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Kategorie: UNTERNEHMERISCHES HANDELN IM KULTURBEREICH

UNTERNEHMERISCHES HANDELN IM KULTURBEREICH

Ein Beitrag von Christian Henner-Fehr

Vor einigen Wochen warnte Gabriele Wittmann hier in diesem Blog vor der „Ökonomisierung der Kultur“. Kultur dürfe nicht „durchökonomisiert“ werden, weil die Kulturarbeit andere Abläufe, andere Werte und andere Kriterien als die betriebswirtschaftlich durchrationalisierte Warenwelt habe, schrieb sie.

Ich habe mit solchen Warnungen ein Problem, denn erstens sind es unsere Werte und nicht die einer kulturellen und einer Warenwelt. Wir wechseln unsere Werte nicht an jeder Türe, sondern eignen sie uns über meist  recht lange Zeiträume an. Zweitens finde ich es gefährlich, ökonomische Aspekte außen vor zu lassen, wenn es um Kunst und Kultur geht. Schließlich leben all die Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten, in einer durchwegs nach ökonomischen Kriterien ausgerichteten Welt und müssen wie alle anderen ihr tägliches Leben finanzieren. Dass die Beträge, die ihnen dafür zur Verfügung stehen, oft nicht ausreichen, wissen wir alle. (mehr …)

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Christian Henner-Fehr
Kategorie: DIE ÖKONOMISIERUNG DER KULTUR

DIE ÖKONOMISIERUNG DER KULTUR

Ein Beitrag von Gabriele Wittmann

„Wie soll ich all die Stunden berechnen, in denen ich einem damals noch unbekannten Künstler Feedback gegeben habe – in nächtelangen, zusätzlichen Bühnenproben? “ fragte Elisabeth Schweeger. Die ehemalige Intendantin des Schauspiels Frankfurt traf damit den Kern der Debatte. Mit ihr auf dem Podium saßen damals Direktoren aus der Theater-, der Film- und der Museumsbranche, um auf Einladung des Tanzquartier Wien „die neue Effizienzkultur“ zu diskutieren. Und alle waren sich einig: Kultur darf nicht „durchökonomisiert“ werden, wie es zuletzt Beratungsfirmen in öffentlichen deutschen Kommunen getan hatten. Denn Kulturarbeit hat andere Abläufe, andere Werte, andere Kriterien als die betriebswirtschaftlich durchrationalisierte Warenwelt.

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Kategorie: KULTUR UND KULTURPOLITIK IN ECUADOR

KULTUR UND KULTURPOLITIK IN ECUADOR

Das Institut für Kulturkonzepte Hamburg spricht mit Christina Gleich über das kulturelle Leben in Ecuador. Cristina Gleich, 1980 in Porto Alegre, Brasilien, geboren, schloss 2006 an der Universidad Salesiana ihr Studium der Kommunikation mit Schwerpunkt Entwicklung ab. Parallel dazu absolvierte sie eine Schauspielausbildung an der Theaterschule Laboratorio Teatral Malayerba und arbeitete im Goethe-Zentrum Quito. 2010 nahm sie im Rahmen eines Projekts des Goethe-Instituts zusammen mit dem Institut für Kulturkonzepte Hamburg an einem Fortbildungsprogramm für Kulturmanager aus Ländern der Region Mexiko- Zentralamerika-Karibik und Südamerika teil. Zur Zeit ist sie DAAD-Stipendiatin an der Hochschule Osnabrück mit Abschluss Master in Management von Nonprofit Organisationen.

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Kategorie: PROJEKT-MANAGEMENT FÜR KULTURMANAGER

PROJEKT-MANAGEMENT FÜR KULTURMANAGER

Armin Klein gibt in „Projektmanagement für Kulturmanager“ einen grundlegenden Leitfaden, um mit Hilfe von fundiertem Projektmanagement aus kreativen Ideen erfolgreiche Projekte realisieren zu können.
Er gliedert seine Publikation übersichtlich in die wichtigsten Projektmanagement Teilbereiche, beginnend mit einer deutlich festgelegten Zielbildung, übergehend zu den verschiedenen Projektphasen und Aufgabenbereichen. Auch der Bedeutung der richtigen Teambildung- und Führung wird viel Raum gelassen. Armin Klein widmet sich weiters Kosten- und Finanzierungsfragen und erklärt diese ebenso detailliert wie den richtigen Abschluss eines Projektes, wo vor allem eine notwendige und strukturierte Aufarbeitung in allen Bereichen betont wird. (mehr …)

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Kategorie: INTERKULTURELLES AUDIENCE DEVELOPMENT

INTERKULTURELLES AUDIENCE DEVELOPMENT

Ein Beitrag von Birgit Mandel, Institut für Kulturpolitik Universität Hildesheim (gekürzte Version)

Im Kulturbereich wird seit einiger Zeit intensiv über die Auswirkungen des demografischen Wandels und insbesondere den zunehmenden Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte diskutiert. Weitgehend einig ist man sich darüber, dass Kunst und Kultur mit ihrem Potential zum utopischen Denken und spielerischem Probehandeln in besonderer Weise geeignet seien, integrativ zu wirken und Gemeinsames zu entdecken und neu zu schaffen. Zugleich aber zeigen die verschiedenen Bevölkerungsbefragungen zur Kulturnutzung, dass vor allem die öffentlichen Einrichtungen nur von einer kleinen Bevölkerungsgruppe aus sozial gehobenen und gebildeten Milieus regelmäßig wahrgenommen werden. (mehr …)

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Kategorie: ES DARF NICHT NUR UM KARTENERLÖSE UND AUSLASTUNG GEHEN

ES DARF NICHT NUR UM KARTENERLÖSE UND AUSLASTUNG GEHEN

Die  NÖ Kulturwirtschaft GesmbH – kurz NÖKU – vereint als Holdinggesellschaft und Kulturmanagement-Organisation 12 Tochtergesellschaften mit knapp mehr als 30 Kunst- und Kulturmarken im Ausstellungs- und Veranstaltungsbereich in Niederösterreich. Die einzelnen Marken entwickeln ein eigenständiges inhaltliches Profil, Überschneidungen und Doppelgleisigkeiten werden dabei durch ein gemeinsames künstlerisch-wissenschaftliches Rahmenkonzept vermieden.

Paul Gessl ist seit 2000 operativer Geschäftsführer der NÖKU Gruppe. Wir haben mit ihm über Personalentwicklung, den Stellenwert von Vermittlung in seinen Betrieben und seine Mission gesprochen.

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Gessl Paul © Udo Titz
Kategorie: DEVELOPMENTS IN THE CULTURAL SCENE IN TUNISIA

DEVELOPMENTS IN THE CULTURAL SCENE IN TUNISIA

Mohamed Ben Soltane is a visual artist and cultural operator. He is project manager in BAC Art Center, the first art center dedicated to contemporary art in Tunisia. He shares with us his views about trends and developments in the cultural field in his country.

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Kategorie: KREATIVE LEBENSMODELLE IM REGIONALEN RAUM

KREATIVE LEBENSMODELLE IM REGIONALEN RAUM

Dietmar Baurecht ist seit 11 Jahren Leiter der Kreativwirtschaft Burgenland in der Regionalmanagement Burgenland GmbH. Nach Christof Isopp haben wir einen weiteren Spezialisten für regionale Entwicklung in Zusammenhang mit Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft getroffen und mit ihm über zukünftige Trends im ländlichen | regionalen Bereich gesprochen.

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Kategorie: I WOULD LIKE TO SEE AN INCREASE IN PROFIT SHARE

I WOULD LIKE TO SEE AN INCREASE IN PROFIT SHARE

Peter Thornton has been working in the cultural and charitable sector for 25 years. He is specialist in team building and leadership, creative evaluation, informal engagement with young people in the cultural sector, as well as experienced in devising and delivering training, project management, networking raising funding and building partnerships. We asked him for his view on the challenges and opportunities of the cultural sector.

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Kategorie: KULTURVERMITTLUNG IN JEDEM SINNE KRITISCH UND REFLEKTIERT

KULTURVERMITTLUNG IN JEDEM SINNE KRITISCH UND REFLEKTIERT

 

Welche Entwicklungen sind in der Kunst- und Kulturvermittlung zu beobachten und wie wird sich das Berufsfeld der Kunst- und KulturvermittlerInnen in Zukunft verändern? Wir haben dazu mit unserer Dozentin Andrea Zsutty gesprochen, selbständige Kunst- und Kulturvermittlerin in verschiedenen Ausstellungshäusern und Museen, sowie Redakteurin für ORF TV-Formate.

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Andrea Zsutty | Foto: Ingo Pertramer

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