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Stellenbeschreibung

Liebe Kunst - Kulturinteressierte

die Notgalerie ist auf der Suche nach einer Praktikant*in für Öffentlichkeitsarbeit & Back Office.

Der Zeitaufwand wird mit ca. 20 Stunden / Woche kalkuliert.
Finanziell ist ein kleines Honorar für die dein Mitwirken und dein Interesse an dem Projekt in Höhe 300,- bis 400,- / Monat möglich.

Beginn wäre direkt möglich, die Dauer vorerst für ca. ½ Jahr geplant.

Die wichtigsten Aufgaben:

*) Erstellen / Betreuung einer neuen Website (mit Baukastensystem wie z.B. Jimdo oder CargoSite)
*) Betreuung der Mailing List
*) Betreuung der Social Media Kanäle
*) Kommunikation mit Künstler*innen, Galerist*innen usw.
*) Mitentwickeln von Strukturen und Konzepten der Notgalerie

Was ist die Notgalerie und was ist die Aufgabe für unsere Praktikumsstelle:

Im Kern ist die Notgalerie ein Projekt, dass das Zentrum meiner (Reinhold Zisser) künstlerischen Arbeit bildet. In dem Versuch, in einem Kunst-Projekt Kritik und einen neuen Diskurs zum System Kunstinstitution zu schaffen, wurde das Projekt selbst aber immer mehr zu einer Institution und bewegt sich weiterhin in diesem Spannungsfeld.
Seit 2015 haben über 200 Künstler*innen Projekte realisiert. Aus diesen vielen Begegnungen entstand über die Jahre eine Kerngruppe von etwa 10 Personen, die stärker in das Projekt involviert sind.

Folgend ein paar Worte zu Vergangenheit und Entstehung des Projekts und in Folge Gegenwart und Zukunft.

Die Notgalerie war ursprünglich eine Notkirche, gebaut 1946.
2015 wurde sie vom Wiener Künstler Reinhold Zisser (thats me :) ) verlassen aufgefunden, besetzt und unter dem Namen Notgalerie zur Meta-Installation transformiert. Eine wichtige Aufgabe und Qualität dieser Installation war ihre Funktion als Ausstellungsraum.
2017 wurde das komplette Gebäude, um es vor dem Abriss zu retten, zerlegt und in der Seestadt neu aufgebaut. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich die Notgalerie, die ursprünglich als Institutionskritische Installation gedacht war, selbst zur Institution.

2020 wurde sie erneut komplett zerlegt. Dieses mal aber nicht direkt neu aufgebaut, sondern über den Aufruf sie zu verwahren an möglichst viele Menschen verteilt. Diese unterschrieben Verträge, in denen sie die versprachen für 5 Jahre auf die übernommenen Teile aufzupassen.
Über 500 Menschen übernahmen Teile und unterschrieben diese Verwahrungsverträge. Die meisten übernahmen einzelne Bretter.
Ein paar Videos und Doku dieser ganzen Zerlegung mi Sommer 2020 findet man im Videobereich der aktuellen Notgalerie Website. → https://notgalerie.at/Videos
Es ergab sich auch, dass einige größere Konvolute zu Galerien und Institutionen kamen und dort zu neuen Raumformationen aufgebaut wurden bzw. dieser Aufbau jetzt gerade geplant ist.
Diese Konvolute sind also neue Notgalerie-Satelliten, die über die nächsten fünf Jahre selbst wieder als Ausstellungsmöglichkeiten existieren werden.
Zur Zeit sind folgende „Satelliten“ bereits aufgebaut oder in Umsetzung:
*) Standort I – der Container mit 70% der Notgalerie Teile in einem Klostergarten in Hall in Tirol
*) Standort II – Ein Eck der Notgalerie wurde komplett im Garten der Galerie Petra Seiser am Attersee aufgebaut.
*) Standort III – Über eine Installation in Kooperation mit dem House of Arts Brünn, Martin Zet und der Notgalerie, wird in Brünn eine Notgalerie Installation „LAVKA Notgalerie“ entstehen.
*) Standort IV – in Wien wird ein weiterer Standort gesucht wo mit Dachträgern eine Rauminstallation gebaut wird, die als kleiner Showroom funktioniert.
*) Standort V – der gleiche Raum wie am Standort IV in Wien wird als Partnerraum in Prag am Areal der Pragovka Galerie errichtet.

*) weiters stellt die Seestadt den Standort an dem die Notgalerie von 2017 bis 2020 stand weiterhin zur Verfügung. Aus der 200m2 großen Holzplattform, die wir 2017 als Fundament für die Notgalerie neu gebaut haben wird ab diesem Sommer das Nachfolgeprojekt „PLATTFORM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST“.

An diesem Punkt wird glaube ich deutlich, dass das Projekt weiter wächst und die Zeit der “zerlegten und verteilten” Notgalerie in den nächsten 5 Jahren keine Pause, sondern vielleicht der Zeitraum mit der größten Projektreichweite sein wird.

Wie eingangs geschrieben, wir suchen über diese Ausschreibung eine Person die vor allem den Office Bereich unterstützen kann.
Da es derzeit niemanden gibt, der die Webseite betreut und diese müsste eigentlich komplett neu gemacht werden(siehe Liste der veränderten Örtlichkeiten weiter oben) Das sicherlich eine der Hauptanforderungen. Je nach deinem Wissensstand in dem Bereich kann man das (vor allem das erste aufsetzen) gemeinsam erarbeiten und deine Aufgabe dann stärker in der Betreuung sehen.(die Seite aktuell halten, bzw. sobald erarbeitet den content einarbeiten)
Darüber hinaus besteht die Kommunikation in der Betreuung der Mailing Liste, der Social Media Kanäle usw.
Wir wünschen uns jemanden, der aus der eigenen Praxis heraus in das System und den Arbeitsbereich der Notgalerie eintauchen kann und in gemeinsamen Gesprächen die Aufgaben bespricht und die dann großteils selbstständig durchführen kann.

Im Idealfall wäre es aber schön, wenn du auch bei den physischen Events, Vorbereitungen usw. öfter dabei sein möchtest, um im Gefüge, der in dem Projekt entstehenden Erfahrung und Vernetzung aller Akteur*innen dabei zu sein. Dieser Aspekt des Projekts, an dem sich jeder einbringt und eigene Ideen entwickelt und Erfahrung sammelt ist ja dann auch der eigentliche Grund teilzunehmen, uns ist klar dass die finanzielle Honorierung des Praktikums kein besonders großer Anreiz ist.

Wenn du es geschafft hast bis hier zu lesen und das was hier steht auch anspricht, würden wir uns freuen wenn du dich mit einer Mail bei uns mit Lebenslauf / Portfolio und ein paar Zeilen vorstellen möchtest.
In dem kurzen Text zur Bewerbung würden wir dich darum bitten ein paar Zeilen über dich zu schreiben, auf die Punkte die wir hier als wichtig beschreiben kurz einzugehen und falls du bereits Erfahrungen in anderen Projekten gesammelt hast die kurz zu beschreiben.

Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme

Vielen Dank, mit lieben Grüßen

Reinhold Zisser, Notgalerie
www.notgalerie.at
notgalerie@gmx.at

 

Stundenausmaß
Teilzeit

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