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Kategorie: Wie man sich Freunde schafft

Wie man sich Freunde schafft

S. Hofschlaeger | pixelio.de
S. Hofschlaeger | pixelio.de

 

 

 

 

 

 

 

 

GESA BIRNKRAUT MODERIERT SYMPOSIUM ZUM THEMA FÖRDER- UND FREUNDESKREISE IN DER KULTUR 

Am 01. Februar moderierte Gesa Birnkraut das Symposium „Wie man sich Freunde schafft“ zu Förder- und Freundeskreisen in der Kultur.
Die von der Arbeitsgemeinschaft Freundeskreise der Stiftung Zukunft Berlin ausgerichtete Veranstaltung fand in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund statt. Eine Dokumentation zum Symposium kann ab Ende Februar auf den Homepages der Landesvertretung und der Stiftung heruntergeladen werden. Weitere Informationen unter:
www.freundeskreise-kultur.de
www.stiftungzukunftberlin.eu

 

IMPULS ZU FREUNDESKREISEN

Freundeskreise und ihre Herausforderungen

Wenn man sich mit den Freundeskreisen von Museen und Theatern in Deutschland beschäftigt, trifft man auf ein faszinierend vielseitiges Spektrum an unterschiedlichen Vereinsrealitäten: Es reicht vom Förderverein, dessen Mitglieder in erster Linie am kostenfreien Eintritt für das Haus gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag interessiert sind, bis hin zu solchen Vereinen, deren Mitglieder sich ehrenamtlich in der Leitung des Hauses engagieren und finanzielle und organisatorische Verantwortung übernehmen.

Für die Freundeskreise in Deutschland stehen derzeit insbesondere die Themenbereiche Ehrenamt, Vereinswesen und die Frage nach Partizipation im Fokus der Aufmerksamkeit. Wie stark die einzelnen Bereiche in einem Freundeskreis ausgeprägt sind, hängt dabei von den jeweiligen Persönlichkeiten ab – im Verein und in der dazugehörigen Institution. Die Schwerpunktsetzung hat aber immer auch etwas damit zu tun, vor welchen Herausforderungen ein Freundeskreis aktuell steht. Das können etwa die Gewinnung neuer Mitglieder sein, Fragen der Zusammenarbeit mit der Institution oder Unsicherheiten im Bezug auf einen Generationenwechsel in verantwortlichen Positionen.

Die Diskussionen am 1. Februar auf dem Symposium der Stiftung Zukunft Berlin und der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin (siehe Newsticker) zeigten, wie vielfältig die guten Beispiele und die Erfahrungen in solchen Situationen sind. Der Austausch und die Vernetzung sind dabei eine entscheidende Voraussetzung für Veränderung und die Verbesserung von Strukturen und Aktivitäten.

Eines wurde mir an dem Tag noch einmal besonders deutlich: Wir sollten bei den vielfältigen Bemühungen, junge Mitglieder zu gewinnen, nicht diejenigen vergessen, die heute das Rückgrat der Vereine und Freundeskreise bilden. Es kann kein Selbstzweck sein, einfach nur eine ältere Generation von Freundeskreismitgliedern auszuwechseln. Es ist gerade die gesunde Mischung und die Zusammenarbeit verschiedener Hintergründe, Altersgruppen und Persönlichkeiten, welche die Arbeit in einem Verein spannend macht!

Gesa Birnkraut

www.kulturkonzepte.de

 

S. Hofschlaeger | pixelio.de
S. Hofschlaeger | pixelio.de
Kategorie: Bei den Kulturmanagement-Tagen zu Gast: Unsere Absolventin Elke Rauth

Bei den Kulturmanagement-Tagen zu Gast: Unsere Absolventin Elke Rauth

Bei den morgigen Kulturmanagement-Tagen diskutiert Elke Rauth mit Alexander Moore (Tonkünstler-Orchester NÖ) und Karin Wolf  ihre Erfahrungen, was Kulturprojekte erfolgreich macht. Was macht Kulturarbeit vielversprechend? Gibt es dafür objektive Kriterien oder sollte es diese geben? In welchem Verhältnis stehen dabei Finanzierung, Know-how oder künstlerische Qualität? Wir freuen uns!


Programmpunkt: ›Erfolgsgeheimnisse I – Kulturprojekte mit Biss‹

 

Elke Rauth, derive & urbanize
Elke Rauth, derive & urbanize

Elke Rauth ist stellvertretende Obfrau von dérive – Verein für Stadtforschung, der seit 2000 vierteljährlich das internationale und interdisziplinäre Urbanismusmagazin dérive herausgibt, sowie leitende Redakteurin des monatlichen Radioformats dérive – Radio für Stadtforschung. Sie ist Leiterin und Co-Kuratorin von urbanize! Int. Festival für urbane Erkundungen, das sich seit 2010 jährlich für 10 Tage der forcierten Auseinandersetzung mit urbanen Themenstellungen widmet. Editorial Board Mitglied von Eurozine – Netzwerk Europäischer Kulturzeitschriften seit 2013. Freie Kulturarbeit seit 1991, freie Publizistin seit 2000. Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Politikwissenschaft und Kulturmanagement.

www.derive.at, www.urbanize.at

 

dérive – Verein für Stadtforschung

dérive – Verein für Stadtforschung mit Sitz in Wien versteht sich als internationale Urbanismus-Plattform an der Schnittstelle von Wissenschaft, Aktivismus und Kunst. Thematisiert werden globale Frage- und Problemstellungen, die im lokalen Rahmen behandelt werden und Aufschlüsse über gegenwärtige Stadtentwicklungen geben. Ausgehend von einem multiperspektivischen, interdisziplinären und gesellschaftskritischen Ansatz reichen die behandelten Felder von Architektur, Stadt-, Raum- und Landschaftsplanung über Geographie, Soziologie, Politik- und Medienwissenschaften bis zu Philosophie, Kunst und Ökonomie.

Der Verein fungiert seit 12 Jahren als Herausgeber der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift dérive. Schwerpunktausgaben der Zeitschrift beleuchten Themen wie Sicherheit, Migration, Aufwertung, Eventisierung, Wohnbau, Mobilität, Kunst im öffentlichen Raum u.v.m. Seit Juni 2011 fließt dieses Konzept auch in dérive – Radio für Stadtforschung ein, einem monatlichen Radioformat, das von mehreren Radiostationen im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt wird.

www.derive.at

 

urbanize! Int. Festival für urbane Erkundungen, Wien

Im Herbst 2010 gründete dérive – Verein für Stadtforschung das 10-tägige Festival urbanize! Internationales Festival für urbane Erkundungen. Das Festival verbindet die Vielfalt an Disziplinen und ProtagonistInnen in ihrer Auseinandersetzung mit der Stadt als Kunst-, Forschungs- und Lebensraum.  In Vorträgen, Performances, Forschungsreisen, Multimedia-Aktionen, Diskussionen, Spaziergängen, Sound Walks + Talks, Filmen, Lesungen, Alltagsforschungen, Workshops und künstlerischen Interventionen erkundet das Festival den urbanen Raum mittels vielfältiger Formate und quer durch die Disziplinen. Das Festival bündelt die multiperspektivischen Stadtsichten von KünstlerInnen, MusikerInnen, FilmemacherInnen, PerformerInnen, LiteratInnen und WissenschaftlerInnen, um das weite Feld auszuloten. Ziel des Festivals ist die Anregung einer forcierten Beschäftigung mit urbanen Themenstellungen sowie das Aufzeigen von Möglichkeitsräumen in der alltäglichen Stadtnutzung. Das Festival agiert dabei dislokal an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum und in Kooperation mit zahlreichen Institutionen wie etwa dem Österreichischen Filmmuseum, dem Architekturzentrum Wien, der Universität für bildende Kunst Wien, der Technischen Universität Wien, uvm.

www.urbanize.at

Elke Rauth, derive & urbanize
Elke Rauth, derive & urbanize
Kategorie: Junge Kulturmanager|Innen unterwegs – Teil II

Junge Kulturmanager|Innen unterwegs – Teil II

Am 18. Februar 2013 startet die zweite Woche der Winterakademie für Kulturmanagement. In der Woche ›Jungle Fever‹ vermitteln DozentInnen das Selbstbewusstsein und –verständnis erfolgreicher  Projektorganisation. Neben Grundzügen kultureller Projektarbeit werden außerdem prägnante Phasen eines Projekts, die Bedeutung des Teams und effektive Planungs-Instrumente behandelt.

