theater in Berlin die Effie Briest in einer Facebookgruppe ›voraufgeführt‹ und viele Museen in Deutschland versuchen mit Hilfe von Tweetups, Online- und Offlinewelt zu verbinden.
GUTE UND NEUE IDEEN SIND GEFRAGT
Ich glaube, solche Ideen lassen sich nur selten eins zu eins übernehmen, zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen. Hinzu kommt, dass sich nicht jede Idee einfach so übertragen lässt. Die Idee von #operaplot, einen Wettbewerb zu starten, in dem es darum geht, den Inhalt der eigenen Lieblingsoper in einem Tweet, also in 140 Zeichen zusammen zu fassen, lässt sich zwar theoretisch auch als #theaterplot durchführen. Aber so wirklich zufrieden werden die MacherInnen wahrscheinlich nicht sein. Besser ist es, eine eigene, zündende Idee zu haben.
Die hat aber nur, wer sich mit den entsprechenden Tools auskennt und im Umgang mit ihnen vertraut ist. Wer sich auf Google+, LinkedIn oder verschiedenen Blogs umsieht, wird schnell erkennen, dass die Karawane bereits weitergezogen ist. Nicht mehr das Thema Social Media steht im Vordergrund, sondern es geht um Storytelling, Content Strategy, Gamification oder, ganz aktuell, um Big Data.
Das Wissen um die Funktionsweise der verschiedenen Social Media-Kanäle wird mittlerweile als selbstverständlich vorausgesetzt. Das zeigen auch die vielen Stellenanzeigen, in denen Social Media-Kenntnisse verlangt werden, egal ob es um Marketing, PR, Kommunikation oder Vertrieb geht. Schon heute kann es ein Wettbewerbsnachteil sein, nicht zu wissen, wie Twitter funktioniert, was der Edge-Rank bei Facebook bedeutet oder wie man kurzfristig ein Hangout in Google+ organisiert.
Wer sein (potenzielles) Publikum direkt ansprechen möchte, tut das auf Facebook. Der Kontakt zu den JournalistInnen erfolgt am ehesten über Twitter und wer in den Suchmaschinen gefunden werden möchte, setzt sinnvollerweise auf ein Blog und Google+. Gute Ideen, um dort auf mich aufmerksam zu machen, fallen mir nur ein, wenn ich weiß, wie die einzelnen Tools funktionieren. Wer noch nie an einem Hangout teilgenommen hat und nicht weiß, was sich hinter dem Kürzel #ff verbirgt, der hat schon heute einen Wettbewerbsnachteil, der eher größer als kleiner wird. Social Media ist im Alltag vieler Menschen bereits angekommen, in Ihrem auch?
Autor: Christian Henner-Fehr
Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte – Wer die Tools Schritt für Schritt kennen lernen möchte – Wer alle seine Frage zum Einstieg und effizienten Nutzung von Social Media klären möchte – Der hat die Chance am 15.|16. März bei einem zweitätigen Seminar mit Christian Henner-Fehr dabei zu sein. Anmeldung ist noch möglich unter http://bit.ly/VqkVfQ Melden Sie sich rasch um sich einen Platz zu sichern.
Bei Fragen rufen Sie uns einfach an: 01 585 39 99.
…Absolventin des Zertifikatskurses Kulturmanagement
Katja Schröckenstein
Ihr seht ein Foto von mir beim Auflegen, in großen Clubs allerdings mit Vinyl! Mein Name ist Katja Schröckenstein. Ich habe vor ein paar Jahren den Zertifikatskurs Kulturmanagement absolviert und habe für mich und meine berufliche Weiterentwicklung viel profitieren können. Meine große Leidenschaft ist Schreiben, Literatur und Kino. Meine Begeisterung für Film hat schon sehr früh begonnen, seitdem war es um mich geschehen. Ich war ständig im Kino, habe mir sehr viel Verschiedenes angesehen und schlussendlich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.
Als ausgebildete Filmcutterin und Drehbuchautorin, mache ich aber auch Regie und dramaturgische Beratungen. Seit vielen Jahren unterrichte ich Drehbuchschreiben. Der nächste Termin für einen Drehbuchworkshop ist der 5.|6.|7. April 2013. Ich würde mich sehr freuen jemanden von euch dort kennen zu lernen. Die Anmeldung ist ganz einfach unter:
Derzeit arbeite ich an meinem ersten Kinospielfilm! Er befindet sich im Stadium der Entwicklung. Neben Prosa und Lyrik schreibe ich auch an meinem ersten Roman. Eine große Ehre war die Nominierung für die Teilnahme am Literaturwettbewerb/Wettlesen in Wartholz 2013. Hier könnt ihr meine Filmreferenzen und literarischen Veröffentlichungen einsehen:
Aktuell kann ich euch von ganzem Herzen den neuen Film ›NervenBruchZusammen‹ von Arash T. Riahi (›Ein Augenblick Freiheit‹, ›Exile Family Movie‹) empfehlen, der am 1. März 2013 in die Kinos kommt. Die Protagonistinnen und ihre Stärke rühren einen unglaublich und es ist ein Glücksmoment fürs Kino. Ein leiser Film über Frauen am Rande der Gesellschaft, deren Stimme gehört werden soll: