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Kategorie: Ich bin auf der Seite der Möglichmacher – Absolventin Anita Koukal, WerkSchau

Ich bin auf der Seite der Möglichmacher – Absolventin Anita Koukal, WerkSchau

Ich will möglich machen. – Absolventin Anita Koukal, WerkSchau

Ich habe 2020 den Lehrgang Kulturvermittlung begonnen, weil ich Kunst und Kinder zusammenbringen will. – Und das nicht nur in kleinen, der Vermittlung gegenüber sehr aufgeschlossenen Gruppen, wie ich es seit vielen Jahren selbst tue, sondern auf der Seite der Möglichmacher. Mein Ziel: Vielen, vor allem auch chancenbenachteiligten Kindern eine inspirierende Begegnung und praktische Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur zur ermöglichen.

Als Pädagogin, Kommunikationsberaterin und Obfrau des Vereins WerkSchau entwickle ich partizipative Vermittlungskonzepte für Kinder und Familien.

Im Rahmen des Lehrgangs habe ich das ABC Atelier, eine mehrtägige Workshopreihe für Kinder im Volksschulalter, konzipiert und erfolgreich umgesetzt.

ABC Atelier – buchstäblich erlesene Sprach-Bastel-Workshops zu ABC Büchern

Im ABC Atelier erleben Kinder anhand ausgewählter ABC Bücher herausragende Bild- und Textkunst sowie Freude am eigenen Sprach- und Gestaltungsgeschick. Die individuellen Buchstabengeschichten verbinden sich zu einem großen gemeinsamen Ganzen, einem Klassen-ABC Buch, das professionell gebunden und gedruckt werden kann.

Foto: werkschau.at

Wie laufen die Workshops ab und wie kann man sie buchen?

Ich komme direkt in den Kindergarten oder das Klassenzimmer und stelle beispielsweise das ABC Buch „Die Kürbiskatze kocht Kirschkompott“ des vielfach preisgekrönten österreichischen Künstlerduos Elisabeth Steinkellner und Michael Roher vor. Das Buch erzählt von teils fantastischen Tieren und ihren ebenso außergewöhnlichen Essgewohnheiten. Die einzelnen Buchstabengeschichten sind kurz und in Stabreimform geschrieben. Zum Buchstaben A steht etwa „Akrobatische Affen haben abends um acht Appetit auf Apfelmus mit Ananas.“ Weiter geht es dann mit „Bruder Brombärius“. Dieser bäckt Butterkekse, brät Bananen, braut Bier – und beichtet hinterher alles.

Foto: werkschau.at

Die Alliterationen sind oft witzig und regen an, über das Erzählte zu sprechen, eigene Mini-Geschichten zu erfinden. Im Workshop entwickeln die Kinder zu jeweils einem Buchstaben eigene Stabreime und Illustrationen. Diese Einzelarbeiten werden dann von mir gesammelt, am Computer bearbeitet und zu einem echten Buch gebunden.

Die Gestaltung eines Klassen-ABC Buchs ist etwas sehr Verbindendes und ein ganz besonderes Andenken an die Volksschulzeit.

Weitere Infos und Buchung: www.werkschau.at

Foto: werkschau.at
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Foto: Anita Koukal (privat)
Kategorie: 19. Jänner: Lunch Lecture mit Karin Wolf: Die Dos & Don’ts der Karriereplanung

19. Jänner: Lunch Lecture mit Karin Wolf: Die Dos & Don’ts der Karriereplanung

Wissenswertes für Ihre Karriere in der Kultur von Karin Wolf

Welche Auswirkungen hat Corona auf die KulturmanagerInnen und KulturvermittlerInnen, worauf müssen sich diese Berufsgruppen einstellen und wie können sie sich bestmöglich auf neue Herausforderungen vorbereiten?

In dieser Lunch Lecture teilt Karin Wolf ihre Überlegungen, wie Sie Ihre Karriereplanung den erschwerten Bedingungen so anpassen, dass sie zum Erfolg führt. Holen Sie sich praktische Anregungen, wie Sie Ihre Karriere oder Ihre Projekte planen, auch wenn die Rahmenbedingungen gerade keine langfristige Perspektive zulassen. Auch wenn alle immer noch „auf Sicht“ fahren, soll Sie das nicht davon abhalten, wirkungsvolle Schritte in Richtung berufliche Zukunft zu setzen.

Die Lunch Lecture ist eine Online-Veranstaltung via zoom, die am 19. Jänner um 13.00 Uhr stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich HIER dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen sie auch Ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Cathry Lavery | Unsplash

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Foto: Cathryn Lavery | Unsplash
Kategorie: 22. September: Online-Info-Workshop „Gut informiert in den Herbst!“

22. September: Online-Info-Workshop „Gut informiert in den Herbst!“

Online-Info-Workshop zum Programm des Instituts für Kulturkonzepte am 22. September von 13.00-14.30 Uhr

Lernen Sie das Angebot des Instituts für Kulturkonzepte kennen!

Susanne Kappeler-Niederwieser und Andrea Zsutty präsentieren die Lehrgänge Kulturmanagement und Kulturvermittlung, Karin Wolf gibt Ihnen einen Blick hinter die Kulissen des Instituts und das Kulturkonzepte-Team beantwortet Ihre Fragen rund um den Besuch eines Lehrgangs oder eines Seminars.

Der Info-Workshop ist eine Online-Veranstaltung via zoom.
Die Teilnahme am Info-Workshop ist kostenlos, bitte melden Sie sich HIER an. Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen Sie auch ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Tim Mossholder | Unsplash

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Foto: Tim Mossholder | Unsplash
Kategorie: Kulturkonzepte Lunch Lecture: Empfehlungen für Ihre Karriere in der Kultur

Kulturkonzepte Lunch Lecture: Empfehlungen für Ihre Karriere in der Kultur

Wissenswertes für Ihre Karriere in der Kultur von Karin Wolf

Corona hat den Kulturbetrieb hart getroffen. Was bedeutet das für die KulturmanagerInnen und KulturvermittlerInnen, worauf müssen sich diese Berufsgruppen einstellen und wie können sie sich bestmöglich auf neue Herausforderungen vorbereiten? In dieser Lunch Lecture teilt Karin Wolf ihre Überlegungen, wie Karriereplanung unter den erschwerten Bedingungen funktionieren kann.

Die Lunch Lecture ist eine Online-Veranstaltung via zoom, die am 27. Jänner um 13.00 Uhr stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich HIER dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt (Bitte überprüfen sie auch ihren Spam/Junk-Ordner!)

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: John Baker | Unsplash

Foto: John Baker | Unsplash
Foto: John Baker | Unsplash
Kategorie: 20. Jänner: Kompetenzen, die Sie jetzt brauchen!

20. Jänner: Kompetenzen, die Sie jetzt brauchen!

Online-Info-Workshop zum Programm des Instituts für Kulturkonzepte am 20. Jänner von 13.00-14.30 Uhr

Kulturbetriebe müssen immer noch rasch auf Veränderungen reagieren und sich organisatorisch oft völlig neu aufstellen. Immer wieder aufs Neue die Entscheidung zu treffen, eine Veranstaltung abzusagen, zu verschieben oder ins Netz zu verlegen, erfordert neue Arbeits- und Kommunikationsstrategien. Was bedeutet das für die KulturmanagerInnen und KulturvermittlerInnen, worauf müssen sich diese Berufsgruppen einstellen und wie können sie sich bestmöglich auf neue Herausforderungen vorbereiten?

Im Info-Workshop erfahren Sie, wie sich Corona auf das Arbeiten im Kulturbereich auswirkt und was das für Ihre Karriereplanung bedeutet. Sie lernen das Team des Instituts kennen und können Fragen zu den Seminaren und Lehrgängen zu Kulturmanagement und Kulturvermittlung stellen. Weiters stellen wir das kompakte Basiszertifikat speziell für Studierende vor. Die Kulturmanagement Pro+ Seminare vermitteln Spezialthemen für KulturmanagerInnen mit Berufserfahrung.

Der Info-Workshop ist eine Online-Veranstaltung via zoom. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich rasch HIER an – die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Gavin Allanwod | Unsplash

Foto: Gavin Allanwood | Unsplash
Foto: Gavin Allanwood | Unsplash
Kategorie: Jetzt ist die Stunde der Kulturvermittlung!

Jetzt ist die Stunde der Kulturvermittlung!

Andrea Zsutty, Leiterin des Lehrgangs Kulturvermittlung und Direktorin des ZOOM Kindermuseums in Wien, ist am 11. November zu Gast in unserem Online-Info-Workshop „Jobperspektive Kulturvermittlung – alles anders durch Corona?“ 
Karin Wolf hat schon vorab ein Interview mit ihr geführt.

Die Kulturvermittlung ist von den Einschränkungen durch Corona besonders betroffen. Was sind deine Gedanken zur aktuellen Lage und zur nahen Zukunft?

Die Lage der KulturvermittlerInnen ist derzeit sehr unterschiedlich, je nachdem ob ich einen sicheren Arbeitsplatz in einer Institution habe, die Gestaltungswillen zeigt oder ob ich freischaffend bin und meine Existenz durch den Wegfall der Aufträge bedroht ist.

Was jetzt in den einzelnen Häusern, egal welcher Sparte, möglich ist, hängt sehr stark davon ab, wie flexibel  und dialogisch grundsätzlich mit dem Publikum kommuniziert wird und wurde. Durch die Pandemie wird der ganze Sektor und der Stellenwert der Vermittlung in den verschiedenen Organisationen sichtbar. Wenn die leitenden Verantwortlichen der Vermittlungsarbeit in Kurzarbeit geschickt werden, halte ich das für eine kurzsichtige Reaktion, denn da wird Potential verschenkt. Ein Nebeneffekt der Kurzarbeit ist, dass Menschen über Monate hinweg sehr spürbare Einkommenseinbußen haben. So positiv die Kurzarbeit für die Organisationen ist, es ist ein Nettoverlust für die Einzelpersonen.

Es zeigt sich jetzt sehr deutlich, wer guten Kontakt zu seinem Publikum hat. Wer bisher nur eine Einwegkommunikation gepflegt hat, steht sprichwörtlich in einer Sackgasse. Wo verschiedene Kommunikationswege etabliert und gepflegt wurden, ist es natürlich leichter. Bei den KulturvermittlerInnen liegt das Potential einer Institution, kreative Lösungen zu entwickeln, wie man unter erschwerten Bedingungen trotzdem in Kontakt mit dem Publikum kommt. Wir benötigen genau jetzt dieses Know how: wie treten wir in Kommunikation mit unserem Publikum, wie bleiben wir in Kontakt mit ihm?

Wir im ZOOM Kindermuseum tun uns sicher leichter als andere. Ich kann meine Ausstellungen zusammen packen und in die Schulen bringen. Das  ist natürlich mit anderen Exponaten, wie einem Warhol oder einem Rembrandt anders – obwohl das Rijksmuseum in Amsterdam bringt hochwertige Rembrandt Reproduktionen auch in Altersheime!

Gibt es Lerneffekte durch Corona für den Normalbetrieb, der sich irgendwann in der Zukunft ja wieder einstellen wird? Was wird von der Krise übrigbleiben?

Die Krise erzeugt einen Turbo-Lerneffekt im digitalen Bereich. Im ersten Lockdown haben wir auch erfahren, welche Vermittlungsformate nicht funktionieren – da sind die Kulturinstitutionen sehr schnell mit allem Möglichen hinausgegangen und haben fast wahllos vieles online gestellt.  Jetzt im zweiten Lockdown kann man schon differenzierter vorgehen und sich genauer überlegen, welche Maßnahme man für welche Zielgruppe einsetzen möchte.

Corona hat auch dazu geführt, mehr über den Tellerrand zu schauen. Das Digitale ist für mich eine große Bereicherung. Videokonferenzen und Webinare mit KollegInnen aus dem In- und Ausland gehören inzwischen zum Arbeitsalltag – das wird  sicher über Corona hinaus bleiben und wir erweitern dadurch auch unseren Wirkungsgrad als Museum.

Wir haben auch gelernt, wie digitale und analoge Angebote einander ergänzen können. Auch wenn es in Zukunft verstärkt digitale Angebote geben wird, sind mir die Vorzüge vom analogen Kunsterlebnis doch deutlich vor Augen geführt worden.

Ein weiteres Ergebnis ist, dass wir unseren Methodikfächer erweitert haben. Wir haben erlebt welche neuen Formate funktionieren und welche nicht. Im ersten Lockdown haben wir „ZOOM Selbermachen“ entwickelt. Wir wiederholen es aber nicht, sondern richten jetzt mit unserem Lieferservice den Fokus auf die Schulen. Als der zweite Lockdown verkündet wurde, war klar:  wir kommen nicht in die Schulen hinein, die SchülerInnen kommen nicht aus der Schule hinaus – also bringen wir das ZOOM in die Schulen. Ich habe mir gedacht, wenn ein Restaurant Essen liefern darf, dann darf ein Museum auch Kunst liefern.

Das Zoom Team  hat sofort unglaublich flexibel reagiert: Am Samstag wurde verkündet, dass die Museen schließen müssen, übers Wochenende habe ich die Idee des Lieferservice entwickelt und am Montag meinem Team vorgestellt. Dann haben wir ausgewählte Hands-On Stationen restauriert, Kisten für den Transport gebaut und kurze Erklärungsvideos für die Schulen produziert, wie sie die Exponate benutzen können. Eine Woche nach der Schließung wird nun die erste Schule beliefert!

Mit unseren neuen mobilen Angeboten erreichen wir sogar Schulen, die uns vorher noch nicht besucht haben.  Wir nutzen die Situation jetzt auch, um mittels Fragebögen bei den mobilen Angeboten, herauszufinden, warum das so ist und wie wir unsere Angebote in Zukunft adaptieren können.  Ich halte dieses Thema für so zukunftsweisend, dass ich dazu eine wissenschaftliche Begleitforschung zum dezentralen Arbeiten beauftragen möchte: Was sind Erfolgsfaktoren dezentraler und mobiler Angebote von Kulturorganisationen?

Am 11. November von 13.00-14.30 Uhr findet der Online-Info-Workshop „Jobperspektive Kulturvermittlung – alles anders durch Corona?“statt. Von Karin Wolf erfahren Sie, wie Sie sich für neue Herausforderungen fit machen können. Gemeinsam mit Andrea Zsutty wird Karin Wolf einen Blick in die nahe Zukunft der Kulturvermittlung machen.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, bitte melden Sie sich hier an, der Link zur Online-Veranstaltung wird Ihnen dann zugeschickt.

Foto: © zoomKindermuseum
Foto: © zoomKindermuseum
Kategorie: 11. November: Jobperspektive Kulturvermittlung-alles anders durch Corona?

11. November: Jobperspektive Kulturvermittlung-alles anders durch Corona?

Online-Info-Workshop zum Programm des Instituts für Kulturkonzepte am 11. November von 13.00-14.30 Uhr

In unserem Info-Workshop erfahren Sie, wie Sie sich fit für neue Herausforderungen machen können. Karin Wolf, die Direktorin des Instituts beantwortet Ihre Fragen zum aktuellen Programm und zu Entwicklungen am Arbeitsmarkt Kultur.

KulturvermittlerInnen sind aktuell besonders von Corona betroffen, denn Führungen und Workshops können nicht mehr so stattfinden, wie gewohnt. Wir haben Andrea Zsutty, die Direktorin des ZOOM Kindermuseums und Leiterin unseres Kulturvermittlungslehrgangs eingeladen, einen Blick in die nahe Zukunft zu werfen. Sie teilt mit Ihnen ihre Gedanken, wie sich das Berufsbild der Kulturvermittlung verändern wird und worauf Sie sich jetzt schon vorbereiten können.

Die Lehrgänge zu Kulturmanagement und Kulturvermittlung, die wir seit vielen Jahren erfolgreich anbieten, und das Basiszertifikat speziell für Studierende, ebnen Ihnen den Weg zur Weiterentwicklung Ihrer Karriere im Kulturbetrieb. Unser neues Programm Kulturmanagement Pro+ richtet sich an berufserfahrene KulturmanagerInnen, die an Spezialthemen interessiert sind.

Der Info-Workshop ist eine Online-Veranstaltung via zoom. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich hier dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team

Foto: Glen Carrie | Unsplash

Foto: Glen Carrie | Unsplash
Foto: Glen Carrie | Unsplash
Kategorie: 9. September: Bauen Sie Ihre eigene Karriereleiter! Kostenloser Infoworkshop online

9. September: Bauen Sie Ihre eigene Karriereleiter! Kostenloser Infoworkshop online

Online-Info-Workshop zum Programm des Instituts für Kulturkonzepte am 9. September von 17.00-18.30 Uhr

Besuchen Sie unseren Info-Workshop und erfahren Sie, wie Sie derzeit Ihre Position im Kultursektor finden und stärken können.

Diesmal steht unser Basiszertifikat für Studierende im Mittelpunkt, das drei individuell gewählte Seminare umfasst. Diese kompakte Fortbildung gibt Einblick in den aktuellen Kulturbetrieb und fachliche Sicherheit für den Jobstart. Zusätzlich lernen Sie KollegInnen kennen, die bereits im Kulturbereich tätig sind.

Sie arbeiten bereits in der Kultur? Dann werden Sie unsere Lehrgänge Kulturmanagement und Kulturvermittlung interessieren und unser neues Programm Kulturmanagement Pro+ , das sich an berufserfahrene KulturmanagerInnen richtet und gezielt auf die Corona-Situation Bezug nimmt.

Karin Wolf, die Direktorin des Instituts, stellt Ihnen die Inhalte und Methoden unseres breit gefächerten Programms vor. AbsolventInnen erzählen, was ihnen der Lehrgang gebracht hat und das Kulturkonzepte-Team beantwortet Ihre individuellen Fragen.

Der Info-Workshop ist eine Online-Veranstaltung via zoom. Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich hier dafür an! Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kulturkonzepte-Team
Mariella Austerer-Kulla, Tamara Badr, Birgit Feike-Kneißl, Karin Wolf

Foto: David Everett-Strickler | Unsplash

Foto: David Everett-Strickler | Unsplash
Foto: David Everett-Strickler | Unsplash
Kategorie: Kulturvermittlung – Vorwärts in die Vergangenheit?

Kulturvermittlung – Vorwärts in die Vergangenheit?

Ein Beitrag von Wencke Maderbacher

Nun können viele Kulturinstitutionen wieder aufsperren und langsam wieder zur ”Normalität” zurückkehren. Aber was bedeutet diese Normalität für die Kulturvermittlung?

Als die Kulturinstitutionen von einen Tag auf den anderen wegen der Covid 19 Pandemie schließen mussten, kam der Kulturvermittlung plötzlich viel Aufmerksamkeit zu. Denn sie besitzt nicht nur die Kompetenzen zu informieren, sondern die Inhalte auch zielgruppengerecht zu vermitteln – nun eben digital. Innerhalb weniger Tage wurde zahlreiche Programme online umgesetzt und mittels Hashtags verbreitet, z.B. #closedbutactive oder #museumandchill. Manche Programme wurden in altbekannten Formaten abgehalten, z.B. klassische Führungen durch Ausstellungen oder KuratorInnen-Gespräche; andere haben ihrem Publikum einen offenen Gestaltungsspielraum zur Verfügung gestellt. Eines der bekanntesten Beispiele wurde hier die niederländische Aktion #tussenkunstenquarantaine, bei der Menschen aus der ganzen Welt ihre Lieblingsbilder als Tableau-Vivant zuhause nachstellen.

Aber nicht nur die Kompetenz der Kulturvermittlung bekam Aufmerksamkeit, sondern auch die unsicheren Verträge in der Branche. Hingen doch viele VermittlerInnen zu Beginn der Schließungen komplett in der Luft. Viele KulturvermittlerInnen arbeiten immer noch mit Verträgen, bei denen die Bezahlung von jeder einzelnen Buchung abhängig ist. Als alle Führungen, Workshops und Programme storniert wurden, standen viele von einem Tag auf den anderen vor dem Nichts. Und das gerade zu Saisonbeginn im Frühjahr, wenn es normalerweise erst richtig los geht mit Touristen und Buchungen. Es hat einige Wochen gedauert, bis eine Übergangslösung für KulturvermittlerInnen gefunden wurde und es zumindest kleine Abschlagszahlungen für die Branche gab.

Wollen wir wirklich zu dieser Normalität zurückkehren? Sollte man dieses notgedrungene Innehalten nicht eher dafür nützen, um umzudenken? Innerhalb der Kultureinrichtungen, indem man darüber nachdenkt, wie Verträge, Anstellungsverhältnisse und Organisation anders gedacht werden können und die gute Kollaboration zwischen den verschiedenen Funktionen innerhalb der Kultureinrichtungen auch nach der Öffnung weiter beibehalten werden kann.

Sowie extern mit unserem Publikum, dem viele Kulturinstitutionen ganz neue Möglichkeiten der Interaktion und Teilhabe öffneten. Ein Plus ist hier bestimmt die neue Reichweite – man kann den Programmen, Vorträgen und Führungen beiwohnen, ohne in der jeweiligen Stadt sein zu müssen. Hier entstanden in nur drei Monaten fantastische, kreative Ideen und Projekte. Es wäre spannend diesen Weg weiterzuverfolgen und zu sehen, was sich hier über einen längeren Zeitraum entwickeln kann, was bestehen bleibt und wieder verschwindet, nun da sich alle Türen wieder öffnen.

Wencke Maderbacher leitet die Abteilung Vermittlung im Moesgaard Museum, Højbjerg, Dänemark, außerdem ist sie ICOM CECA Europe Coordinator und Coordinator of CECA Special Interest Group for Professional Development of Museum Educators.

Am Institut für Kulturkonzepte unterrichtet sie das Seminar Kulturvermittlung-vor Ort und Online. Der nächste Termin dieses Seminars ist am 27.-28. Juni 2020 und findet online via zoom statt. Melden Sie sich an, es gibt noch wenige freie Plätze!

Foto: Wencke Maderbacher by Verena Wieser
Foto: Wencke Maderbacher by Verena Wieser
Kategorie: Die Arbeit macht mir eine Riesenfreude!

Die Arbeit macht mir eine Riesenfreude!

Judith Steiner, eine unserer AbsolventInnen, ist schon als Studentin mit dem Kulturmanagement in Berührung gekommen und dabeigeblieben. Am 9. Juni ist sie gemeinsam mit Alexander Moore / MusicConsulting zu Gast in unserem Info-Workshop und gibt Einblick in ihre Tätigkeit als Produktionsleiterin beim Festival Wellenklaenge und warum sie lieber im Kultursektor als in der Wirtschaft arbeitet. Wir haben sie vorab interviewt.

Wie hast du dich entschieden im Kulturbereich zu arbeiten?

Ich würde sagen, ich bin da „hineingeschlittert“. Nach dem Musikgymnasium habe ich Architektur und Industrial Design studiert und mein erster Kulturjob war bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.  Eigentlich wollte ich als Fahrerin für die KünstlerInnen arbeiten, weil ich damals gern Auto gefahren bin, aber ich wurde gefragt, ob ich im KBB (künstlerischen Betriebsbüro) mitarbeiten möchte. Da hab ich gleich ja gesagt und bin ins kalte Wasser gesprungen, so habe ich es dann im Laufe meiner Karriere übrigens immer wieder gemacht. Ich war einige Jahre immer wieder dort und konnte den Betrieb gut kennenlernen, weil ich immer in einer anderen Abteilung mitarbeiten konnte. So hab ich viele Erfahrungen gemacht und mir eigene Werkzeuge zulegen können und meinen eigenen Arbeitsstil finden können.

Was waren wichtige Stationen deiner Karriere?

Bei den Salzburger Festspielen (Anm. Lukas Crepaz, der Geschäftsführer ist Kulturkonzepte-Absolvent)  habe ich mich initiativ beworben und konnte trotz meines jungen Alters in der Produktion mitarbeiten. Mein Studium war durchaus von Vorteil, denn dadurch hat man mir zB zugetraut, Bühnenpläne zu lesen und mir einen gewissen Sinn für Ästhetik zugetraut.

Als Tourmanagerin bei der Lucerne Festival Academy zu arbeiten, gehört auf jeden Fall zu den prägenden Erfahrungen. Wenn man mit 150 MusikerInnen in Hamburg und Köln tourt und für das Orchestermanagement zuständig ist, da lernt man schon einiges. Dazwischen habe ich auch mal in einer Kommunikationsagentur gearbeitet, und danach war mir klar, dass ich in der Kultur zuhause bin, das könnte man als einen Wendepunkt bezeichnen, zumindest als eine sehr wichtige Erkenntnis.

Was hat dir unser Lehrgang gebracht?

Vor dem Lehrgang bedeutete Kulturmanagement für mich, Konzerte organisieren und ich habe hier erst die ganze Bandbreite kennen gelernt. Mein Lehrgangsprojekt war ein Marketingkonzept für ein Vokalensemble und das konnte ich Schritt für Schritt in den einzelnen Seminaren bearbeiten. Ich habe mich mit Themen wie Finanzierung und Förderungen angefreundet, vor denen hatte ich vorher einen ziemlichen Respekt. Durch die anderen TeilnehmerInnen habe ich Praxis-Einblicke in ganz verschiedene Sparten erhalten.

Und was machst du jetzt?

Seit 2018 bin ich Produktionsleiterin und Assistentin beim Festival wellenklaenge in Lunz am See (Anm. die Gründerin Suzie Heger ist auch Absolventin des Instituts für Kulturkonzepte). Das ist meine erste Führungsposition und damit in gewisser Weise auch ein Wendepunkt, denn nun stehe ich als Teamleiterin meinen MitarbeiterInnen gegenüber. Weil ich noch genau weiß, was damals als Assistentin gut für mich war, bemühe ich mich das in der neuen Position auch zu berücksichtigen: vor allem versuche ich den AssistentInnen, wo es möglich ist, die Freiheit zu geben, selbstständig Entscheidungen zu treffen. Die Arbeit macht mir eine Riesenfreude. Wir sind ein kleines und junges Team, d.h. ich kann auch mein Wissen zu Marketing und Programmierung einbringen. Lunz liegt ein bisschen am Ende der Welt, aber genau das macht ja auch seinen Charme aus und wir haben die Möglichkeit, die regionale Bevölkerung in die Gestaltung „ihres“ Festivals einzubinden.

Heuer wird es vom 17. Juli bis zum 1. August ein abgespecktes Programm vor allem mit österreichischen KünstlerInnen geben. Wir werden die Seebühne und den Lunzer Saal bespielen, mit begrenzter Besucherkapazität. Besonders freue ich mich auf die Strottern & Blech und auf das Abschlusskonzert mit Manu Delago.

Hast du eine Idee, wie es weitergeht?

Wo ich am Ende ankommen möchte, dass weiß ich aber noch gar nicht. Vielleicht zieht es mich auch noch einmal ins Ausland. Im Kulturmanagement hat man ja alle Möglichkeiten. Es muss auch gar nicht der eine 40 Stunden Job sein, wenn man es gut koordiniert, kann man auch bei drei aufeinanderfolgenden Festivals arbeiten. Als Kulturmanagerin hat man keinen klassischen 9-to-5-Job. Ich arbeite auch oft am Abend und am Wochenende und bin eigentlich auch jederzeit erreichbar. Das muss einem bewusst sein und man muss auch für sich persönlich einen Weg/eine Technik finden, damit umzugehen. Es gibt natürlich Zeiten, wo mehr zu tun ist (zB.: vor der Programmveröffentlichung, vor der Produktion von Drucksorten oder vor allem direkt vor Konzerten oder einem ganzen Festival). Das heißt auch, dass es Zeiten im Jahr gibt, an denen weniger Arbeit ist. Da kann man dann ja auch ein wenig entspannen. Da muss man halt auch einen Partner haben, der das mitträgt. Mein Freund ist Tonmeister und dem geht es so wie mir.

Am 9. Juni findet die kostenlose Online-Infoveranstaltung „Einfach machen!“ Meine Karriere im Kulturbereich statt.
Von 16.00-17.30 Uhr stellen wir die Lehrgänge Kulturmanagement und Kulturvermittlung vor und werden mit Judith Steiner und Alexander Moore Gespräche führen.

Die Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich hier an, der Link zur Online-Veranstaltung wird Ihnen dann zugeschickt.

Foto: Judith Steiner by Theresa Pewal
Foto: Judith Steiner by Theresa Pewal

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