Der Praxisbezug soll dabei nicht zu kurz kommen! Wir besuchen wieder drei Wiener Kulturinstitutionen und werden dabei mit Kulturschaffenden die Erfahrungen und Anforderungen des Berufsfeldes diskutieren.

Wir sind schon sehr gespannt, in der zweiten Woche folgende drei Kulturinstitutionen besuchen zu dürfen:

AZ W – ARCHITEKTURZENTRUM WIEN

© Hertha Hurnaus
© Hertha Hurnaus

Das Architekturzentrum Wien, das österreichische Architekturmuseum, wurde 1993 eröffnet und ist somit die älteste Kulturinstitution, die kontinuierlich im MuseumsQuartier Programm bietet. Das Architekturzentrum Wien ist das Zentrum für Architektur und Baukultur: Ausstellungsplattform, Wissens- sowie Forschungszentrum und Infostelle für alle, die sich für Architektur und Baukunst interessieren.

Mit seinem vielfältigen Programm genießt das Architekturzentrum Wien national wie international eine hohe Reputation und zeigt seinen BesucherInnen mit der Dauerausstellung a_schau. Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert, jährlich mehreren Wechselausstellungen und einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm die spannendsten Seiten der modernen Architektur.

Eine Vielzahl von begleitenden, kulturellen Dienstleistungen werden zusätzlich vom Az W angeboten: Dazu zählen die Fach-Präsenzbibliothek im historischen Oktogon mit freiem Eintritt, die online-Baudatenbank sowie das online-Architektenlexikon, die auf der Az W-Homepage www.azw.at zu finden sind.

Das Az W ist aber auch gleichermaßen Wissens- sowie Forschungszentrum und beherbergt eine umfassende Architektursammlung des 20. Jahrhunderts. Das Archiv des Az W – ein intern wie extern gern genutzter Wissenspool – besteht aus dem Achleitner Archiv, historisch relevanten Vor-|Nachlässen von ArchitektInnen und einer Sammlung von Einzelprojekten.

Wir unterhalten uns mit der Geschäftsführerin Karin Lux.

INOPERAbLE

INOPERAbLE
INOPERAbLE

INOPERAbLE ist ein Art Space, der sich auf das in Wien noch weitgehend  unbearbeitete Konzept junger zeitgenössischer urbaner Kultur mit einem besonderen Fokus auf Street Art spezialisiert hat.

Die INOPERAbLE Galerie wurde als Projekt und Atelier  im Januar 2006 gegründet; nach der Übersiedlung und Neueröffnung im September 2008 in der Burggasse 24, 1070 Wien  hat sie über 100 lokale und international renommierte KünstlerInnen des Genres wie C215, Martha Cooper, Jana und Js, Amose, Collin van der Sluijs, Nychos, Christian Eisenberger, Aryz, Zoé Byland und viele andere präsentiert.

Neben der Präsentation und dem Verkauf von Originalwerken, limitierten Editionen sowie Büchern und merchandising Artikeln der Street Art Künstler fungiert INOPERAbLE als Informations- und Kontaktplattform innerhalb der Szene. Sie vermitteln ihre KünstlerInnen auch für Kooperationsprojekte mit Wirtschafts- und Kulturinstitutionen (z.B. Kunsthalle Wien, Kunsthalle Krems). Das INOPERAbLE Team Nathalie Halgand und 401RUSH aka Nicholas Platzer berät, konzipiert, stellt aus, organisiert und verkauft.

Mit ihren Aktivitäten will INOPERAbLE zu einer breiteren Aufmerksamkeit und Bewusstseinsentwicklung für die Bedeutung dieser international bereits anerkannten Kunstform in Wien beitragen.

Wir sprechen mit den GalerieleiterInnen Nathalie Halgand und Nicholas Platzer.

 

THEATER DER JUGEND

Theater der Jugend
Theater der Jugend

Im November 1932 legten der Schauspieler Stefan Wagner und der Realschuldirektor Hans Zwanzger den Grundstein für das Theater der Jugend.

Ziel war es, jungen Menschen die Schwellenangst vor Kultur zu nehmen und sie emotional an das Medium Theater heranzuführen. Ein Auftrag, den das Theater der Jugend in seiner nunmehr achtzigsten Saison erfolgreich erfüllt.

Der künstlerische Leiter Thomas Birkmeir und sein Team sorgen für lebendiges, vielfältiges, und innovatives Theater. Gemeinsam mit der Kaufmännischen Direktorin Sonja Fretzer legt Birkmeir ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung des Spielplans auf Ur- und Erstaufführungen. Ein zweiter Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Förderung junger Talente, die neben altgedienten Theaterstars auf der Bühne des Theaters der Jugend stehen. Die an den beiden Häusern (Renaissancetheater und Theater im Zentrum) entwickelten Stücke wurden und werden in vielen Ländern erfolgreich nachgespielt, so dass das Theater der Jugend weit über die Grenzen der Stadt hinaus wirkt und Bekanntheit erlangt hat.

Acht bis zwölf Produktionen zeigt das Theater der Jugend pro Saison seinen fast 47.000 AbonnentInnen. Fast 300.000 verkaufte Theaterkarten und eine Auslastung von ~ 95% sprechen für sich: Das Theater der Jugend ist seit achtzig Jahren brandaktuell.

Wir diskutieren mit Marketingassistenin Alexandra Wimmer.

 

Infos zur Winterakademie finden Sie hier.

© Hertha Hurnaus
© Hertha Hurnaus
Kategorie: Kulturmanagement-Tage Sep. 2012

Kulturmanagement-Tage Sep. 2012

SONY DSC›GESELLSCHAFTLICHE DIMENSIONEN IM KULTURMANAGEMENT‹

die Kulturmanagement-Tage fanden am 19. und 20. September im Tanzquartier Wien (MQ) statt! Es waren zwei vielseitige Tage mit Inputvorträgen, Gesprächsrunden und Infoveranstaltungen.

Wir freuen uns, dass so viele Interessierte teilgenommen haben und aktiv die ›Kulturmanagement-Tage‹ für sich nutzen konnten, sei es zum Netzwerken oder um sich zu den passenden Weiterbildungen beraten zu lassen.

Unter folgendem Link finden Sie den Nachbericht der Österreich-Redakteurin von Kulturmanagement.net: http://bit.ly/SzPecf 

PROGRAMM

MITTWOCH, 19. 9. 2012

Vormittag, 10.00-13.00 Uhr

10.00 – 11.00
Welcome, Kaffee, Büchertisch, individuelle Beratung

11.00
Impulsvortrag ›Über Umwege zum Ziel? Karriereplanung im Kulturmanagement‹
Karin Wolf
Um im Kulturbereich Karriere zu machen, ist es von zentraler Bedeutung, sich selbst im Klaren zu sein, was man will und die Rahmenbedingungen und Spielregeln zu kennen. Karin Wolf stellt die vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten im Kultursektor vor und beschreibt die Bedingungen am Arbeitsmarkt Kultur. Sie gibt konkrete Anregungen zur individuellen Karriereplanung, sei es um eine Entscheidung für den nächsten wichtigen Schritt zu treffen, oder den Berufeinstieg optimal zu gestalten.

12.00
Input ›Kunst- und Kulturvermittlung als Berufsziel‹
Andrea Zsutty
Kunst- und Kulturvermittlung ist ein zunehmend wichtiger Bestandteil der Publikums- und Kommunikationsarbeit in Kulturinstitutionen. Als eigenständiges Berufsfeld erst relativ jung: Welche Aufgabenbereiche umfasst dieses Berufsfeld und wie kann man sich gezielt auf den Berufsalltag vorbereiten?

Nachmittag, 14.00-17.30 Uhr

14.00
Soziale Projekte und Kultur: Möglichkeiten der Interaktion
Gesprächsrunde mit Karin Wolf, Sabine Letz (VÖGB – KulturlotsInnen) Petra Mühlberger (Caritas Wien: Freiwilliges Engagement / Kulturbuddy) und Monika Wagner (Hunger auf Kunst und Kultur)
Soziales und kulturelles Engagement liegen nahe beieinander: Die TeilnehmerInnen dieser Gesprächsrunde arbeiten an der Schnittstelle zwischen kulturellen und sozialen Bereich. Mit ihren Projekten tragen sie dazu bei unsere Gesellschaft weiter zu entwickeln und verfolgen das Ziel soziale Möglichkeiten aufzuzeigen. Sie sprechen mit Karin Wolf über ihre Tätigkeit, mögliche Berufsbilder und den Herausforderungen interkultureller und interdisziplinärer Projekte. Welche Kompetenzen und Qualifikationen sind in diesen Bereichen wichtig? Welche Netzwerke gibt es? Welche Rolle spielen Kulturschaffende und KünstlerInnen beim Entwickeln einer Gesellschaft, in der die verschiedenen Kulturen und sozialen Schichten nicht nur als Parallelgesellschaften koexistieren, sondern interagieren?

16.30
›Kulturmanagement – Kunst und Kultur möglich machen‹
Leonie Hodkevitch und Karin Wolf stellen den Zertifikatskurs Kulturmanagement vor
Gast: Eva Maria Schartmüller
Im Kulturmanagement gibt es in den letzten Jahren eine starke Tendenz zur Professionalisierung. Die meisten ArbeitgeberInnen wünschen sich MitarbeiterInnen mit Know How im Kulturmanagement. Der Zertifikatskurs Kulturmanagement ist eine sehr flexible und individuell anpassbare Weiterbildung.

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DONNERSTAG, 20. 9. 2012
Vormittag, 10.00-13.00 Uhr

10.00 – 11.00
Welcome, Kaffee, Büchertisch, individuelle Beratung

11.00
Kapital MitarbeiterIn – Personalmanagement in der Kultur
Gesprächsrunde mit Karin Wolf, Frederike Demattio (Unternehmensberaterin für Personalwesen), Geronimo-Noah Hirschal (Austrian Talent Network) und Wolfgang Tobisch (Technisches Museum Wien)
Im Mittelpunkt dieser Diskussionsrunde steht der wichtigste Teil von Kulturorganisationen: der Mensch!
Ob Ehrenamt, Anstellung, Selbstständig oder Praktikum: Der Prozess von Bewerbung, über Einschulung, Weiterbildung bis zur langfristigen Zusammenarbeit muss durchdacht sein, denn nur mit qualifizierten und motivierten MitarbeiterInnen können langfristig Ziele erreicht werden. Welche Tendenzen und Methoden gibt es in diesem im Kulturbereich neuen Thema? Was wird bereits umgesetzt und was ist Zukunftsmusik?

Nachmittag, 14.00-18.30 Uhr

14.00
Vortrag ›Meet your sponsor – ein kompetenter Auftritt beim ersten Gespräch‹
Leonie Hodkevitch
Das erste Sponsorengespräch ist entscheidend dafür, ob eine Sponsor-Partnerschaft zustande kommt. Diese 45 Minuten müssen daher optimal geplant werden. Was ist wichtig zu beachten? Wie läuft ein Sponsorengespräch im Idealfall ab? Wie kann ich mich darauf vorbereiten?

15.00
Vortrag ›Gestalten, Entscheiden, Delegieren. Teams erfolgreich führen‹
Leo Hemetsberger (philprax)
Teamfähigkeit ist eine Schlüsselqualifikation im Kulturmanagement. Die erfolgreiche Zusammenarbeit hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie Teams geführt werden. Leo Hemetsberger gibt einen Einblick, wie Führungskräfte Arbeitsprozesse gestalten, Entscheidungen treffen und delegieren können, aber trotzdem Raum für Kreativität und Eigenverantwortung schaffen.

16.00
Kurzvortrag ›Wording in Kulturorganisationen‹
Ursula Soukup (soukup communications)
Ursula Soukup beschäftigt sich mit dem Zweitberuf von KulturmanagerInnen: Dem Texten. Was bedeutet Wording in Kulturorganisationen genau? Welche Regeln müssen wir beachten? Ursula Soukup verrät Tipps und Tricks.

17.00
Engagement und Expertise:
Führungspositionen im Kulturmanagement

Karin Wolf stellt den Postgraduate Lehrgang ›Kultur&Organisation‹ vor
Persönliches Engagement und fachliche Expertise bilden die Grundlage für Ihre Berufstätigkeit im Kulturbetrieb, ebenso wie Routine und Erfahrung, die Sie im Laufe der Jahre erworben haben. Sie sind an einem Punkt Ihrer Karriere angelangt, wo Sie sich die Frage stellen: Welche Möglichkeiten habe ich, um beruflich zu wachsen? Karin Wolf veranschaulicht den Prozess der Entscheidungsfindung bis hin zum Entschluss, konkrete Schritte zu setzen, und stellt den Postgraduate Lehrgang ‚Kultur&Organisation’ vor.
Gäste: Sabine Jaroschka und Georg Steker (progetto semiserio)

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Kategorie: Kulturmanagement-Tage – Was bisher geschah

Kulturmanagement-Tage – Was bisher geschah

Rainer Sturm | pixelio.de
Rainer Sturm | pixelio.de

Seit 2010 veranstalten wir zweimal jährlich die ›Kulturmanagement-Tage‹.

