In 300 Zeichen auf den Punkt kommen - Institut für Kulturkonzepte
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Seminar PR
Foto: Willian Iven, unsplash
Kategorie: Allgemein In 300 Zeichen auf den Punkt kommen 15.10.2019

Christine Steindorfer leitet von 8.-9. November 2019 das Seminar Public Relations für Kulturbetriebe & -projekte am Institut für Kulturkonzepte. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie Kommunikationskanäle erfolgreich nutzen und welche Vorarbeit es dafür braucht. Hier ein erster Vorgeschmack von Dozentin Christine Steindorfer:

Wir müssen uns abheben, aus der Masse herausstechen, unser Herz auf der Zunge tragen, unsere Leidenschaft spürbar machen, für unser Anliegen brennen und ein Feuer entfachen. Eine ziemliche Herausforderung, vor allem wenn dafür nur wenige, zum Beispiel 264 Zeichen (so viele sind es bis hierher) zur Verfügung stehen. Da ist kein Platz für kompliziertes Herumgeschwurble (mit Wörtern, die vielleicht nicht jede/r versteht).

Als wäre der knappe Platz nicht der Anforderung genug, sollen uns die Texte rasch aus der Feder heraus- und in Facebook oder Instagram hineinfließen. Doch es ist möglich, aber es braucht dafür richtig gute Vorarbeit.

Wiedererkennbarkeit statt Verdruss

Hier kommt die PR ins Spiel, die im Übrigen weit mehr ist als nur Pressearbeit. Denn zur Öffentlichkeitsarbeit gehört auch, dass man sich genau mit sich selbst auseinandersetzt; idealerweise bevor man groß hinauszuposaunen beginnt. Die Rede ist von der CI, die bei weitem nicht nur für „die Großen“ relevant ist. Jede Kultureinrichtung, jedes Projekt muss erst mal wissen, wofür es steht (Werte), wie es dieses Selbstverständnis ausdrückt (Corporate / Personal Communications) und was es überhaupt sagen möchte (Grundbotschaften). CI ist keine Fleißaufgabe, sondern eine Notwendigkeit, sie ermöglicht Glaubwürdigkeit und Wiedererkennbarkeit. Beides sind hoch gehandelte Güter auch und vor allem in den sozialen Medien.

Verstanden werden und sich vom Mitbewerb abheben

Natürlich, der Prozess um die eigenen Werte, die persönliche Sprache und die Grundbotschaften herauszuarbeiten, dieses Arbeiten an sich selbst braucht Zeit, oft auch mehrere Anläufe. Deswegen scheuen viele davor zurück und beginnen lieber gleich „richtig“ zu arbeiten. Und dann stellen sie irgendwann fest, dass sie in der Masse untergehen, mit anderen verwechselt oder schlichtweg nicht verstanden werden.

Genauso wie man für ein Haus erst einen Plan zeichnet, die Bodenplatte betoniert und nicht planlos hier und dort Mauern hochzieht, sollte man es mit der Kommunikation halten. Denn es lohnt sich.

Und hey, wir wollen doch alle gehört werden!

 

Alle Infos zum Seminar Public Relations für Kulturbetriebe und -projekte

Christine Steindorfer
Foto: RobertSaringer

Christine Steindorfer

Als PR- und Kommunikationsberaterin in der Firma wortart ist ihr das Zusammenspiel von Image und Identität ein besonderes Anliegen. Zwei Jahre lang war sie im Vorstand des Vereins OPEN HOUSE WIEN und hat das Architekturprojekt kommunikativ betreut und erfolgreich positioniert.

Mit „der Kraft des Scheiterns“ beschäftigte sie sich in den letzten Jahren erfolgreich als Autorin mehrerer Bücher. Neben dem Institut für Kulturkonzepte unterrichtet sie auch an der Publizistik zu „Strategien der PR im Kulturbereich“.

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