
Kulturvermittlerin, Kulturmanagerin, Dozentin, Lehrgangsleitung
Niederschwelligkeit und Offenheit in den Kulturangeboten sind wichtige Anliegen in der Hinwendung zu den Besucher:innen. Die Methodenvielfalt der Vermittlung trägt wesentlich dazu bei, durch eigenes Tun, Erleben, Fragenstellen und im Dialog, Begegnungs- und Wissensräume gemeinsam entstehen zu lassen.

Bereits in den 1990er Jahren widmete sich die Kunsthistorikerin Andrea Zsutty in unterschiedlichen Projekten und Auftragssituationen dem Feld der Kunstvermittlung: Über 20 Jahre als Leiterin der Abteilung Kunstvermittlung im ehemaligen Bank Austria Kunstforum und als selbständige Kunst- und Kulturvermittlerin in verschiedenen Ausstellungshäusern und Museen, wie dem Palais Harrach, der Generali Foundation, dem Kunsthaus Köflach oder für die NÖ Landesausstellung. Für das Institut für Kulturkonzepte entwickelte sie 2007 den Lehrgang Kulturvermittlung, den sie seither leitet und wo sie als Dozentin tätig ist. Als Redakteurin von ORF TV-Formate führte sie Interviews mit Künstler:innen und bereitete Themen für Gesprächssituationen und Porträts auf.
Seit Dezember 2019 ist sie Direktorin des ZOOM Kindermuseums in Wien. Was ihr Herz für das ZOOM schlagen lässt, ist, dass es keine Berührungsängste vor gesellschaftlich und politisch relevanten Themen gibt, die für Kinder über einen künstlerischen Ansatz aufbereitet werden. Als Ort des spielerischen Forschens, Erfahrens und des kreativen Ausdrucks wird das Interesse von Kindern an ihrer Umwelt gefördert. Die Programme und Ausstellungen entstehen in Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler:innen, zudem gibt es Künstler:innen im Team der Vermittlung und der Kuratierung.
Inklusion, Teilhabe und soziale Verantwortung sind ihre Schwerpunktthemen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Das Museum zu einem Ort der Zugehörigkeit zu machen gelingt über nachhaltig gewachsene Partnerschaft wie z.B. mit karitativen Einrichtungen oder mit der Wiener Heilstättenschule in Projekten für isolierte, erkrankte Kinder. Dort wo die Gesellschaft zu wenig hinschaut, tragen Kultureinrichtungen eine Verantwortung.

Das Institut für Kulturkonzepte ist seit vielen Jahren ihre Heimat für Austausch und Diskurs und der Ausgangspunkt für ein weitverzweigtes Netzwerk in der Kulturszene.
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