Sie bieten allen Interessierten bei freiem Eintritt die Möglichkeit sich mit dem Berufsbild ›KulturmanagerIn‹ auseinander zu setzen. InteressentInnen, die sich schon länger die Fragen stellen, welche Beschäftigungsmöglichkeiten der Kultursektor bietet, welche Qualifikationen im Kulturbereich gefragt sind und wie bzw. wo sie diese erlernen können, sind bei den ›Kulturmanagement-Tagen‹  genau richtig. Bei einem abwechslungsreichen Programm aus Kurzvorträgen, Round-Tables sowie Präsentationen haben sie die Möglichkeit, sich fachlichen Input zu holen und sich über die Weiterbildungsprogramme zu informieren.

Wir legen dabei den Fokus auf aktuelle Trends und Perspektiven im Kulturbereich und diskutieren mit zahlreichen ExpertInnen über die neuesten Entwicklungen. In den letzten Jahren beschäftigten wir uns mit den Themen ›Selbstständigkeit in der Kultur‹, ›Synergien zwischen Kunst und Wirtschaft‹, ›Innovatives Handeln im Kulturbetrieb‹, ›Kulturmanagement mit Haltung‹ und ›Gesellschaftliche Dimensionen im Kulturmanagement‹.

Die nächste Möglichkeit sich bei den ›Kulturmanagement-Tagen‹ aktiv zu informieren und beraten zu lassen haben Sie am 20. und 21. Februar 2013.

Wer noch nicht genau weiß, was an diesen zwei spannenden und informativen Tagen auf ihn zukommt, kann sich im Programm der letzen ›Kulturmanagement-Tage‹ genauer informieren. mehr››

Hier finden Sie auch die Infos zum aktuellen Programm. mehr››

Um sich anzumelden verwenden Sie bitte das Anmeldeformular auf unserer Website.

Rainer Sturm | pixelio.de
Rainer Sturm | pixelio.de
Kategorie: Rezension: Neue Impulse im Kulturtourismus

Rezension: Neue Impulse im Kulturtourismus

Kulturtourismus ist seit einigen Jahren ein großer Trend im Wachstumsmarkt Tourismus. Nicht nur für touristische Leistungsträger, sondern auch für Städte und Regionen, Kultureinrichtungen und Kulturpolitik eröffnet er vielfältige Möglichkeiten. Trotz nachweisbarer Erfolge bestehen bei vielen Kulturanbietern noch Unsicherheiten in Bezug auf die richtige Vorgehensweise. Genau dort setzen die AutorInnen an. Die Fragestellungen drehen sich um Reise- und Freizeittrends der Zukunft, wachsenden Anforderungen an Qualität, Möglichkeiten und Risiken von Kooperationen, sowie personelle Voraussetzungen. (mehr …)

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Kategorie: Agnes Wiesbauer – Absolventin der Sommerakademie – ›Kultur- und Personalmanagement‹

Agnes Wiesbauer – Absolventin der Sommerakademie – ›Kultur- und Personalmanagement‹

Studiert habe ich Theaterwissenschaft und Wirtschaft, ergänzend dazu Geschichte und Germanistik in Wien und Zürich. Wobei mich nicht nur die Inhalte von Kultur, sondern auch deren unterschiedliche Erscheinungsformen fasziniert haben. Wie und warum funktionieren Kulturinstitutionen? – diese Frage steht immer noch im Zentrum meines Interesses. (mehr …)

Agnes Wiesbauer
Agnes Wiesbauer
Kategorie: Junge Kulturmanager|Innen unterwegs – Teil I

Junge Kulturmanager|Innen unterwegs – Teil I

Am Montag startet die Winterakademie für Kulturmanagement 2013. In der ersten Woche ›Modern Times‹ gehen StudentInnen und junge AkademikerInnen der Frage nach, welche Tätigkeitsbereiche es im Kulturbetrieb gibt, welche Voraussetzungen man mitbringen muss und wie man den Einstieg in die Berufswelt schaffen kann.

