UNTERNEHMERISCHES HANDELN IM KULTURBEREICH
Ein Beitrag von Christian Henner-Fehr
Vor einigen Wochen warnte Gabriele Wittmann hier in diesem Blog vor der „Ökonomisierung der Kultur“. Kultur dürfe nicht „durchökonomisiert“ werden, weil die Kulturarbeit andere Abläufe, andere Werte und andere Kriterien als die betriebswirtschaftlich durchrationalisierte Warenwelt habe, schrieb sie.
Ich habe mit solchen Warnungen ein Problem, denn erstens sind es unsere Werte und nicht die einer kulturellen und einer Warenwelt. Wir wechseln unsere Werte nicht an jeder Türe, sondern eignen sie uns über meist recht lange Zeiträume an. Zweitens finde ich es gefährlich, ökonomische Aspekte außen vor zu lassen, wenn es um Kunst und Kultur geht. Schließlich leben all die Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten, in einer durchwegs nach ökonomischen Kriterien ausgerichteten Welt und müssen wie alle anderen ihr tägliches Leben finanzieren. Dass die Beträge, die ihnen dafür zur Verfügung stehen, oft nicht ausreichen, wissen wir alle. (mehr …)









