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Sprache(n) als Gestaltungselement in der Kulturvermittlung

Foto: Hivan Arvizu Soyhivan | Unsplash

Inhalt

Sprache entscheidet in der Kulturvermittlung nicht nur darüber, wie Inhalte vermittelt werden, sondern beeinflusst maßgeblich Zugänglichkeit und Teilhabe.

In diesem Seminar steht die bewusste sprachliche Gestaltung von Vermittlungsformaten und -materialien im Kontext eines vielfältigen Publikums im Mittelpunkt. Wir fragen:
Wer wird angesprochen – und wer nicht?
Wird über Personen gesprochen – oder mit ihnen?
Was wird angesprochen – was bleibt unausgesprochen?
Und: Wer spricht eigentlich?

Wir setzen uns mit Einfacher und Leichter Sprache im Spannungsfeld zwischen Zugänglichkeit und Komplexitätsverlust auseinander. Aufbauend auf einer Reflexion von Macht- und Repräsentationsverhältnissen in Sprache beschäftigen wir uns mit diskriminierungssensibler Kommunikation. Gemeinsam erarbeiten wir diskursive Formate für vielfältige Publikumsgruppen, in denen Mehrsprachigkeit, unterschiedliches Vorwissen und verschiedene Perspektiven als Bereicherung verstanden werden und Besucher:innen selbst zu Wort kommen.

Das Seminar verbindet theoretische Impulse mit praktischen Übungen und der Reflexion von (eigenen) Vermittlungsprojekten.

Zielgruppe

Kulturvermittler:innen, Kurator:innen, Kulturmanager:innen und Mitarbeitende aus Kunst- und Kulturinstitutionen, die ihre sprachliche Praxis reflektieren und inklusiver gestalten möchten.

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