Dabei ist der Praxisbezug natürlich sehr wichtig! Exkursionen zu drei Wiener Kulturorganisationen bieten einen speziellen Einblick in das Berufsfeld, ein besseres Verständnis für das entsprechende Berufsbild und erste Vernetzungsmöglichkeiten. (mehr …)

Rainer Sturm | pixelio.de
Rainer Sturm | pixelio.de
Kategorie: Der Kreativmotor für regionale Entwicklung.

Der Kreativmotor für regionale Entwicklung.

KUNST- UND KULTURPROJEKTE UND DIE EU-STRUKTURFÖRDERUNG IN ÖSTERREICH

REZENSION

In dieser Studie, die vom BMUKK in Auftrag gegeben wurde, präsentiert die Österreichische Kulturdokumentation erstmals Datenmaterial über Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft der EU-Struktur- und Regionalpolitik in der Förderperiode 2007–2013. In zahlreichen detaillierten Tabellen und Diagrammen gibt sie Aufschluss über die Finanzierung von Projekten in ganz Österreich. Welche Projekte wurden zwischen 2007 und 2010 im Rahmen der Regionalförderprogramme durch eine Kofinanzierung aus den EU-Strukturfonds EFRE und ESF oder dem Landwirtschaftfonds ELER genehmigt? Wer genaue Zahlen zu diesem Thema sehen möchte, dem sei diese Studie ans Herz gelegt. (mehr …)

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Kategorie: Rezension: Gernot Wolfram [Hg.]: Kulturmanagement und eurpopäische Kulturarbeit

Rezension: Gernot Wolfram [Hg.]: Kulturmanagement und eurpopäische Kulturarbeit

Rezension

Gernot Wolfram (Hrsg.): Kulturmanagement und europäische Kulturarbeit. Tendenzen – Förderungen – Innovationen. Leitfaden für ein neues Praxisfeld. Transcript Verlag, Bielefeld, 2012

Buch_Kulturmanagement_Wolfram

In Gernot Wolframs Publikation „Kulturmanagement und europäische Kulturarbeit“ behandeln namhafte VertreterInnen aus Theorie und Praxis eine wichtige neue Situation, die  beinahe jede Kulturinstitution betrifft: Die Folgen der Globalisierung. Projektförderungen durch die Europäische Union, durch Stiftungen und durch Unternehmen betonen zunehmend Begriffe wie »Mobilität«, »Flexibilität« und »Transkulturalität«. Doch was bedeuten diese Anforderungen für die Theorie und Praxis des Kulturmanagements? Welche Kompetenzen müssen KulturmanagerInnen mitbringen, um auf dem internationalen und europäischen Markt erfolgreich zu sein? Diese Publikation gibt Antworten auf diese Fragen. Sie richtet sich an Profis und Laien, die im Kulturbetrieb arbeiten und sich international orientieren und vernetzen wollen.

Die AutorInnen gehen gemeinsam der Frage nach, wie sich Kultur innerhalb der Globalisierung gestalten lässt, ohne Opfer rein ökonomischer Kosten-Nutzen-Rechnungen zu werden und bieten ganz konkrete Vorschläge an. Sehr hilfreich und praxisnah ist ein ausführlicher Serviceteil mit wichtigen Adressen und Ansprechpartnern, vor allem im Bereich Kulturförderung. Sehr nützlich sind auch die strategischen Ansätze: Was muss man im europäischen Raum beachten, um erfolgreich mit anderen Partnern zusammenzuarbeiten? Welche Rolle spielt regionale Kulturarbeit? Wie lässt sich mit dem Problem unterschiedlicher Sprachen und Kulturverständnisse umgehen? Es geht aber auch um die Frage: Warum ist es sinnvoll, sich nur national zu orientieren?

Die Publikation bietet eine wissenschaftlich fundierte, innovative und praxisorientierte Versammlung von Standpunkten, die eine lebendige und kraftvolle Kulturarbeit im nationalen wie internationalen Raum zu ermöglichen helfen. Die LeserInnen wissen nach der Lektüre des Buches mehr über die Chancen und Risiken von Kulturprojekten im europäischen und internationalen Raum.

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